Die EOS-1D und EOS-1Ds basieren auf demselben digitalen Kameragehäuse und weisen viele identische Funktionen sowie ein ähnliches Bedienkonzept auf. Als wichtigster Unterschied eignet sich die EOS-1Ds mit ihrem 11,1-Megapixel-Sensor und einer maximalen Bildfrequenz von 3 B/s für ein sehr breites Einsatzspektrum von Profi-Fotografen, unter anderem in der Mode- und Werbefotografie. Die neue Kamera ist mit einem CMOS-Sensor im vollen Kleinbildformat ausgerüstet, der von Canon selbst entwickelt wurde und auch von Canon gefertigt wird. Das volle Format von 24 mm x 36 mm stellt die aus der KB-Fotografie gewohnten Brennweitenverhältnisse wieder her, was sich insbesondere bei den Weitwinkelobjektiven vorteilhaft auswirkt. Bei Aufnahmen in RAW ergeben sich Bilddateien von 11,4 MB. Trotz des Datenvolumens kann die Kamera eine Aufnahmefrequenz von 3 B/s über bis zu 10 Aufnahmen aufrecht erhalten. Auf Wunsch speichert die Kamera ohne merkliche Einbuße an Bildfrequenz oder Aufnahmedauer in RAW und JPEG gleichzeitig.
Die EOS-1Ds unterstützt CompactFlash-Speicherkarten vom Typ I und II sowie Microdrives. Die Empfindlichkeit des Sensors ist auf ISO-Werte von 100 bis 1250 (und über eine Individualfunktion sogar ISO 50) einstellbar. Die kürzeste Verschlusszeit beträgt 1/8000 s, die X-Synchronzeit 1/250 s. Eine Auslöseverzögerung von nur 55 ms in Kombination mit den 45 Messfeldern des ultraschnellen und präzisen Autofokus-Systems sorgen dafür, dass der entscheidende Moment mit präzise erfasst wird.
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