VERANSTALTUNGEN

Die Trends und Highlights vom Visa pour l’Image 2018

Eine Retrospektive beim Visa pour l'Image 2018 – 30. Jubiläum des Fotojournalismus-Festivals in Perpignan (Frankreich).

Da sich die Professional Week beim Visa pour l’Image 2018 dem Ende neigt, blicken wir auf die Trends und Highlights des 30. Festivals für Fotojournalismus in Perpignan (Frankreich) zurück.

Canon setzt sich in Zusammenarbeit mit Visa schon das 29. Jahr in Folge für die visuelle Geschichtenerzählung ein und bietet den Besuchern Ausstellungen, Workshops, Bewertungen und Gespräche an, um den Fotojournalisten von morgen zu helfen und sie zu inspirieren.

„Seit nun 29 Jahren unterstützt Canon Visa pour l'Image“, erklärte Jean-Francois Leroy, Direktor des Visa pour l'Image Festivals. „Ich denke, das ist das weltweit beste und wichtigste Festival für Fotojournalismus, und unsere Partnerschaft wird von Jahr zu Jahr besser.“

Hier sind fünf Highlights und Trends vom Visa pour l’Image 2018.

Stands displaying photographs in an exhibition of female Canon Ambassadors’ work, in the Canon Experience Zone at Visa pour l’Image.
Neben den Werken der Gewinnerin des Canon Female Photojournalist Award 2017 Catalina Martin-Chico, die hier an der schwarzen Wand zu sehen sind, gab es eine Ausstellung von 26 Canon Botschafterinnen mit dem Titel „The Women’s Eye“.

1. Frauen in der Fotografie wurden gefeiert

Frauen in der Fotografie waren in diesem Jahr ein wichtiges Thema des Festivals. Dazu gab es in der Canon Experience Zone eine Ausstellung der Werke von 26 weiblichen Canon Botschafterinnen mit dem Titel „The Women's Eye“. Sie umfasste ausgewählte Bilder von Catalina Martin-Chico, der letztjährigen Gewinnerin des Canon Female Photojournalist Award. Bei einer Podiumsdiskussion saß Catalina neben der Gewinnerin des Canon Female Photojournalist 2018 Award, Laura Morton, und Canon Botschafterin und Gewinnerin von 2011 Ilvy Njiokiktjen. Diese Veranstaltung wurde von der Kuratorin des Imperial War Museum in London und Canon Botschafterin Hilary Roberts geleitet. Der Titel der Diskussion war „Search of Balance: Women in Photojournalism“ (Suche nach Gleichgewicht: Frauen im Fotojournalismus). „So viele Frauen wie nie zuvor studieren Fotografie. Doch wie sieht die Zukunft aus?“, fragte Hilary, in einer anregenden Diskussion über die positiven Veränderungen in der Branche.


2. Die Zukunft des Fotojournalismus

Mit dem Canon Student Programme hat Canon Workshops, Vorträge und Portfolio-Bewertungen für 176 Studenten aus ganz Europa organisiert. „Wir müssen tolle Geschichten erzählen, und die beginnen bei euch“, sagt Thomas Borberg, Photo Editor bei Politiken (Dänemark). Er war einer von vielen Branchenkennern, der im Rahmen des Programms die Inspiration und das Wissen an die zukünftige Generation von Fotojournalisten weitergab.

A woman stands wearing a VR headset, facing the camera, immersed in the VR world while everyone else in the room is looking the other way.
Bei einer Happy-Hour-Veranstaltung „setzte eine Frau ihre VR-Brille auf. Dann hielt ein Mitarbeiter der Firma spontan eine kleine Ansprache im anderen Zimmer“, erinnert sich Fotografin Laura Morton. „Alle drehten sich um, um die Ansprache zu hören, aber niemand tippte dieser Frau auf die Schulter, um ihr Bescheid zu geben. So blieb sie ganz in ihrer eigenen Welt versunken.“ Aufgenommen auf einer Canon EOS-1D X mit einem Canon EF 24mm f/1.4L II USM Objektiv. © Laura Morton

3. Canon Female Photojournalist Award 2018

Laura Morton, eine freiberufliche Dokumentarfotografin aus San Francisco, USA, wurde offiziell zur Gewinnerin des Canon Female Photojournalist Award 2018 gekürt.

Der Preis wird bereits das 18. Jahr in Folge verliehen. Er umfasst eine Förderung in Höhe von 8.000 Euro für ein neues Projekt, das auf dem Festival für Fotojournalismus 2019 Visa pour l'Image präsentiert wird. Lauras Gewinnerthema „University Avenue“ ist nach der Straße benannt, die als Bruchlinie zwischen zwei sehr verschiedenen Welten in ihrer Heimatstadt fungiert. „Ich habe das Leben der Menschen dokumentiert, die entlang dieser Straße leben und arbeiten, um dem Problem der Einkommensschere ein menschliches Antlitz zu geben. Ich wollte zeigen, wie eine Gruppe zurückgelassen wird, obwohl sie von so viel Wohlstand umgeben ist“, meint Laura.

A Canon Professional Services technician cleans and checks a camera.
Ein Techniker von Canon Professional Services prüft und reinigt die Ausrüstung eines Fotografen auf dem Festival für Fotojournalismus Visa pour l'Image in Perpignan (Frankreich). In diesem Jahr wartete CPS durchschnittlich 60 Teile der Ausrüstung pro Tag.

4. Canon Professional Services (CPS) bei der Arbeit

Beim Visa pour l'Image hat Canon Professional Services viel Arbeit in die Überprüfung und Reinigung von durchschnittlich 60 Teilen der Canon Ausrüstung pro Tag gesteckt. Diesen Service gibt es aber nicht nur bei solchen Veranstaltungen. Seit der Gründung vor 20 Jahren verlassen sich CPS-Mitglieder auf die Reparaturarbeiten. Weitere Informationen gibt es unter canon-europe.com/pro/canon-professional-services.


5. Die Zukunft ist bereits da

Am 5. September wurde die Canon EOS R vorgestellt: mit dem spiegellosen Vollformatsystem soll die Zukunft der Fotografie und Filmproduktion neu definiert werden. Die Besucher konnten in der Canon Experience Zone persönlich die EOS R Serie testen, was noch kreativere und dynamischere Aufnahmemöglichkeiten eröffnet.

Verfasst von Emma-Lily Pendleton


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