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Kompakte Abmessungen und geringer Stromverbrauch sind die wesentlichen Kriterien bei der Entwicklung neuer Scanner

Eine wesentliche Voraussetzung im Bestreben, Scanner noch kompakter, leichter und energiesparender zu gestalten, ist die Verkleinerung des Scan-Schlittens, der beim Scannen eine wichtige Rolle spielt. Canon LiDE Scanner (LiDE = LED Indirect Exposure) verwenden eine ganz neue Art von Schlitten, der nicht nur ungefähr 10 bis 20 Mal kleiner ist als der Schlitten traditioneller Scanner, sondern auch ungefähr 10% weniger Energie verbraucht. Für die Stromzufuhr reicht sogar die USB-Schnittstelle eines PCs. Der Vorteil: LiDE Scanner benötigen keinen eigenen Netzanschluss und sind schlanker, leichter und anwenderfreundlicher.


Die LED-Lichtquelle – früher galt sie als nahezu unrealisierbar

Eine besondere Eigenschaft der LiDE Scanner ist die Verwendung einer dreifarbigen RGB-Leuchtdiode als Lichtquelle. Im Vergleich zu den Fluoreszenzlampen vieler anderer Scanner sind LEDs erheblich kleiner und leichter; außerdem überzeugen sie durch lange Betriebsdauer und sparsamen Verbrauch. Ein Problem ist jedoch, dass sie nur eine geringe Lichtmenge produzieren – zu wenig für Scans mit hoher Auflösung.

Aus diesem Grund verstärkte Canon seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Schwerpunkte waren die LED-Installation und die Form der Lichtführung, mit der das Licht zur Vorlage geleitet wird. Es ist uns schließlich gelungen, den Lichtverlust im Strahlengang nahezu zu eliminieren – die LED-Lichtquelle erfasst gleichmäßig das gesamte Dokument und erzielt eine absolut ausreichende Scan-Helligkeit. Mit anderen Worten: jetzt haben wir die nahezu perfekte Lichtquelle.

Einfaches optisches System zum Scannen

LiDE übernimmt auch beim eigentlichen Scanvorgang eine wichtige Funktion. Bei herkömmlichen CCD-Scannern ist der Bildsensor erheblich kleiner als die Dokumentenbreite. Deshalb war die Installation eines komplexen optischen Systems erforderlich, bestehend aus einem Objektiv zur Reduzierung der Vorlagen-Bildgröße entsprechend der Sensorgröße (auf ca. 1/5 der Vorlagengröße) sowie aus Spiegeln zur Realisierung einer geeigneten Strahlenganglänge. Diese Faktoren bedeuteten jedoch strukturelle Einschränkungen, die den Bemühungen um eine kleinere Scannergröße bislang entgegen wirkten.

Bei einem Canon LiDE Scanner hingegen haben Objektivaufbau und Bildsensor die gleiche Breite wie die maximale Dokumentenbreite. Durch den Einsatz eines Contact Image Sensor (CIS), einer kontaktintensiven Methode mit 1:1-Erfassung, konnten wir die Notwendigkeit des komplexen optischen Systems umgehen – das Ergebnis sind ein bedeutend kompakteres Format und geringeres Gewicht. Zum Antrieb der LiDE-Einheit verwenden wir zudem äußerst verbrauchsgünstige Ultramikromotoren – der Stromverbrauch wird so stark reduziert (auf ca. 2,5 W im Betrieb), dass der Scanner per USB-Anschluss über den PC gespeist werden kann.



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