42-Bit / 48-Bit: Noch mehr Spielraum für die Bildbearbeitung

Um eine Scanvorlage zu digitalisieren, müssen Farbinformationen möglichst optimal übertragen werden. Dabei ist die Anzahl der Bits, mit denen die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau dargestellt werden, von entscheidender Bedeutung. Die Farbtiefe gibt an, wie viele verschiedene Farben der Scanner unterscheiden kann bzw. wie viele Farbinformationen pro Bildpunkt maximal zur Verfügung stehen.

Bei Scannern wird noch zwischen interner und externer Farbtiefe unterschieden. Die interne Farbtiefe ist der Farberkennungsbereich des Scanners. Die externe Farbtiefe ist der mögliche Farbdarstellungsbereich, der von der Scan-Software an das Anwendungsprogramm weitergegeben wird. In der Regel liegt die externe Farbtiefe bei 24 bit, also 8 bit pro Kanal. Doch stößt man dabei sehr schnell an die Grenzen. So z.B. bei kritischen Motiven mit hohem Kontrast oder überwiegend dunklen Bildanteilen.

Einige Scanner wie z.B. der CanoScan FB1210U arbeiten mit 42 bit Farbtiefe intern und extern, der D1230U mit 48 bit intern und 42 bit extern sowie der D2400UF sogar mit 48 bit Farbtiefe intern und extern.

Der Nutzen dieser differenzierten Bildverarbeitung liegt klar auf der Hand:

  1. Die Bilddateien der Scanner sind bereits unbehandelt optimales Archivmaterial.
  2. Als Arbeitsgrundlage schaffen sie jede Menge Spielraum für die weitere Bildbearbeitung.

 Farbtiefe in Bit  Mögliche Farben 
1-2
8256
1665.536
2416.777.216
3668.719.476.736
424.398.046.511.104
48281.474.976.710.656


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