City Guide – Berlin

Berlin

Der City Guide „Einzigartige Perspektiven“

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Als Teil der laufenden „Come and See“ Kampagne von Canon haben wir diese Serie von Stadtführern entwickelt, um Sie für einen neuen Blick auf die Welt zu begeistern.

Städte faszinieren mit ihren unzähligen Geschichten, atemberaubenden Orten und Geheimtipps. Sie müssen nur wissen, wo Sie suchen müssen, um sie zu finden. Um Sie zu inspirieren, genauer hin zuschauen, haben wir uns mit lokalen Fotografen zusammengetan, um diese exklusiven Stadtführer zu erstellen. Durch die Entdeckung von versteckten Standorten aus unerwarteten Blickwinkeln, sind Sie in der Lage, Madrid, Mailand, Paris, London, Amsterdam und Berlin in einem ganz neuen Licht zu sehen.

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Treffen Sie Nina – Ihren Führer durch Berlin

Nina Hüpen-Bestendonk ist eine Grafikdesignerin aus Berlin. In ihrem Blog Smaracuja teilt sie ihre Liebe zur Reisefotografie und zum Design. Sie lässt sich vom Alltag inspirieren. Gegenstände oder Gebäude betrachtet Nina aus dem Blickwinkel „hässlich trifft schön“.

Berlin durch die Augen von Nina

Nina lässt sich von vielen Dingen inspirieren, von einfachen Designs bis hin zu interessanten Gebäuden. Sie führt uns zu sechs einzigartigen Standorten und sagt uns, was sie dort hin zieht und warum es ihren kreativen Blick inspiriert. Wir geben Ihnen auch einige nützliche Tipps, die Ihnen helfen, bessere Aufnahmen zu machen. Zusätzlich bieten wir ein PDF zum Download mit einer Karte, damit Sie leicht von einem Ort zum nächsten finden.

Natur-Park Schöneberger Südgelände, Prellerweg, 12157 Berlin-Schöneberg

Die erste Station ist der alte Berliner Rangierbahnhof. Dort kann man eine gigantische schwarze Lokomotive bewundern – sie wurde 1940 von der Deutschen Reichsbahn gebaut.

Die von Birken umsäumte alte Dampflok ist seit Schließung der Anlage im Jahr 1952 eine Sehenswürdigkeit.

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Nina schwärmt: „Dieses ehemalige Bahngelände ist ein regelrechter Abenteuerspielplatz für Liebhaber von Stadtlandschaften. Der Wildwuchs ist großartig anzuschauen und es macht Spaß, herum zu laufen und die Natur und die Kunst in so vielfältiger Form zu entdecken.“

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Dies ist ein hervorragender Ort für Detailaufnahmen. Unser Tipp: Achten Sie auf die Linien im Bildaufbau und experimentieren Sie mit der Schärfentiefe zur Verstärkung der Perspektive. Entdecken Sie Ihre Kreativität und fotografieren Sie die Vielfalt der Pflanzenwelt auch einmal aus der Froschperspektive.

Im umliegenden Parkgelände gibt es viel zu entdecken: Metallskulpturen, Wände mit Graffiti, überraschende Tunnel und eine wunderbare Vegetation. Für einen einzigartigen Ausblick gibt es sogar eine Aussichtsplattform, von der aus man tolle Bilder vom Park schießen kann.

TWOONE Street Art, Klosterstrasse 62, 10179 Berlin-Mitte

Die nächste Station ist das Berliner Finanz- und Diplomatenviertel Mitte. Dort befinden sich majestätische und überraschende Arbeiten des japanischen Straßenkünstlers TWOONE. Hiroyasu Tsuri von TWOONE lebt in Berlin und setzt die Kunst zum Ausdruck seiner Gefühle und Leidenschaften im Leben ein. Er hat dort hoch aufragende Hirschköpfe gemalt – ein bewundernswertes, dramatisches und farbenfrohes Kunstwerk.

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„Die Klosterstraße verbindet illustrative Kunst mit statischer Architektur und bietet einen Kontrast für wunderschöne Aufnahmen.“ sagt Nina. „Die blauen Rohre vor dem Gebäude mit den Koi-Karpfen sind berühmt bei den Berliner Fotografen.“

Graffitis sind eine kreative Bereicherung bei der Street-Fotografie – sie sind ein spannendes Motiv. Unser Tipp ist, ein wenig mit Objektiven zu experimentieren. Ein Weitwinkelobjektiv bezieht das Umfeld ein, mit einer längeren Brennweite heben Sie Details und Strukturen hervor.

Die High-Deck-Siedlung, Sonnenallee 323, 12057 Berlin-Neukölln

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Wir folgen Nina zur Sonnenallee. Diese gigantischen Wohnsiedlungen wurden im Jahr 1975 in Westberlin gebaut und bieten Raum für rund 6.000 Bewohner. Mit seinen blauen und gelben Farbtupfern wirkt es elegant – die Architektur des Gebäudes ist ein Spielplatz für Stadtfotografen in einem abgelegenen Teil der Stadt.

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Nina sagt: „Eines meiner Lieblingsmotive sind alte Betonbauten wie diese hier. Dort gibt es so viele interessante Formen und Winkel – für mich das perfekte Beispiel meiner sogenannten „hässlich schön“ Architektur.

Unser Tipp für das Fotografieren von Gebäuden wie diesem hier ist, dass Sie nicht immer dem Gefühl nachgeben sollten, das Gebäude in seiner Gesamtheit zu erfassen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf ein Detail, beispielsweise die einem Labyrinth ähnlichen Brücken, um ein beeindruckendes Foto aufzunehmen.

Das Old Smithy, Richardplatz 28, 12055 Berlin-Neukölln

Wir machen eine Zeitreise zu einem schönen Haus aus dem 17. Jahrhundert im Bohemian-Stil – mitten im Zentrum vom Richardplatz. Hier finden wir – umgeben von Art Deco Villen und einer traditionellen Kirche – das Old Smitty.

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„Das Old Smithy ist voller faszinierender Geschichten und Eigenheiten – von den liebevoll umsorgten Werkzeugen bis zu den Reparaturmethoden. Ich liebe es, solche wundervollen Details zu fotografieren,“ sagt Nina.

Unser Tipp: Schwierigkeiten bei Aufnahmen mit wenig Licht begegnen Sie durch eine höhere ISO-Empfindlichkeit oder eine längere Belichtungszeit. Versuchen Sie den Einsatz eines Blitzgerätes zu vermeiden, um die typische Atmosphäre dieser Location festzuhalten.

Verborgener Garten am Café Botanico, Richardstraße 100, 12043 Berlin-Neukölln

Nächste Station: Hinter einem sympathischen Café versteckt liegt eine Oase – der Nutzgarten des Café Botanico. Es beherbergt über 200 verschiedene Pflanzenarten, die sich umeinander ranken – ein Großteil der Menüs des Cafés wird mit den Köstlichkeiten aus diesem Garten zubereitet.

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Nina spricht mit gedämpfter Stimme: „Das ist exakt der Grund, warum ich Berlin so sehr liebe. Eine Oase der Ruhe im Zentrum einer lärmenden Großstadt – vollkommen unerwartet und mit spektakulärer Ruhe.“

Mit einer DSLR und einem Makro-Objektiv gehen Sie ganz nah ran an das Detail und erfassen fleißige Bienen beim Bestäuben der Blüten oder schöne Schmetterlinge, die sich im Blattwerk verstecken.

Kultur-Dachgarten Klunkerkranich, Karl-Marx-Straße 66, 12043 Berlin-Neukölln

Der Kultur-Dachgarten Klunkerkranich in Neukölln befindet sich auf dem Dach eines Einkaufszentrums und bietet eine 360° Rundumsicht über Berlin. Die „Garten Gurus“ sind allesamt Freiwillige, die sich gern bei einem erfrischenden Cocktail an der Bar beim Sonnenuntergang über ihr städtisches Dachprojekt austauschen.

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„Hier experimentiere ich gern mit dem faszinierenden Lichtspiel beim Sonnenuntergang und wende unterschiedliche Techniken an, um die Skyline der Stadt in ihrer ganzen Pracht zu zeigen.“ sagt Nina. „Hinzu kommt die Livemusik – das wirkt einfach super inspirierend.“

Unser Tipp: Für Aufnahmen, die möglichst viel abbilden sollen, verwenden Sie am besten ein Weitwinkelobjektiv. Der Einsatz eines Stativs ist empfehlenswert, damit das Ergebnis mit Sicherheit gestochen scharf wird.

Sie finden alle Standorte von Nina aus diesem Artikel auf der Karte, die Sie in einem PDF finden, das Sie sich unten runterladen können. Wie Sie von einem Ort zum nächsten gehen, denken Sie daran, die Augen offen zu halten und sich umzusehen; wie alle Städte, ist Madrid voller großartiger Fotomotive.