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So ermitteln wir die Farbstabilitätswerte
Vermutlich haben Sie sich schon gefragt, woher wir die Gewissheit nehmen, dass ein mit ChromaLife100 oder ChromaLife100+ gedrucktes Foto in 100 Jahren nicht verblasst sein wird (bei Aufbewahrung in einem Fotoalbum). Ganz einfach: Wir arbeiten mit „beschleunigten Testverfahren“.
Was sind beschleunigte Testverfahren?
Anstatt tatsächlich 10, 30 oder 100 Jahre zu warten, schätzen die Canon Wissenschaftler die Haltbarkeit der Fotoprints durch Erhöhen der Intensität der Faktoren, die zur Alterung führen – Licht, hohe Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit, Gase – während alle anderen Faktoren konstant bleiben. Dies ist ein in der Branche gängiges Testverfahren.
Was ist mit „Alterung“ gemeint?
Verlieren die Farben auf einem Foto an Intensität, sprechen wir von Alterung bzw. von Farbverblassung. Die Alterung wird durch die Geschwindigkeit bestimmt, mit der die optische Dichte (OD) abnimmt.
Wann gilt ein Foto für uns als „verblasst“?
Alle Schätzungen zur Farbstabilität beruhen auf den von der Wilhelm Imaging Research, Inc. („WIR Visually-Weighted Endpoint Criteria Set v3.0“) aufgestellten Kriterien zur Ermittlung der Endpunkte: * Der Punkt, an dem die optische Dichte einen monochromatischen/reflektiven Rückgang von 20-35 % aufweist (die Werte werden für jede Farbe eingestellt; für die optische Dichte werden Ausgangswerte von 1,0 und 0,6 angenommen).
* Der Punkt, an dem die Farbbalance für Gelb, Magenta und Cyan (jeweils bei zusammengesetztem Schwarz) eine Abweichung im Bereich von 12-18 % verzeichnet. | Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 |
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