A lion cub clambers over an adult male lion lying in long grass, who raises his head in a mock roar.

DRAUSSEN

Sechs Tipps für großartige Naturaufnahmen

Naturfotografie ist überaus beliebt. Dennoch gehören Tiere, die sich unvorhersehbar schnell, unregelmäßig und plötzlich bewegen, zu den Motiven, die am schwierigsten zu fotografieren sind.

Mit dem richtigen Wissen, der richtigen Ausrüstung und etwas Geduld lassen sich jedoch tolle Ergebnisse erzielen. Ähnlich wie bei der Sportfotografie sind auch bei der Naturfotografie Vorbereitung, Position, Ortskenntnis und Ausrüstung sehr gute Voraussetzungen.

Zusätzlich dazu haben wir hier sechs Tipps für großartige Naturaufnahmen für Sie:

1. Machen Sie sich mit dem Motiv vertraut

Es ist wichtig, den Standort und die Verhaltensweise des Tieres, das Sie fotografieren wollen, zu kennen, denn das spart Ihnen viel Zeit vor Ort. Kennt man die Jahres- und Tageszeit, zu der das Tier aktiv ist, hilft das bei der Planung der Aufnahme. Gute Naturaufnahmen entstehen selten ohne das nötige Wissen und eine gute Planung.

A kneeling man photographs two kangaroos lying on the ground.

2. Übung macht den Meister

Es ergibt wenig Sinn, am perfekten Ort zur idealen Zeit zu sein, aber nicht zu wissen, wie man das Motiv vor der Kamera fotografieren soll. Das Festhalten eines Sekundenbruchteils erfordert Übung. Sie können Futterstellen für Vögel in einen Baum im Garten hängen und die Vögel durch das Fenster fotografieren oder aus einem provisorischen Versteck.

Alternativ können Sie auch mit Ihrer Kamera in den Zoo gehen, um mehr über die Verhaltensweise von Tieren zu erfahren. Je mehr Sie Ihr Auge und Ihre Reaktionszeiten auf das Verhalten der Tiere trainieren, desto besser werden Sie bei der Aufnahme in der Natur sein.

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Close-up of a blue bird with elegant plumage.

3. Gehen Sie nah ran

Die meisten großartigen Naturaufnahmen zeigen die Action in Nahaufnahme. Kommt man wilden Tieren jedoch zu nah, verändert das ihr Verhalten oder verscheucht sie komplett. Daher ist ein Zoomobjektiv hier von großem Nutzen. Damit kommen Sie näher an die Details des Motivs heran und können später durch Zuschneiden das Motiv noch weiter vergrößern.

4. Richtig fokussieren

Bei der Naturfotografie ist es enorm wichtig, dass Ihr Motiv an den richtigen Stellen fokussiert ist. Der erste Schritt zur Steuerung des Fokus ist die Auswahl des AF-Feldes. Hier ist das zentrale AF-Feld meist am empfindlichsten und führt daher zu den besten Ergebnissen.

Versuchen Sie den Fokus auf den wichtigsten Teil des Tieres zu legen, was meist die Augen sind. Testen Sie den AI-Servo Modus, mit dem die Kamera den Fokus auf das Motiv nachführt und nutzen Sie die Fokus-Taste hinten auf der Kamera, damit der Auslöser immer bereit für die Aufnahme ist.

5. Bedenken Sie das Licht

Ihre Bilder werden noch besser, wenn Sie Ihre Motive bei optimalem Licht fotografieren. Je nach Verhaltensweise des Tieres sollten Sie versuchen, die Sonne am frühen Morgen oder am späten Abend auszunutzen. Sie liefert ein besonderes warmes Licht, das die Farben schöner wirken lässt und interessante Schatten wirft.

A lizard standing on a rock raises its head and upper body in the sunlight.

6. Geschwindigkeit zählt

Die richtige Belichtungszeit ist der Schlüssel zu einer guten Naturaufnahme. Nimmt man schnelle Action auf, ist die logische Folgerung, dies mit kurzen Belichtungszeiten zu machen. In vielen Fällen ist das auch die richtige Lösung. Mit einer etwas längeren Belichtungszeit bekommt Ihr Motiv jedoch etwas Bewegungsunschärfe, beispielsweise an den Flügelspitzen, was dem Bild zusätzlichen ein Gefühl von Bewegung verleiht.

Wenn Sie gut mit Ihrer Ausrüstung vertraut sind, versuchen Sie die Belichtungszeit noch weiter zu verlängern, um diesen Effekt zu verstärken oder probieren Sie die Schwenk-Technik aus.

Entdecken Sie das Objektivangebot von Canon für die Naturfotografie und wählen dann das beste Objektiv für die jeweiligen Aufgabe aus.

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