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Dieser Foto-Lehrgang bietet nützliche Tipps für tolle Fotos bei Nacht: Gelungene Nachtaufnahmen
Der Sensor Ihrer Digitalkamera funktioniert so ähnlich wie das menschliche Auge. Er besteht aus Millionen von Fotorezeptoren, auch Pixel genannt (kurz für 'picture elements"). Je schlechter die Lichtverhältnisse werden, desto mehr Licht benötigt der Sensor für eine gute Bildqualität. Dies erreichen Sie durch eine größere Blendenöffnung. Oder durch Erhöhen der ISO-Einstellung: In diesem Fall steigt die Lichtempfindlichkeit des Sensors, da die Lichtsignale verstärkt werden, nachdem sie zu den Pixeln gelangt sind. Leider hat die Verstärkung der Lichtsignale auch einen Nachteil. Unerwünschte Hintergrundsignale werden ebenfalls verstärkt und erscheinen ab einer bestimmten Intensität als „Bildrauschen“, die Aufnahme erscheint stellenweise fleckig. Einige aktuelle digitale Kompaktkameras von Canon sind mit dem innovativen HS System ausgestattet, das das Bildrauschen um bis zu 60 % reduziert. Erfahren Sie mehr über das HS System. Selbst mit den höheren ISO-Einstellungen der Kameras mit HS System sind die Verschlusszeiten bei Nacht deutlich länger als tagsüber. Um die Kamera bei einer längeren Belichtungszeit ruhig zu halten, ist ein Stativ besonders gut geeignet. Haben Sie kein Stativ zur Hand, sollten Sie die Kamera auf einer ebenen und stabilen Oberfläche positionieren, beispielsweise auf einer Mauer, einem Stuhl oder dem Dach Ihres Autos.
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