Young gypsy child stands in a shaft of light

Paolo Pellegrin

Das Leben bei wenig Licht

Paolo Pellegrin
Paolo Pellegrin

Ambassador


Der bekannte Magnum Fotojournalist und Canon Ambassador Paolo Pellegrin spricht über seine Erfahrungen beim ersten Test der neuen EOS 5D Mark IV und vergleicht sie mit den Vorgängermodellen der EOS 5D Serie.

Mit seinen einzigartigen Dokumentarfotos geht Paolo Pellegrin seinen Motiven unter die Haut und deckt so ganz intime Momente auf. Hierfür braucht er genauso viel Takt und Diplomatie wie das Können, mit der Kamera umzugehen. Paolos Fähigkeit, mit seinen Motiven eine Beziehung aufzubauen, ist ausschlaggebend dafür, dass sie ihm vertrauen und ihm einen Einblick in ihr Leben gewähren.

Für eines seiner neuesten Projekte, nahm Paolo ein Vorserienmodell der EOS 5D Mark IV mit nach Rom in Italien, wo er die Zeit mit einer Zigeunerfamilie in der Stadt verbrachte, um ihren Alltag und ihre Kultur zu dokumentieren. Das Projekt ist ein perfektes Beispiel dafür, warum Paolo eine so lange und fruchtbare Beziehung mit der EOS 5D Serie hat – die Kameras vereint Vollformat-Bildqualität, eine enorme Reaktionsgeschwindigkeit und hohe Mobilität, womit er alles vom Straßenporträt bei wenig Licht bis zu Landschaften aufnehmen kann.

Als wir mit Paolo über seine Erfahrungen mit der neuen Kamera sprachen, war er bereits damit beschäftigt, die Ereignisse im Irak zu dokumentieren und in Städten wie Ramadi und Falludscha zu arbeiten. Über eine sehr schlechte Telefonverbindung erzählte er und von seinen ersten Eindrücken ...


„Ich habe die EOS 5D von Anfang an eingesetzt, und ich habe die Evolution der Kamera miterlebt, wie sie sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt hat“, sagt Paolo. „Auch wenn ich die EOS 5D Mark IV nur für ein paar Tage in Rom mitgehabt habe, hat sie mich wirklich beeindruckt, ganz besonders bei wenig Licht.“

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Viele der Bilder, die Paolo in Rom aufgenommen hat, entstanden nach Einbruch der Dunkelheit – nur einer der Gründe, warum er Festbrennweiten gegenüber Zoomobjektiven bevorzugt. „Eines der sofort spürbaren Dinge für mich war das Ansprechverhalten des Autofokus, als ich an diesen dunklen Orten fotografierte, und das ist für mich wirklich eine wichtige Sache“, sagt er. „Außerdem ist die Bildqualität ist in solchen Situationen besser. Beim Ansehen der RAW-Dateien war mein erster Eindruck, dass weniger Bildrauschen als jemals zuvor erkennbar war und sich noch mehr Details in den Schattenbereichen zeigten.“

Beim Fotografieren unterwegs wird auch die Qualität des LC-Displays besonders wichtig. Mit ihrem hochauflösenden 3,2-Zoll-Touchscreen zeigt die EOS 5D Mark IV die Qualität von Paolos Aufnahmen in erstaunlichem Detail. Zudem kann er damit die Aufnahmen unterwegs betrachten und sogar bearbeiten, ohne sie auf einen Laptop übertragen zu müssen.

Paolo schätzt auch die enorme Pixelzahl der EOS 5D Mark IV sehr. „Ich erstelle sehr oft großformatige Drucke für Ausstellungen und da sind mehr Pixel immer willkommen,“ kommentiert er.

"Ich verwende den praktisch permanent, bei Innen- und bei Außenaufnahmen. Für mich ist das eine der besten Funktionen dieses Kamerasystems."

In der Einfachheit liegt die Kunst

Paolo arbeitet mit einer Auswahl an Festbrennweiten, da er ihre exzellente Abbildungsqualität und die hohe Lichtstärke schätzt sowie die kreativen Möglichkeiten, die ihm eine feste Brennweite ermöglicht. ‎Mein normales Setup besteht aus einer 28mm, einer 35mm und einer 50mm-Festbrennweite,“ erklärt er. „Ich habe die lichtstarken Versionen der EF 35mm 1:1.4L II USM und EF 50mm 1:1,2L USM Objektive, aber auch das EF 28mm 1:2,8 IS USM macht mir viel Spaß, da es besondere klein ist.“

Darüber hinaus befindet sich in Paolos Ausrüstung ein EF 24-70mm 1:2,8L II USM („Auch wenn ich Zooms nicht so sehr mag, ist dies ein wirklich großartiges Objektiv“) und das EF 40mm 1:2,8 STM Pancake-Objektiv, das den Namen wegen seiner extrem flachen Bauweise trägt.

Beim Blick in seine Kameratasche wird schnell klar, dass es bei Paolos Arbeit auf Diskretion ankommt. Er mag seine Ausrüstung klein und leicht, so dass er schnell reagieren kann, ohne viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Auch die Funktionen der neuen EOS 5D Mark IV können hier sehr hilfreich sein. Da ist zum Beispiel der Modus „Leise Aufnahme“ – eine Weiterentwicklung der Technologie, die man in den EOS 5D Vorgängermodellen fand. „Als Canon die Modus 'Leise Aufnahme' einführte, war das für mich ein echter Game-Changer,“ sagt Paolo. „Ich verwende den praktisch permanent, bei Innen- und bei Außenaufnahmen. Für mich ist das eine der besten Funktionen dieses Kamerasystems.“

Eine weitere Neuheit war für Paolo die Möglichkeit zur schnellen Bildübertragung auf ein Tablet, was dem integrierten WLAN mit NFC der EOS 5D Mark IV zu verdanken ist. Diese neue Kamerafunktion beeindruckt ihn, da sie ihm die Sicherheit gibt, im Falle eines Falles die Bilddaten schnell übertragen zu können oder die Kamera mit der Canon Camera Connect App ganz einfach fernsteuern zu können.

Die EOS 5D Mark IV lässt sich umfangreich individuell konfigurieren und obwohl Paolo nur wenige Tage mit dem Vorserienmodell experimentieren konnte, konnte er bereits die Vorteile dieser verbesserten Handlingeigenschaften spüren. „Der Touchscreen hat mich angenehm überrascht. Ich hatte keine Ahnung davon bis ich die Kamera in der Hand hatte.“ kichert er. „Aber er ist extrem schnell und mir gefällt, wie man durch die Bildansicht blättern und die Bilder zur Detailprüfung vergrößern kann.“

„Ich hatte kaum Gelegenheit, das integrierte WLAN und GPS zu testen, aber ich kann mir vorstellen, das in Zukunft einzusetzen. GPS ist eine interessante Funktion und sicher hilfreich beim Auffinden einer Location wie beispielsweise einer Wüstengegend im Nahen Osten.“

"Als Canon die Modus 'Leise Aufnahme' einführte, war das für mich ein echter Game-Changer."

Paolo Pellegrin photographs gypsy children with EOS 5D Mark IV

Beim Gespräch mit Paolo wird schnell klar, dass nicht nur eine einzelne Funktion dafür verantwortlich ist, dass die EOS 5D Serie bei Fotojournalisten so beliebt ist. Es ist vielmehr die Allround-Einsatzfähigkeit der Kamera: eine DSLR, die vieles sehr gut kann. Und die EOS 5D Mark IV ist gut aufgestellt, um den Fußstapfen seiner bahnbrechenden Vorgänger zu folgen.

Er ergänzt: „Für mich sind Dateigröße und -Qualität insbesondere bei wenig Licht entscheidend. Und natürlich Dinge wie der AF, der jedesmal besser wird. Ich habe die Kamera hier im Irak nicht dabei, aber ich wünschte es wäre so. Ich freue mich schon darauf, sie bald wieder benutzen zu können ...“

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