Eddie Keogh – EOS-1D X Mark II

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Frits van Eldik

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„Diese Kamera ist genau für meine Arbeitsweise gemacht …"

Der Motorsport-Fotograf Frits van Eldik gehört zu den besten der Welt, wenn es darum geht, sich schnell bewegende Motive zu fotografieren. Für seinen einzigartigen Stil, den er über Jahre hinweg entwickelt hat, muss seine Kamera genau so schnell sein wie er. Wie macht sich die EOS-1D X Mark II also in seinen Händen? Er lässt uns an seinen Gedanken über die Fokussiergeschwindigkeit der Kamera und ihre Fähigkeit, wirklich jeden einzelnen Moment festzuhalten, teilhaben ...

„Sie ist einfach brillant!“ sagt Frits begeistert. Es gehört schon einiges dazu, diesen Motorsport-Fotografenzu begeistern, aber heute strahlt er über das ganze Gesicht. Er ist gerade von einem Shooting am Race Resort Ascari zurückgekehrt, einer privaten Rennstrecke in der Nähe von Malaga in Spanien. Hier konnte er die Fähigkeiten der EOS-1D X Mark II bei der Aufnahme einiger ziemlich schneller Boliden testen.

„Geschwindigkeit ist das Schlüsselwort für diese Kamera und das gilt sowohl für den Autofokus als auch für die Bildraten. Es ist erstaunlich,“ stellt er fest. „Und die Bildqualität ist ebenfalls fantastisch. Selbst wenn man gegen die Sonne fotografiert, ist die Detailzeichnung in den Schatten immer noch beeindruckend. Die Qualität der Bilddaten ist erstaunlich und der erstklassige 20,2-Megapixel-Sensor mit seinem hohen Dynamikumfang ist echt verblüffend.“

In Frits Geschäft dreht sich alles um Geschwindigkeit. Die Fähigkeit der EOS-1D Mark II, ein gestochen scharfes Bild schneller aufzunehmen als ein Ferrari bei Höchstgeschwindigkeit fahren kann, hat ihn am meisten beeindruckt. Bei voller Reihenaufnahmen-Geschwindigkeit nimmt die Kamera jede Sekunde 14 perfekt belichtete und gestochen scharfe Fotos auf. Daher ist es wenig verwunderlich, dass der Holländern allen Grund hat, diesen unglaublichen Entwicklungserfolg von Canon zu feiern.

„Beim Testen der Kamera für diese Art von Aufnahmen konnte ich sehen, dass alle Fotos, die ich aufgenommen hatte, perfekt scharf waren,“ gibt er zu. „Das war ganz schön beeindruckend. Das Gefühl, wenn die Kamera in dieser unglaublichen Geschwindigkeit fotografiert, ist einfach unglaublich. Gleich wenn man mit der Aufnahme beginnt, hat man das extrem gute Gefühl, dass jedes Bild scharf wird und der Autofokus sich sicher auf das bewegte Motiv einstellt, so dass man sich allein auf die Bildkomposition konzentrieren kann. Also ja, man kann sich noch mehr auf die Kamera verlassen als zuvor und sie tut genau das, was sie soll.“

Schnellerer Workflow, schärferes Display

Bei derartig beeindrucken Reihenaufnahmen könnte Frits sie auch problemlos mit der Livebildansicht für die Bildkomposition einsetzen. Aber mit dem optionalen Wireless File Transmitter WFT-E8 geht er noch einen Schritt weiter. „Ich habe darüber ein Tablet zur Fernsteuerung mit der Kamera verbunden. Das war ideal, als ich die Kamera mit einem Rig direkt am Wagen montiert habe,“ erklärt er. „Das Kamerabild wird in Echtzeit auf dem Tablet dargestellt und das noch in einer angenehmen Größe. Dadurch wird es viel einfacher, Fokus und Bildkomposition zu prüfen.“

Frits hat aber auch sofort die Verbesserung des Displays der EOS-1D X Mark II bemerkt, das mit seinen 1.620.000 Bildpunkten das der EOS-1D X deutlich übertrifft. Frits sagt: „Man kann jetzt die Schärfe auch sehr genau einfach hinten auf dem Display der Kamera prüfen. Das verbessert meinen Workflow ganz erheblich, da ich nicht warten muss, bis ich die Bilder später auf meinem Laptop habe. Ich kann die Bilder während der Aufnahme prüfen, direkt an der Rennstrecke. So macht diese kleine Verbesserung mein Leben um 100 % einfacher.“

Ein Lichtblick bei wenig Licht

Da Frits bei seiner Arbeit mit den verschiedensten Lichtsituationen konfrontiert wird, war es sehr wichtig, einen typischen Arbeitstag an der Ascari Rennstrecke zu reproduzieren, nämlich einen sehr frühen Beginn …

„Ganz früh am Morgen wartete ich auf den Sonnenaufgang und fotografierte mit ISO 16.000, als das Licht gerade anfing, die Wagen zu beleuchten. Das ist oft meine favorisierte Lichtstimmung und sie erinnert mich an mein liebstes Motorsport-Event, das 24-Stunden-Rennen von Le Mans bei Anbruch des Morgens. Als ich mir die Bilder ansah, hatte ich bereits vor dem Frühstück ein Lächeln im Gesicht!“ lachte er.

„Ich kann mich gut an eine ähnliche Erfahrung vor einigen Jahren mit der EOS-1D X erinnern, aber so hoch bin ich damals mit der ISO nicht gegangen. Mit diesem neuen Sensor kann ich das aber, ohne mir dabei Gedanken über die Bildqualität machen zu müssen. Der erweiterte Dynamikumfang und die bessere Leistung bei hohen ISO-Einstellungen eröffnet mit vollkommen neue kreative Möglichkeiten – insbesondere, wenn ich rund um die Uhr fotografiere.“

„Ich habe mich mit der Kamera sehr wohl gefühlt“, stellt er fest. „Das Menü ist wie bei der EOS-1D X und alle meine Objektive ließen sich wunderbar damit verwenden. Ich habe alle ausprobiert, vom EF 14mm auf einem Rig bis zum EF 400mm und sogar dem EF 200-400mm Zoom mit integriertem 1,4x-Extender. Jedes Objektiv hat wunderbar funktioniert.“

„Und das bringt mich zu einem weiteren Vorteil,“ führt Frits weiter aus. „Alle 61 AF-Felder sind bei Lichtstärke 1:8 aktiv und die Fokuspunkte werden stets rot markiert. Beide Neuerungen sind extrem hilfreich für Fotografen wie mich. Ich arbeite viel mit Zoomobjektiven und auch gern mal mit Extendern. Daher ist die Möglichkeit, auch mit denen den vollen Autofokus ausnutzen zu können, wirklich hilfreich. Und bei Dunkelheit macht die rot beleuchtete Markierung der AF-Felder es wesentlich leichter, den jeweiligen AF-Bereich zu erkennen.“

Fokussierte Höchstleistung

„Wo wir gerade vom Autofokus sprechen: Ich muss sagen, dass die Fokusnachführung ebenfalls deutlich verbessert wurde,“ bestätigt er. „Wenn ein Wagen sehr schnell näher kommt, war es bisher eine echte Herausforderung, das Auto im Fokus zu halten, wenn es auf einen zu kommt oder sich von einem weg bewegt. Aber mit dieser Kamera und den erweiterten Fokus-Feldern ist das kein Problem mehr. Von dem Moment an, in dem man das Motiv scharfgestellt hat, bleibt der Fokus kontinuierlich auf dem Motiv.“

„Ich kann diese Kamera genau so einstellen, wie ich es haben möchte. Ich habe die Fokus-Nachführgeschwindigkeit leicht angepasst, was über die Case Einstellungen im Menü kein Problem darstellte. Ich habe sie so eingestellt, dass sie genau zu meiner Art von Aufnahmen passt und habe keinerlei Beschwerden über die Leistung. Die Kamera lässt sich vollkommen individualisieren. Das macht mein Leben einfacher und bei meinem Job ist das eine sehr gute Sache!“

„Sowie ich angefangen hatte, mit dieser Kamera zu fotografieren, war mir klar, dass ich sie behalten wollte. Die EOS-1D X Mark II ist genau für meine Art zu arbeiten gemacht. Ich habe von Anfang an mit EOS-1 Kameras gearbeitet, das begann mit der analogen EOS-1V und ist bis heute so. Ich habe sie alle benutzt, und dies ist mit Abstand die Beste.“

„Die Canon Ingenieure hören den Profis genau zu,“ sagt Frits.abschließend. „Sie fragten mich, was eine Kamera meiner Meinung nach können muss und jetzt bin ich sehr froh zu sehen, dass sie mir wirklich zugehört haben. Sobald man Canon auf etwas aufmerksam macht, gehen die Ingenieure los und entwickeln nicht nur eine Lösung, sondern gehen sogar noch einen Schritt darüber hinaus! Ich liebe diesen Drang, immer besser werden zu wollen – und über sich hinaus zu gehen. Das passt genau zu meiner eigenen Einstellung.“

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