Das Schicksal und die Not der von der Katastrophe betroffenen Menschen stehen für Canon im Vordergrund.
Tokio, 14. März 2011 / Übersetzung. Als Reaktion auf die Schäden, die dem Unternehmen durch das schwere Erdbeben in Japan am 11. März entstanden ist, hat Canon Inc. die Earthquake Disaster Recovery Task Force eingerichtet. Dieser Arbeitskreis, dem Chairman & CEO Fujio Mitarai als Task Force Chief, President & COO Tsuneji Uchida als Task Force Assistant Chief und Executive Vice President und CFO Toshizo Tanaka als Executive Director vorstehen, hat entsprechende Notfallmaßnahmen eingeleitet.
|
|
Die Task Force hat heute die folgenden Anweisungen zur Ergreifung rascher Gegenmaßnahmen bekanntgegeben. 1. Umgehende Prüfung und Ausarbeitung umfassender Pläne zur Schadenbehebung für die Bereiche Entwicklung, Produktion und Vertrieb für die betroffenen Betriebsstätten, in erster Linie durch die Verantwortlichen der einzelnen Geschäftsbereiche (Hauptgeschäftsführer / Konzern-Führungskräfte). Die Abteilungen im Hauptsitz des Unternehmens werden diese Bemühungen in vollem Umfang unterstützen. 2. Im Hinblick auf die Betriebsstätten von Canon Inc. und jene Betriebe, bei denen die Produktion möglicherweise einen Monat oder länger ausgesetzt werden muss, erwägt die Unternehmensführung eine Verlagerung auf von der Katastrophe nicht betroffene Standorte, um den Fortgang der Produktion sicherzustellen. Nachfolgend eine Übersicht der Auswirkungen des Erdbebens auf das operative Geschäft von Canon, Stand: Montag, 14. März 2011, 15.00 Uhr JST. Das Ausmaß der Schäden an den einzelnen Canon Produktionsstätten ist unterschiedlich, wobei die Betriebe in der nördlichen Honshu-Region am härtesten vom Erdbeben getroffen wurden. Ab heute beginnt die Konzernführung mit der gezielten Umsetzung von Maßnahmen, um den frühestmöglichen Zeitpunkt für die Aufnahme des operativen Geschäfts zu realisieren. Derzeit stehen jedoch noch keine konkreten Zeitpläne für die Wiederaufnahme der Produktion fest. Das operative Geschäft in den Canon Werken und Konzerngesellschaften in der westlichen Honshu-Region ist zwar am heutigen Tag (Montag, 14. März) wieder angelaufen, doch prüft die Konzernführung derzeit noch die möglichen Auswirkungen auf die Produktion an jedem einzelnen Standort. Mit Blick auf den Aufruf der japanischen Regierung zur Umsetzung von Stromsparmaßnahmen und den zusätzlich von Canon als selbstverständlich erachteten Maßnahmen zur Energieeinsparung bittet die Unternehmensführung die Mitarbeiter auch im privaten Bereich um verantwortlichen Umgang beim Stromverbrauch.
|