LO Media treibt mit Canon zusammen den digitalen Wandel voran

  • Unternehmen: LO Media
  • Gegründet: 1994
  • Firmensitz: Oslo, Norwegen
  • Dienstleistungen: Publishing, Druck, Web-to-Print, Crossmedia, Video
  • Website: http://lomedia.no/

Herausforderung

Lars Langbo, Produktionsleiter des norwegischen Verlagsunternehmens LO Media, ist ein neugieriger Zeitgenosse. Ob es sich um innovative Techniken oder um eine neue Geschäftstätigkeit handelt, stets begrüßt er neue Ideen und Konzepte. Er ist immer auf der Suche nach den besten Lösungen für die Werbe- und Geschäftsanforderungen seiner Kunden. Das Versprechen, das er ihnen dabei gibt, ist einfach: "Was auch immer Ihr Ziel sein mag, wir liefern die Ergebnisse."

Sein Ansatz wird auch dadurch deutlich, dass LO Media bereits 2009 und 2010 in eine Web-to-Print-Lösung und in digitale Drucktechnik investiert hat. Dies geschah als Reaktion auf sinkende Auflagen und steigende Kosten aufgrund einer sich entwickelnden Kommunikationslandschaft, die immer stärker durch digitale Technologien geprägt wurde.

Noch deutlicher werden die Gründe für diese Investitionen, wenn man die beiden Kerngeschäftsbereiche von LO Media bedenkt. Zum einen ist das Unternehmen der größte Herausgeber von Zeitschriften für die norwegische Press Association (NPA), man erstellt und gestaltet die Inhalte für eine Reihe der führenden Publikationen des Landes. Zum anderen versorgt man Gewerkschaften und politische Parteien mit Werbematerial und Marketingdienstleistungen.

"Unser Anspruch ist es, die Gewerkschaften dabei zu unterstützen, besser mit ihren Mitgliedern zu kommunizieren. Dabei setzen wir auf einen echten und konstruktiven Dialog, zeitnahe Informationen und einfache Möglichkeiten zur Reaktion", erklärt Lars.

Die Möglichkeiten des Digitaldrucks, Kleinauflagen und variable Daten flexibel drucken zu können, haben LO Media dabei geholfen, kostengünstig im Print-on-Demand-Verfahren zu produzieren und Kosten zu sparen, indem ehemals fremdvergebene Kleinaufträge für Magazine und Werbedrucksachen wieder im eigenen Haus gefertigt werden. Durch die Kombination von Technik und einer umfassenden Web-to-Print-Lösung wurde der Bestand der Druckabteilung gesichert – das Team gestaltet und unterhält eine große Zahl von E-Commerce-Websites für über 2.000 Kunden, die mehr als 450 Druckprodukte vertreiben.

"Wir haben rund 500.000 Norwegische Krone (NKR) (ca. 56.700 Euro) pro Jahr an Druckkosten gespart und gleichzeitig über 1 Mio. NKR (ca. 100.000 Euro) an neuen Einnahmen erwirtschaftet," schätzt Lars. "Das sind 1,2 Millionen NKR aus Verkaufserlösen und zusätzlich 240.000 NKR für die Wartung der Kunden-Systeme. Der Vertrieb der Web-to-Print-Lösung ist erst der Anfang."

Doch ein Mann mit der Weitsicht eines Lars Langbo weiß, dass nur eine konstante Entwicklung Erfolg haben kann, und dass LO Media "nicht innehalten darf: Geschäftsentwicklung ist ein niemals endender Prozess." Bereits früh hat er erkannt, dass seine Kunden mehr Vielfalt bei der digitalen Kommunikation wünschten. Daraufhin hat er im Jahr 2013 begonnen, einen auf Wachstum ausgelegten Kommunikationsdienst auf Basis einer Crossmedia-Lösung zu installieren.

Lösung

LO Media hatte eine Crossmedia-Basislösung aus den Vereinigten Staaten getestet, um herauszufinden, welche Möglichkeiten es gibt. Das Team war vom Potenzial der Lösung und der Umsetzung von hoch individualisierter Kundenwerbung über verschiedene Kanäle hinweg sehr beeindruckt. Aber aus Erfahrung war Lars Langbo klar, dass man ein umfassenderes Softwarepaket brauchte. Das sollte auf jeden Fall auch lokale Anbieter unterstützen, und man benötigte ebenfalls Schulung, um das Beste aus der Lösung herauszuholen.

Darüber hinaus waren die Sicherheitsaspekte der Software ausschlaggebend, denn die wichtigsten Kunden für LO Media kommen aus der Politik. Er bat Canon, den langjährigen Partner in Sachen Digitaldruck und Web-to-Print, um Rat.

"Aus den Erfahrungen als langjähriger Canon Partner wussten wir, dass hinter dem Vorschlag mehr stecken würde als nur ein bloßes Softwareprodukt von der Stange", erklärt Lars. "Der Canon Business Berater empfahl uns die Crossmedia Suite DirectSmile. Doch genauso wichtig war ihm, dass unser gesamtes Team von einem unabhängigen Berater in Schweden geschult werden sollte."

Der Canon Schulungsberater erklärte, dass der Vertrieb von Crossmedia-Dienstleistungen und die Veröffentlichung von Inhalten über mehrere Plattformen eine steile Lernkurve erfordert. "Uns wurde deutlich gemacht, dass dazu ein strategisches Konzept nötig sei und wir sehr viel Arbeit investieren müssen, um erfolgreich zu sein", fügt Lars. "Aber so ist das nun einmal bei allen neuen Geschäftsentwicklungen. Zum Glück haben wir damals nicht mit den Schulungen aufgehört. Der Canon Berater hat sich sehr engagiert, und wir wussten, dass seine Erfahrung und Ratschläge für uns von unschätzbarem Wert waren, um weiter erfolgreich in den Crossmedia-Markt vorzudringen."

Erfolge

Die Nachfrage der Kunden nach digitalen Publishingdienstleistungen steigt. LO Media hat durch sein erweitertes Angebot in diesem Bereich langfristige lukrative Verträge im Wert von über 1 Mio. NKR pro Jahr (ca. 100.000 €) mit Neukunden abgeschlossen, z.B. zur Unterstützung des Marketings für Großveranstaltungen, Tagungen und großen Umfragen.

Während das sich Crossmedia-Angebot noch in der Feinabstimmung befindet, arbeiten Lars und sein Team zusammen mit Canon an dem Übergang von einem rein kostengebundenen Vertriebs- hin zu einem wertegebundenen Beratungskonzept: "In diesem Ansatz sieht sich der Kunde als wichtigster Faktor innerhalb der Gleichung. Wir können eine breitere Palette an Kommunikationslösungen anbieten und analysieren, was am besten zum Kunden passt. So werden wir zum wirklichen Berater, der stets die Interessen des Kunden im Blick hat."

LO Media ist nun in der Lage, wertvolle Kundendaten zu analysieren, um festzustellen, was für den einzelnen Klienten funktioniert und was nicht. "Zum Beispiel, wenn wir nicht über alle E-Mail-Adressen der Kundenzielgruppe verfügen, aber deren Postanschriften haben, so können wir Ihnen ein personalisiertes Direktmailing zusenden, um so an diese Informationen zu gelangen", erklärt Lars. "Wenn wir andererseits nicht davon überzeugt sind, dass die Einbindung von Print für eine Wahlkampagne erfolgversprechend ist, können wir eine komplett digitale Schiene fahren. Der beste Kommunikationskanal ist niemals in Stein gemeißelt - jeder Kunde und jede Kampagne ist anders."

sagt Lars abschließend:

Durch die Anwendung des Wissens, das uns Canon vermittelt hat und das wir in den unabhängigen Schulungen erworben haben, können wir nun hochwertige digitale Dienstleistungen anbieten. Darüber hinaus haben wir nun eine Vision und die Geduld, die Dinge langfristiger anzugehen. Wir bauen dauerhaft Beziehungen zu unseren Kunden auf für eine profitable Zukunft.

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