Ferngläser-Technologie

Welche Arten von Ferngläsern gibt es?

Was ist Vergrößerung?

Warum ist das Bild vergrößert besser zu sehen?

Warum gibt es bei verschiedenen Ferngläsern unterschiedliche Sehfelder?

Warum sind manche Ferngläser heller als andere?

Wie kann man den Unterschied in der Bildqualität feststellen?

Was macht die IS-Serie von Canon so einmalig?

Welche Arten von Ferngläsern gibt es?

Das erste Fernglas wurde vor ca. 400 Jahren erfunden. Heute gibt es mehrere Hundert verschiedene Fernglasmodelle, die in der ganzen Welt produziert und vertrieben werden. Das Konzept, ein vergrößertes Bild mit eigenen Augen zu sehen, wurde zwar nicht verändert. Es gibt jedoch zwei grundsätzliche Arten von Ferngläsern: Prismenferngläser und Galileo-Ferngläser.

  • Prismenferngläser
    Die Mehrheit aller Ferngläser, die heute verkauft werden, verwenden konvexe Linsen sowohl für die Objektivlinse als auch für die Linse im Okular. Sie werden als Prismenferngläser bezeichnet, da zur "Korrektur" des umgedrehten Bilds Prismen verwendet werden.

    Porroprismen
    Wegen der Porroprismen formt das Licht, das in das Fernglas fällt, ein "Z", bevor es das Auge erreicht.

    Dachprismen
    Bei der Verwendung von Dachprismen dringt das Licht in einer geraden Linie durch das Fernglas, was den Entwurf kompakter Ferngläser ermöglicht.
  • Galileo-Ferngläser
    In diesen Ferngläsern wird das Konzept verwendet, das von Galileo Galilei im 17. Jahrhundert für Teleskope entwickelt wurde. Da für die Linsen im Okular konkave Linsen verwendet werden, sind keine Prismen zur Korrektur des Bilds erforderlich. Diese Art Fernglas wird auch als Opernglas bezeichnet und zum Betrachten von Objekten verwendet, die nicht allzu weit entfernt sind.

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Was ist Vergrößerung?

Vergrößerung bezieht sich auf die Größe von Objekten, wie sie mit dem bloßen Auge gesehen werden, im Verhältnis zu der Größe von Objekten, die durch das Fernglas betrachtet werden. Wenn ein Fernglas beispielsweise eine 10fache Vergrößerung hat, wird ein Objekt um das Zehnfache vergrößert. Anders ausgedrückt sieht ein Objekt, das 100 Meter entfernt ist, durch das Fernglas so aus, als wäre es nur 10 Meter entfernt.

Ein 1.000-mm-Teleobjektiv für eine Kamera bietet eine fünfmal höhere Vergrößerung als ein 200-mm-Objektiv. Dasselbe trifft auf Ferngläser zu: ein Objekt wird mit einem Fernglas mit 20facher Vergrößerung also fünfmal größer dargestellt als mit einem Fernglas mit 4facher Vergrößerung. Der einzige Unterschied liegt darin, dass ein Teleobjektiv groß genug sein muss, um das Bild für die relativ große Öffnung der Kamera zu vergrößern, während das Fernglas das Bild nur für die relativ kleinere Iris des menschlichen Auges vergrößern muss. Um beispielsweise dieselbe Vergrößerung eines Bildes wie bei einem Fernglas mit 12facher Vergrößerung zu erreichen, müssten Sie bei einer 35-mm-Spiegelreflexkamera mit nur einem Objektiv ein Teleobjektiv von 700 - 800 mm verwenden.

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Warum ist das Bild vergrößert besser zu sehen?

Die Schärfe, mit der Sie bei einem Fernglas Details erkennen können, wird als Auflösung bezeichnet. Da die Verteilung der konischen Sehzellen auf der Retina des menschlichen Auges relativ niedrig ist, ist es durch kein physisches Training möglich, seine Auflösung bis zu einem gewissen Grad zu steigern. Die Auflösung kann nur durch das Betrachten eines Objekts durch ein gutes Fernglas verbessert werden. Wenn Sie ein Fernglas mit 10facher Vergrößerung verwenden, haben Sie eine um zehnmal höhere Auflösung als normalerweise.

Nicht alle Ferngläser bieten die angegebene Erhöhung der Auflösung und die angegebene Vergrößerung. Wenn es zu starke Abweichungen gibt, ist die Auflösung nicht hoch genug. Ein Fernglas kann noch so hochwertig sein, die Auflösung nimmt bei Verwackelungen ab. Und je höher die Vergrößerung, desto mehr wird das Bild durch zitternde Hände verwackelt. In der Regel sind Ferngläser mit einer höheren als einer 10fachen Vergrößerung nicht für die Verwendung in der Hand zu empfehlen. Zur Beseitigung dieses Problems hat Canon die überragenden optischen Technologien eingesetzt, die bei der Entwicklung von Kameraobjektiven gewonnen wurden. Zusätzlich zur Verwendung von doppelten Bildfeldebnungslinsen, der UD-Linse und den asphärischen Linsen, mit denen die ideale Auflösung erreicht wird, setzt Canon seine eigene ursprüngliche Bildstabilisierungstechnik (in der IS-Serie) ein, die den Verwacklungseffekt weitgehend ausgleicht. Diese Technologien in den Ferngläsern von Canon ermöglichen es Ihnen, jede einzelne Feder im Flügel eines Vogels klar und deutlich zu sehen.

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Warum gibt es bei verschiedenen Ferngläsern unterschiedliche Sehfelder?

Die optische Struktur jedes Modells ist unterschiedlich, so dass selbst bei gleicher Vergrößerung das Sehfeld von Ferngläsern variieren kann. Das Sehfeld bezeichnet den Umfang des Bereichs, den Sie durch das Fernglas sehen können. Bei der Beobachtung von Vögeln in einem großen Wald ist ein größeres Sehfeld sehr nützlich.

  1. Tatsächliches Sehfeld
    Dies ist der durch das Fernglas sichtbare Bereich, der vom Mittelpunkt der Objektivlinse aus in Grad (Winkel) ausgedrückt wird. Je niedriger die Vergrößerung eines Fernglases, desto größer ist das tatsächliche Sehfeld, und je höher die Vergrößerung eines Fernglases, desto enger ist das Sehfeld. Daher kann das Sehfeld eines Fernglases nur schwer mit dem eines anderen Fernglases verglichen werden, wenn es über eine andere Vergrößerung verfügt.
  2. Scheinbares Sehfeld
    Dies ist der Wert des tatsächlichen Sehfelds multipliziert mit der Vergrößerung. Wenn ein Fernglas mit 10facher Vergrößerung beispielsweise ein 5faches tatsächliches Sehfeld hat, beträgt das scheinbare Sehfeld 50 Grad. Dieser Wert steht für das Sehfeld, das beim Blick durch das Fernglas sichtbar ist. Es kann auch bei Ferngläsern mit unterschiedlicher Vergrößerung zum Vergleichen verwendet werden. In der Regel wird das Sehfeld als großzügig bemessen erachtet, wenn das scheinbare Sehfeld mehr als 65 Grad beträgt.
    Scheinbares Sehfeld = Vergrößerung x Tatsächliches Sehfeld

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Warum sind manche Ferngläser heller als andere?

Die Helligkeit variiert von einem Fernglasmodell zum anderen. Die Helligkeit hängt vom Preis und von der Größe des Fernglases ab. Es gibt viele Helligkeitsabstufungen je nach persönlichen Bedürfnissen.

  1. Austrittspupille
    Der helle Kreis, der sichtbar ist, wenn man die Linsenkonstruktion des Okulars aus ca. 25 cm Entfernung ansieht, heißt Austrittspupille. Der Durchmesser, der in Millimeter gemessen wird, heißt Pupillenöffnung. Je größer die Austrittspupille, desto heller ist das Wiedergabebild des Fernglases. Die Helligkeit wird im Maß der Austrittspupillenöffnung zum Quadrat ausgedrückt.

    Die menschliche Pupille ist bei Helligkeit maximal 2-3 mm weit geöffnet. Daher sollten die Austrittspupillen von Ferngläsern einen Durchmesser von ca. 3 mm haben. Bei Nacht weiten sich unsere Pupillen um 6-7 mm. Daher ist es für Ferngläser, die bei Nacht eingesetzt werden sollen, wünschenswert, besonders große Ausgangspupillen zu haben.
    Der Nachteil solcher Ferngläser ist jedoch, dass sie in der Regel groß und schwer sind.
  2. Verfügbare Öffnung der Objektivlinse
    Der Durchmesser der Objektivlinse, durch die das Licht fällt, wird verfügbare Öffnung der Objektivlinse genannt. Wenn die Vergrößerung dieselbe ist, wird bei einer größeren verfügbaren Öffnung der Objektivlinse das durch ein Fernglas betrachtete Bild heller. Dies ist derselbe Effekt, der bei einem Teleobjektiv mit einem sehr großen Linsendurchmesser auftritt. Das Verhältnis dieser drei Größen ist folgendermaßen:

    Öffnung der Ausgangspupille = Verfügbare Öffnung der Objektivlinse xVergrößerung

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Wie kann man den Unterschied in der Bildqualität feststellen?

Das ideale Fernglas lässt Sie vergessen, dass Sie durch ein Fernglas sehen. Wenn Sie ein Fernglas mit einem großzügig bemessenen Sehfeld kaufen, das eine hervorragende Bildqualität hat (hoch genug, dass der Unterschied zum Sehen mit bloßem Auge nicht zu groß ist), werden sie es stundenlang einsetzen und genießen können. Manche Menschen glauben fälschlicherweise, dass es nichts ausmacht, wenn der Randbereich unscharf ist, da sie sich ja auf die Bildmitte konzentrieren. Normalerweise projiziert die Retina fehlerfreie Bilder. Wenn Sie also unscharfe Bilder betrachten, versucht das Gehirn, sie zu missachten. Wenn Sie über einen längeren Zeitraum bewusst versuchen, die unscharfen Bilder zu ignorieren, können Sie müde werden und sogar Übelkeit verspüren. Anhand der reinen technischen Daten eines Geräts ist die Bildqualität nur sehr schwer zu bestimmen. Die einfachste und sicherste Art der Bewertung eines Fernglases liegt darin, einfach hindurchzuschauen. Bedenken Sie die folgenden Punkte, wenn Sie ein Fernglas kaufen.

  1. Sehen Sie nur ein Bild oder zwei?
    Ferngläser verwenden zwei parallel gestellte Linsen. Wenn diese Linsen jedoch bei der Herstellung nicht perfekt ausgerichtet wurden oder beim Transport eine starke Erschütterung aufgetreten ist, können die Linsen leicht fehlerhaft ausgerichtet sein. Wenn das der Fall ist, sehen Sie zwei Bilder. Selbst wenn Sie das Fernglas fixieren, verschieben sich die Linsen mit einem leichten Ruck. Solche Ferngläser sind nicht empfehlenswert.
  2. Ist das Bild scharf genug?
    Stellen Sie sicher, dass die Buchstaben auf einem Schild oder die dünnen Zweige eines Baums kristallklar zu sehen sind. Vergewissern Sie sich außerdem, dass nachts die Lichter und Sterne nicht unscharf und die Umrisse nicht verzerrt sind. Es kann sich als schwierig herausstellen, eine verlässliche Aussage über die tatsächliche Schärfe und Klarheit eines Bildes zu treffen, wenn Sie nur ein Fernglas heranziehen. Probieren Sie mehrere Ferngläser aus, um die Unterschiede erkennen zu können.
  3. Sieht es so aus, als ob die Farben ineinander verlaufen? Gibt es Verfärbungen?
    Wenn Sie sich ein weißes Objekt ansehen, erscheint ein regenbogenartiger Ring. Bei diesem Phänomen, das chromatische Abweichung genannt wird, verringert sich in der Regel die Bildqualität. Es tritt bei Ferngläsern mit größeren Öffnungen und höherer Vergrößerung auf. Wegen der unterschiedlichen Beschichtungen und Linsen, die für Ferngläser verwendet werden, können auch die Farben variieren. Richten Sie das Fernglas auf ein weißes Bild, um zu überprüfen, wie weiß das Bild aussieht. Zur Verhinderung von Verfärbungen hat Canon die UD-Linse (15X50 IS ALLWETTER, 18X50 IS ALLWETTER) aus der EF-Linsenserie eingesetzt, die für ihre hervorragende optische Technologie bekannt ist. Zudem garantieren wir mit der "Super Spectra" Beschichtung helle und klare Bilder.
  4. Ist das gesamte Bild klar?
    Es gibt viele Ferngläser, die mit einem großzügig bemessenen Sehfeld die Bedürfnisse der Kunden decken können. Bei manchen Ferngläsern wurde das größere Sehfeld jedoch sozusagen erzwungen, wodurch die Bildqualität im Randbereich leidet. Dies tritt in den meisten Fällen durch eine Bildfeldkrümmung auf. Richten Sie das Fernglas auf eine Wand, fokussieren Sie auf etwas Einfaches, und prüfen Sie, ob Sie überall klar sehen können. Wenn die Bildfeldkrümmung hoch ist, sieht der Randbereich unscharf aus. Der Kauf eines solchen Fernglases ist nicht zu empfehlen. Canon setzt zur Minderung der Bildfeldkrümmung eine Feldebnungslinse und eine asphärische Linse ein. Mit Ferngläsern von Canon haben Sie rundum eine bestechende Bildqualität.
  5. Ist das Bild verzerrt?
    Wenn Sie durch ein Fernglas sehen, können die senkrechten Linien der Fenster oder Ziegelsteine eines Gebäudes im Randbereich der Linse gekrümmt sein. Dies wird Verzerrung genannt. Wenn die Verzerrung hoch ist, sieht nicht nur das ganze Objekt verzerrt aus. Denn wenn Sie das Fernglas bewegen, scheint es zudem so, als ob das Objekt auch verschwimmt, was die Sicht stark beeinträchtigt. Canon verwendet asphärische Hochpräzisions-Linsen zur Korrektur der Verzerrung.

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Was macht die IS-Serie von Canon so einmalig?

Das Ausgleichen der Bildverwackelung, die bei Ferngläsern ein großes Problem darstellt. Diese Serie verwendet topaktuelle Bildstabilisatoren.
Fast jeder, der schon einmal ein Fernglas bei einer Sportveranstaltung oder einem Konzert eingesetzt hat, weiß nur zu gut, wie sehr das Bild verwackelt und wie nutzlos das Fernglas dann erscheint. Die Bildverwackelung ist traditionell der wichtigste Kritikpunkt der Benutzer von Ferngläsern. Je höher die Vergrößerung, desto schlimmer ist auch der negative Effekt der Bildverwackelung. In der Regel sollten Ferngläser mit einer höheren als einer 10fachen Vergrößerung nicht über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden. In der Vergangenheit war die beste Lösung die Verwendung eines Stativs. Stative sind jedoch groß und können nicht überall eingesetzt werden. Selbst wenn Sie bei der Beobachtung von Vögeln ein Fernglas mit einer mehr als 10fachen Vergrößerung benötigen, sollten Sie nur eine 7- oder 8fache Vergrößerung verwenden, da Sie sich viel bewegen müssen.

Canon ist weltweit der erste Anbieter von Ferngläsern mit einem aktiven optischen Bildstabilisator für die IS-Serie. Da die beiden Vari-Angle-Prismen durch einen Mikroprozessor gesteuert werden, wird die Unruhe der Hand ausgeglichen. Das Ergebnis: Selbst mit einer höheren als einer 10fachen Vergrößerung ist kein Stativ erforderlich. Diese Ferngläser können daher sogar in einem fahrenden Auto oder Zug eingesetzt werden! Neben dem angenehm geringen Gewicht macht auch die Augenanstrengung Sie nicht mehr müde. Daher können Sie diese Ferngläser auch über einen längeren Zeitraum verwenden.

Großzügiges Sehfeld mit hervorragender Bildqualität. Einsatz einer doppelten Bildfeldebnungslinse.
Die Bildqualität im Randbereich ist bei der Auswahl eines Fernglases ein wichtiger Punkt. Wenn Ferngläser mit einer schlechteren Bildqualität längere Zeit verwendet werden, wird der Benutzer leicht müde und kann sogar Übelkeit verspüren. Die IS-Serie verwendet die erste doppelte Feldebnungslinse der Welt. Dies ist das exklusive optische Canon Design mit zwei Feldebnungslinsen, die normalerweise nur in Ferngläsern im oberen Preissegment eingesetzt werden. Durch die Verwendung von zwei Linsen hat Canon ein großzügiges Sehfeld von 67 Grad (12x36 IS, 15x50 IS ALLWETTER, 18x50 IS ALLWETTER) mit unschlagbarer Schärfe erzielt.

Leicht und wasserfest: Hervorragend für den Gebrauch im Freien geeignet.
Der Vogel, dem Sie aus der Entfernung gefolgt sind, ist plötzlich ganz nah an Sie herangekommen. Ein Problem bei Ferngläsern ist die Naheinstellgrenze. In der Regel steigt die Naheinstellgrenze bei höherer Vergrößerung. Oft genug mussten Sie mit dem bloßen Auge beobachten, weil sie nicht rechtzeitig fokussieren konnten. Bei der Beobachtung von Vögeln sind Sie zudem mit dem Fernglas ständig in Bewegung. Daher möchten Sie gern etwas Leichtes mit sich herumtragen.

Canons 10x30 IS wiegt trotz Bildstabilisator und voller Größe nur 600 gr. Da ein Stativ ein paar Kilo wiegen würde, ist die Last somit beträchtlich verringert. Das 15x50 IS ALLWETTER und das 18x50 IS ALLWETTER bestehen aus einem robusten Gehäuse, das sie ideal für die Verwendung im Freien macht, selbst bei heftigem Regen. Sie sind für den Einsatz in jedem Wetter (ALLWETTER) ausgelegt. Und da auch das 12x36 IS wasserfest ist, können Sie es problemlos bei leichtem Nieselregen einsetzen. Und selbst wenn es nass wird, können Sie es noch sehr gut festhalten, da es gummiert ist.

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Ferngläser-Technologie

Verschiedene Typen und Merkmale der Bildstabilisierungstechnik

Derzeit gibt es drei Hersteller, einschließlich Canon, die Ferngläser mit Bildstabilisierungstechnik vertreiben.
  1. Vari-Angle-Prismentyp
    Zwei Sensoren erkennen horizontale und vertikale Verwackelungen. Die jeweils zwei Vari-Angle-Prismen im linken und rechten Glas werden von einem Mikroprozessor so gesteuert, dass sie den Refraktionswinkel des einfallenden Lichts sofort anpassen. Dieses System wird in Canons IS Ferngläsern eingesetzt.

    Vorteile: kompakt, leicht; sofortige Reaktion, sobald der Bildstabilisator aktiviert ist (das System wird durch einen Knopfdruck aktiviert); stabiles Bild auch beim Schwenken.
    Nachteil:   erfordert Batterien.
  2. Gyroskoptyp
    Ein motorbetriebenes Hochgeschwindigkeits-Gyroskop ist an einem Prisma befestigt. Das Fernglas kann noch so stark geschüttelt werden, das Bild bleibt stabil. Dieses System wird in Fujinons Stabiscope S1240 und S1640 eingesetzt.

    Vorteil:   extrem resistent gegen heftige Verwackelungen oder Bewegungen.
    Nachteile:   eine Minute Verzögerung, während der Motor mit 12.000 Umdrehungen pro Minute gestartet wird; tendenziell schwer; dieses System kann zwischen Verwackeln und Schwenken nicht unterscheiden, das Bild ist also beim Schwenken nicht stabil; erfordert Batterien.
  3. Mechanischer Typ
    Das Prismensystem ist in das kardanische Aufhängungssystem integriert, das auch bei starken Erschütterungen verhindert, dass die Prismen sich bewegen. Dieses System wird im Zeiss 20 x 60S Professional eingesetzt.

    Vorteile: Für das mechanische System sind keine Batterien erforderlich; sofortige Reaktion, sobald der Bildstabilisator aktiviert ist (das System wird auf Knopfdruck aktiviert).
    Nachteile: tendenziell schwer; dieses System kann nicht zwischen Verwackeln und Schwenken unterscheiden, das Bild ist also beim Schwenken nicht stabil.

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