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Fluorit- und UD-Glas-Linsen

Fluorit- und UD-Glas-Linsen

Hält man ein Prisma gegen das Sonnenlicht, erscheint ein Regenbogenspektrum. Der Grund: Die unterschiedlichen Wellenlängen des Lichts werden innerhalb des Prismas verschieden gebrochen bzw. gebeugt. Das gleiche Phänomen ist – wenn auch in geringerem Umfang – bei Kameraobjektiven zu beobachten; in diesem Fall spricht man von chromatischer Aberration. Auf Fotos macht sich dies als Abbildungsfehler in Form von Farbsäumen im Konturenbereich bemerkbar. Zwar hilft eine Kombination aus konvexen und konkaven Linsen bei der Korrektur dieses Fehlers, eine vollständige Behebung des Problems ist damit jedoch nicht möglich.

Fluorit mit seiner sehr niedrigen Lichtstreuung eignet sich besser zur Korrektur der verbleibenden Aberration als normales optisches Glas. Canon gelang in den 60er Jahren die künstliche Herstellung eines Fluoritkristalls für die Entwicklung der ersten Wechselobjektive mit Fluoritlinsen für Spiegelreflexkameras. In den 70er Jahren entwickelte Canon die ersten Linsen aus UD-Glas (Ultra-low Dispersion) mit geringer Streuung. Durch Optimierung dieser Technologie gelang in den 90er Jahren die Entwicklung der Super-UD-Linsen. Eine Kombination aus Fluorit-, UD- und Super-UD-Linsen kommt in vielen aktuellen Superteleobjektiven der L-Serie, Telezoomobjektiven und Weitwinkelobjektiven zum Einsatz.

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