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Meerespanoramen und Actionfotografie

Marketing-Profi Steve Deer betrachtet seine Nachbarschaft auf der Halbinsel Wirral im Nordwesten von England als seinen Spielplatz zum Fotografieren. Jedes Wochenende ist er mit seiner Kamera auf Wanderschaft, um etwas Neues für seine Aufnahmen zu finden oder aus einer anderen Perspektive zu erfassen.
Sehen Sie wie Steve Deer Meerespanoramen und Action mit seinem ganz persönlichen Stil fotografiert.

Steve Deer spricht über Meerespanoramen und Actionfotografie

Dies ist das neueste Video aus einer Reihe, in der Canon Anwender bei der Aufnahme ihrer Lieblingsfotos gezeigt werden.

Während der Dreharbeiten erzählte Steve, wie er das Wochenende mit seiner EOS Kamera verbracht hat.

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Horse and Hilbre, © Steve Deer

Wie kamen Sie zur Fotografie?

Vor etwa 20 Jahren begann ich damit, eine Kamera mitzunehmen, wenn ich an die Küste ging – wir leben nur 5 Minuten vom Meer entfernt und ich nenne es meinen Spielplatz. Aufgrund meiner Arbeit kannte ich mich ganz gut mit Photoshop aus – das war noch vor der Zeit der Digitalkameras.

Ich schaute auf die frühen Foto-Websites und wurde inspiriert, Schwarzweiß-Aufnahmen zu machen. Vielleicht werde ich das eines Tages wieder tun.

Masao Yamamoto und Ragnar Axelsson sind Inspirationen für mich, denn ihre Bilder erzählen eine Geschichte.

Denken Sie, dass Ihre Ausbildung zum Grafiker Ihren fotografischen Stil beeinflusst hat?

Ich denke, es gibt mir die räumliche Wahrnehmung und ein Auge für die kreative Komposition. Diese sind wichtig für mich, wenn ich eine Aufnahme mache. Ich verstehe die „Regeln der Fotografie“, aber ich versuche, mich nicht allzu sehr um sie zu sorgen. Man läuft damit Gefahr, das gleiche Foto wie alle anderen zu machen.

Ich mag es wirklich, wenn der Super minimal Ansatz zusammen kommt!

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Mad Max Reunion, © Steve Deer

Würden Sie so Ihren Stil beschreiben?

Einfach, sauber, räumlich. Das Streben nach dieser „Zen-ähnlichen“ Qualität. Sie werden feststellen, egal, ob es sich um Landschaft oder Action handelt, dass ich immer so nah wie möglich am Boden fotografiere, um die richtige Perspektive zu haben.

Und die Küste gibt Ihnen die Möglichkeit dazu?

Oh ja, ich bin glücklich, an die gleiche Szene immer und immer wieder zurückzukehren. Es passiert oft, dass ich dabei etwas anderes sehe. Und zu lernen, es zu sehen, ist der Schlüssel.

Ich suche nach grafischen Linien in der Szene, die mit dem gesamten Raum in Wechselwirkung stehen. Ich frage mich: „Ist etwas los, das eine Art von Erzählung vermittelt“.

Sie gehen auf jeden Fall wieder regelmäßig in die Mudyards, was erhoffen Sie dort zu finden?

Für einen solch trostlosen Ort ist dort viel los. Viel Treibgut fault dort vor sich hin… Vielleicht bin ich auf der Suche nach etwas, das wirklich einfach ist und die Zersetzung und miserable Stimmung der gesamten Szene vermittelt. Aber vielleicht auch nicht. Ich weiß nur, dass dort eine großartige Aufnahme auf mich wartet.

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The Mudyard, © Steve Deer

Einige Ihrer auffälligsten Fotos sind Ihre Actionbilder. Was denken Sie, sind die Herausforderungen bei der Aufnahme?

Das Schwierigste ist, den richtigen Zeitpunkt zu finden, oder den "Mikro-Moment", denn es geschieht alles so schnell. Aber im selben Moment sollte sich das Motiv davon abheben. Man muss über die Blende, die Belichtungsszeit und den Aufnahmestandort nachdenken, um es aus der Szene herauszulösen.

Schließlich gilt es, die Begeisterung des Moments zu vermitteln. Um der Emotion treu zu bleiben.

Als ich Sie bei der Aufnahme von Windsurfern beobachtete, schien es untereinander eine Verständigung zu geben.

Mehrere von ihnen wollten eine gute Figur abgeben als sie die Kamera sahen. Ich habe gelernt, die Farben ihrer Segel zu erkennen und sie zu beobachten, wenn sie in die Nähe kommen. Natürlich konzentriere ich mich auf die Performer, sie machen es mir einfach unterhaltsamer.

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Rhosneigr, © Steve Deer

Welchen Rat würden Sie Meerespanorama- und Action-Fotografen geben?

Erstens, nehmen Sie immer Ihre Kamera mit. Die erstaunliche Aufnahme ist da draußen, nicht auf der Couch!

Versuchen Sie zu planen, was Sie fotografieren wollen. Am besten ist es, einen Plan zu haben – aber keine Sorge, wenn Sie sich von ihm weg bewegen, das steigert die sich ergebenden Chancen. Ich bin immer auf der Suche nach etwas, das mich zum Lachen bringt. Also muss man auch spontan sein.

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Feeling Lucky Punk? © Steve Deer

Und man sollte nicht so zimperlich mit seiner Ausrüstung umgehen. Man kann das alles wieder abwischen, wenn man nach Hause kommt!

Was kommt als Nächstes?

Ich liebe meine Fotografie, aber ich bin nicht übermäßig ehrgeizig. Ich mache das einfach zum Spaß.

Aber ich denke darüber nach, auf jeden Fall zu Schwarzweiß zurückzukehren und zu versuchen, noch minimalistischere Szenen einzufangen. Vielleicht etwas vollkommen abstraktes.

Nach Steve Deer suchen und mehr über seine Fotografie erfahren.

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