Das Herbstlicht nutzen

Tipps für Ihre Kompaktkamera

Die typischen Farben des Herbstes bedeuten, dass es jetzt eine gute Zeit ist, um mit der Kamera einen Spaziergang zu machen. Der niedrige Sonnenstand in dieser Zeit sorgt für warme und weiche Farbtöne – ideal um im Laufe des Tages ein paar Bilder zu machen. Die kälteren Nächte steigern die Chance für Morgennebel – gehen Sie raus und machen dann bei noch schwacher Sonnenstrahlung Bilder von der nebligen Stadt oder Landschaft.

• Heranzoomen
• Ein einzelnes Gesicht wählen
• Tipps für Porträts in Räumen
• Die Farben betonen
• Das AF-Feld wählen
• Im Schatten fotografieren

Heranzoomen

Wenn Sie im frühen Herbstlicht Porträtbilder machen wollen, kommt es darauf an, das Motiv auf die bestmögliche Art und Weise zu erfassen. Wenn Sie an Ihr Motiv heranzoomen und dabei den Abstand zu ihm ein wenig vergrößern, wirken die Ergebnisse schmeichelhafter. Die längere Zoomeinstellung ebnet die Gesichtszüge und sorgt für ein erfreuliches Ergebnis.

Ein einzelnes Gesicht wählen

Das System zur Gesichtserkennung identifiziert in Ihren Bildern mehrere Gesichter. Befindet sich Ihr gewünschtes Porträtmotiv in einer Gruppe, sollten sie das entsprechende Gesicht zur weiteren Beobachtung auswählen. Nach der Auswahl wird es weiter verfolgt, wenn Sie den Bildausschnitt ändern, es bleibt im Fokus und wird korrekt belichtet.

Tipps für Porträts in Räumen

Manchmal ist das Herbstwetter unberechenbar und Sie müssen die Aufnahmen drinnen machen. Gehen Sie zum Fenster und verwenden dann ein weißes Netz oder etwas Tüll als Diffusor. Positionieren Sie das Porträtmotiv so, dass das Licht vom Fenster auf eine Gesichtshälfte fällt. Eine leichte Drehung des Kopfes mit Blick aus dem Fenster wirkt vorteilhaft. Jetzt leuchtet das weiche Licht das Gesicht vollständig aus. Der Blitz sollte deaktiviert sein und mit einer ruhigen Kamerahaltung erzielen Sie das beste Ergebnis.

Herbst-Blätter-Farbe Maple Basin – Catherine
Nutzungsrechte: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Die Farben betonen

Für ausdrucksstarke Herbstbilder sollten Sie Ihre Kamera so einstellen, dass die Farben besonders intensiv wirken. Die gelben, roten und goldenen Farben der herbstlichen Umgebung werden oft stärker reflektiert als die grünen. Zur Kompensation dient eine Anpassung der Belichtungseinstellung von -1/3 oder -2/3. Durch die Unterbelichtung wirken dann die Farben stärker und satter. Sofern an Ihrer Kamera vorhanden, können Sie auch die „My Colors“ Funktion ausprobieren. Für satte Farben wählen Sie dort „Kräftig“.

Das AF-Feld wählen

Ob Sie Porträts, Landschaften oder Stadtszenen fotografieren – Sie sollten die Kontrolle über die Fokussierung Ihrer Kamera haben. Der Mehrfeld-AF ist für viele Aufgaben geeignet. Wenn man jedoch sehr individuell die Schärfe auf einen bestimmten Bereich im Bild legen möchte, ist ein einzelnes AF-Feld zuverlässiger. In den Einstellungen Ihrer IXUS oder PowerShot können Sie mit den unterschiedlichen AF-Feldern experimentieren.

Im Schatten fotografieren

Am späten Herbstabend kann das Sonnenlicht sehr stark sein und die porträtierte Person blenden. Darüber hinaus haben die Bilder einen stärkeren Kontrast und tiefe Schatten. Wählen Sie einen Aufnahmestandort im Schatten, unter einem Baum, oder neben einem Gebäude. Die Ergebnisse werden besser und die porträtierte Person muss auch nicht blinzeln. Hinzu kommt, dass der helle Hintergrund dem Bild eine gewisse Spannung verleiht.

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