Urban Exploration - München

Fotografiert hat Felix Mayr eigentlich schon immer. Schon als Kind wurde er von seinem Vater mit der Begeisterung für Fotografie angesteckt. Er ist dabei geblieben, hat sich ausprobiert und stetig weiterentwickelt. Inzwischen hat er sich das Ziel gesetzt, seine Passion zum Beruf zu machen.

Das Feld des Urban Exploring ist ihm zuerst im Internet begegnet. Schöne bis gespenstische Motive von verlassenen Gebäudekomplexen, aufgegebenen Produktionsstätten, verfallenen Ballsälen – die Bandbreite der Bilder ist riesig. Aber gibt es so etwas auch in der bayrischen Landeshauptstadt und Umgebung? Mayr hat sich auf die Suche gemacht und ist fündig geworden – wenn auch auf andere Art als die meisten seiner UrbEx Kollegen. Da die Fülle an „echten“ UrbEx Motiven in München und Umgebung begrenzt ist, mußte Mayr erfinderischer werden.

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Seine persönliche Handschrift ist die große Liebe zu geometrischen Formen, die er gerne ins Zentrum seiner Bilder rückt. „Geometrische Formen so zu erfassen, dass sie auf dem Bild wie ein Kunstwerk wirken, beinahe malerisch – das könnte man durchaus als mein besonderes Steckenpferd bezeichnen“ so Mayr.

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Gute Motive zu finden ist für Felix Mayr etwas sehr Intuitives. Wie viele seiner Kollegen ist auch Mayr der Auffassung, dass man gute Motive nicht einfach suchen kann. „Natürlich geht man auf die Suche – aber eher nach passenden Umgebungen oder Situationen, als nach Motiven. Die Motive springen einen dann förmlich an - wenn man sie läßt. Oftmals sind es auch nur Augenblicke, Momente, die sich einem eröffnen und dann wieder schließen. Dann muß man einfach schnell sein!“ erklärt Mayr.

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Im Urban Exploring hat man in der Regel natürlich etwas mehr Zeit, als wenn man lebendige Motive und Situationen fotografiert. „In der Hinsicht ist UrbEx Fotografie natürlich schon etwas entspannter. Aber auch hier können sich die Lichtverhältnisse von einem auf den anderen Moment ändern und der beste Zeitpunkt für das Bild ist verflogen“, erklärt Mayr.

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Daher ist es für Mayr auch essentiell sich beim Fotografieren Zeit zu lassen. „Man muß den Motiven die Chance geben, sich zu zeigen, ihre Details wirken zu lassen“, findet Mayr. Sein Credo lautet dementsprechend: „Man sollte den Verlockungen der digitalen Technik nicht vollends erliegen. Es sollte nicht das Ziel sein, 25 Bilder zu machen und dann am Ende das Schönste auszuwählen.

Mein Weg ist eher dass ich ein Motiv sorgfältig vorbereite, einfange und dann ein bis maximal drei Bilder mache. Dann entwickelt man sich stückweise weg vom Handwerk der Fotografie hin zur Kunst der Fotografie“ erklärt Mayr seine Motivation.

Felix Mayr arbeitet derzeit mit einer Canon EOS 5D Mark II und den drei Festbrennweiten Canon EF 28mm f 1:1,8, EF 50mm f 1:1,4 und EF 100mm f 1:2. Seit kurzem besitzt er zudem ein Canon EF 24-70mm f 1:2,8 L. Die hier gezeigten Bilder wurden hauptsächlich mit dem Canon EF 100mm f 1:2 erstellt.


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