Ihre Fotos, unsere Favoriten: Winteraufnahmen bei wenig Licht

Diesen Monat ist es eine Herausforderung für Sie, sich warm anzuziehen und das Beste aus dem wenigen Licht des Winters für einige erstaunliche Bilder heraus zu holen. Wir fragten die Fotografen von den drei oder vier unserer Lieblingsbildern, uns die Geschichten dahinter zu erzählen und zu teilen.

Crepusculo von Javier Pavia Barajas

Crepusculo von Javier Pavia Barajas

„Ich habe dieses Foto auf dem Berg Floyen mit Blick auf Bergen in Norwegen gemacht. Es ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Ich mag es, mit meiner Canon wenn es schneit raus zu gehen – habe mich aber noch nie so weit vor gewagt. Ich habe mich ein wenig verlaufen, als ich mit meiner Kamera immer höher in Richtung Sonne stieg.

Ich mache diese Reisen sehr gerne allein, das hilft mir, mich auf mein Bild zu konzentrieren. Trotz des kalten Wetters hat sich meine Reise gelohnt, um diesen Schuss über die Stadt zu machen, die im Winterlicht so schön aussieht.“

Wolf in de mist von Marga Straver

Wolf in de mist von Marga Straver

Dieses Foto habe ich im Wildpark Anholter Schweiz im Münsterland in der Nähe von Isselburg gemacht. Der Park rund um den See ist die Heimat vieler europäischer Wildtiere – mit Wölfen, Elchen, Wisenten und Luchsen, die in ihrem natürlichen Lebensraum leben.

Es war im Januar und das Wetter war schlecht. Es hatte geregnet und es gab jede Menge Nebel. Da waren fünf Wölfe unter den Bäumen. Plötzlich sprang einer auf eine gefällten alten Baum. Zum Glück machte ich dieses Bild von meinem Versteck aus, wo ich den ganzen Tag gewartet hatte, um die richtige Einstellung zu bekommen.

Wegen der schlechten Lichtverhältnisse wählte ich eine längere Belichtungszeit und eine höhere ISO-Einstellung als sonst. Ich hoffe, im Frühling wieder hier zu sein, wenn das Wetter und das Licht besser ist. Eine Wölfin war trächtig, wenn ich sie wiedersehe, wird sie Welpen haben!“

Mountain Church von Guillermo Garcia

Mountain Church von Guillermo Garcia

„Island ist ein Paradies für Liebhaber der Nachtfotografie. Die Aurora Borealis in dieser natürlichen Umgebung zu sehen und zu fotografieren, ist eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Ich fotografierte diese im November in einer Nacht, in der keine Nordlichter vorhergesagt waren. Es wurde am Fuße des Kirkjufell, in der Nähe der Stadt Grundarfjörður aufgenommen.

Es war beinahe Vollmond und der Himmel war klar. Ich entschied mich für eine einfache Komposition mit Eisbrocken im Vordergrund und den Berge in der Mitte. Gegen 23.00 Uhr bemerkte ich einen grünen Punkt, der am Himmel langsam sichtbar wurde. Ich war unglaublich aufgeregt, als die Dämmerung an Intensität und Länge zunahm und sich zu einem nahezu perfekten Bogen über dem Kirkjufell formte.

Um die Bewegung des Nordlichts zu erfassen, habe ich im manuellen Modus mit 2,5 Sekunden Belichtung bei Blende 2,8 und ISO 3.200 fotografiert.“

Machen Sie bei der Challenge dieses Monats mit

Guillermo, Marga und Javier haben die Schönheit von Low-Light-Situationen im Bild festgehalten. Wir möchten auch Ihre Welt durch das Objektiv sehen. Warum nehmen Sie nicht einfach an unseren monatlichen Foto-Challenges teil? Schnappen Sie sich Ihre Kamera, entdecken Sie Ihre Stadt und laden Sie dann die Ergebnisse hier hoch.