Filmmaker advice from Nehemias Colindres

Ratschläge vom Filmemacher Nehemias Colindres

Der Fotograf und Filmemacher Nehemias Colindres gibt seine Top-3 Tutorials für Filmaufnahmen an uns weiter: „Eine Vignette aufnehmen“, „Ratschlag von einem Filmemacher“ und „Durch ein Objektiv“.

Wie jede andere Kunstart wird auch das Filmemachen durch Übung immer besser. Im Prinzip geht es darum herauszufinden, was gut ist und was ... eben nicht. 

Mehr als alles andere müssen wir nur lernen, den Geschmack zu verfeinern – das passiert aber nur, wenn man Aufnahmen macht, bis die Lichter ausgehen. 

Von Beginn an hat keiner meiner Kollegen von mir viel erwartet, ich glaube auch nicht, dass ich viel von mir selbst erwartet habe. Das hat sich alles nach einem inspirierten Gespräch mit einem ehemaligen Mentor von mir geändert. Das hat ein Feuer in mir entfacht; und den Wunsch, der Beste zu sein. Ich kann nicht immer der Talentierteste sein – aber ich habe einen guten Geschmack und ich bin ehrgeizig. Das macht eine Menge aus. 

Ein Ding, das meine Arbeit auf eine andere Ebene gehoben hat, ist mein Verständnis von guter Ausrüstung und Planung. 

Ich hatte in der Regel jede Aufnahme im Kopf geplant und niedergeschrieben – bis hin zum Objektiv, mit dem ich das umsetzen wollte. Ab wichtigsten ist jedoch, dass man ein Gefühl für jedes Objektiv haben muss und dafür, was man damit erreichen kann. 

Neben dem guten Geschmack kann auch eine umfangreiche Objektivauswahl die Fotografie auf ein neues Niveau heben. Ein großes Team ist ebenfalls hilfreich – wie in einer Gang stehen sie bei jeder Aufnahme fest an deiner Seite.

Bei Porträtaufnahmen habe ich es am liebsten, wenn die Menschen in ihrer eigenen Umgebung sind. Meiner Meinung nach verbindet das den Betrachter viel mehr mit den Menschen im Motiv. Ich fotografiere Porträts immer mit einem 50mm-Objektiv. Eine geringe Schärfentiefe führt zu wunderschönen Ergebnissen. 

Mir kommt es auf die Aussage an, dass man die Bilder macht, die man liebt und dass man sich dabei nicht von anderen Leuten hineinreden lässt. Der Rest kommt dann mit harter Arbeit und ein wenig Glück von ganz allein.