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In kleinen Dingen zeigen wir Größe

Canon Druckköpfe werden unter Einsatz der LSI (Large Scale IC) Technik unter besonders anspruchsvollen Reinstraumbedingungen und mit Industriemaschinen von Canon gefertigt. In diesem Verfahren werden auch integrierte Schaltkreise hergestellt. Die Druckköpfe befinden sich auf so genannten "Wafern" und werden erst nach sorgsamer Prüfung in den weiteren Fertigungsprozess übernommen.

Nur die LSI-Technologie ermöglicht einen präzisen und gleichermaßen filigranen Aufbau des Druckkopfes. Im Vergleich zu Druckköpfen anderer Hersteller wird dies besonders deutlich. Canon Druckköpfe (untere Abbildung ganz links) sind nicht nur erheblich kleiner - sie bieten aufgrund ihres Aufbaus auch eine erheblich exaktere Flusskontrolle des Tinte.

Das dicht am Düsenmund platzierte Heizelement (rot) ist der Schlüssel zur kontrollierten Tropfen-Erzeugung. Die kurze Entfernung zum Düsenmund unterbindet unkontrollierbare Schwingungen und eine ungleichmäßige Ausformung des Tintentropfens. Kritisch erscheint die Tintensteuerung unter diesen Gesichtspunkten beim Bauprinzip eines Druckkopfes im Piezoverfahren (rechts).

Kompakte Bauform bringt jedoch weitere Vorteile: je kleiner das Düsenelement - je mehr Düsen finden nebeneinander Platz!

Canon Druckköpfe bieten derzeit eine maximale Düsendichte von 1.200 Stück auf 2,54 cm Länge (1 Inch). Das entspricht einer physikalischen Auflösung von 1.200 dpi. Im Vergleich mit traditionellen Druckköpfen ist die Auflösung somit um ein Vielfaches höher. Ein Blick durchs Mikroskop bestätigt das. Die prinzipbedingte Größe einer Düse im Piezoverfahren (rechts) bietet weniger Spielraum beim Druckkopf-Design und stößt daher bei einer beliebigen Steigerung der Düsendichte schneller an ihre Grenzen.

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