Tipps zur Spiegelfotografie

Spiegel bieten eine schnelle und einfache Möglichkeit, um Ihren Porträtbildern eine weitere Dimension hinzuzufügen. Lesen Sie unsere Tipps zur Spiegelfotografie, damit Sie noch mehr Freude bei einigen überraschenden Aufnahmen haben.

Probieren Sie eine Vielzahl von Spiegeln und Effekten aus. Spiegel sind eine großartige Hilfe bei Aufnahmen im Studio oder zu Hause – sie sind preiswert, es gibt sie in allen Formen und Größen und sie können in unterschiedlicher Weise verwendet werden, um Ihre Porträts zu verbessern.

Achten Sie auf eine einfache Bildkomposition und setzen Sie Farbe ein: wie bei diesem surrealistischen Porträt mit nur einem einzigen Spiegel.

Selbstporträt mit Spiegel

Versuchen Sie, in Ihren Porträts so viel Licht wie möglich einzufangen, dies ermöglicht eine niedrige ISO-Einstellung mit minimalem Bildrauschen und eine kurze Belichtungszeit, um Verwacklungen zu vermeiden.

Der Unendlichkeits-Effekt: In diesem Beispiel hat der Fotograf zwei Spiegel verwendet, um einen Unendlichkeits-Effekt darzustellen. Die Spiegel müssen leicht zueinander gewinkelt angeordnet werden, damit nicht Sie oder eine Lichtquelle in der Aufnahme abgebildet werden.

Porträt mit Unendlichkeits-Effekt

Schärfentiefe – unscharfe Bildbereiche vermeiden Sie durch die Wahl eines Blendenwerts von 5,6 oder höher. Damit werden größere Bereiche im Bild scharf abgebildet – wenn Sie beispielsweise die Schärfe auf die Nase legen, sind die Augen und Ohren ebenfalls scharf abgebildet.

Legen Sie den Spiegel auf den Boden und fotografieren dann von oben herab – wenn Sie das Bild danach drehen, erhalten Sie einen interessanten Effekt.

Porträt mit Spiegelperspektive

Interagieren Sie mit Ihrem Motiv – wenn Sie Personen fotografieren, sollten Sie sich für gute Ergebnisse stets untereinander austauschen. Kommunizieren Sie Ihre Vorstellungen klar und deutlich, damit sie Ihren Anweisungen leicht folgen können. Nicht vergessen: Bei dieser Art der Fotografie hat die Person keine Ahnung, wie das Endergebnis aussehen wird. Machen Sie ein paar Testaufnahmen und zeigen ihnen das Ergebnis auf dem Display der Kamera – das hilft ihnen dabei, das Konzept zu verstehen. Es geht nur um die Kreativität, berücksichtigen Sie auch deren Meinungen – es ist gut möglich, dass sie einige gute Ideen beisteuern werden.

Experimentieren Sie. Aufnahmen wie diese folgen keinem festen Muster – eher dem, was funktioniert und was nicht. Probieren Sie deshalb viele verschiedene Perspektiven und Kombinationen von Positionen und Spiegeln aus, um ein interessantes Ergebnis zu erhalten. Sobald Sie eine ideale Perspektive gefunden haben, fotografieren Sie einfach weiter – bis Sie das Gefühl haben, dass der optimale Schuss dabei ist.

Wir hoffen, dass unsere Tipps für die Spiegelfotografie Ihnen einige gute Ideen vermittelt haben, wie man kreative Selbstporträts macht. Vergessen Sie nicht, ein paar gut gelungene Aufnahmen auf die Canon Gallery hoch zu laden.