Landscape-Skiers-Ski-Lift-Mountains

Bilder mit GPS-Standortdaten versehen

Ein GPS-Tag hilft nicht nur dabei den Ort einer Aufnahme wieder zu finden

Ganz gleich, ob Ihre Kamera GPS integriert hat oder ob Sie ein externes Gerät wie den GPS-Empfänger GP-E2 nutzen und die Aufnahmen im Nachhinein mit den Standortdaten versehen: Das Geotaggen von Bilder kann für Sie und andere extrem nützlich sein. Lesen Sie unsere sieben Gründe für das Geotaggen von Bildern.

1. Der erste und wahrscheinlich offensichtliche Grund ist, dass Sie so genau wissen, wo eine Aufnahme gemacht wurde. Sollten Sie also nochmals dorthin wollen, finden Sie die Stelle sehr einfach wieder. Haben Sie auf einer Tour mehrere Bilder an unterschiedlichen Orten aufgenommen, können Sie auch die komplette Reiseroute anhand der Daten nachbilden. 

2. Auch andere profitieren von den Standortdaten. Haben Sie schon mal auf Google Earth all die fantastischen Fotos verschiedener Locations gesehen? Sie alle waren mit Geotags versehen und wurden dann hochgeladen. Dies ist eine der hilfreichsten Recherche-Quellen für Fotografen, die nach einer Location suchen. Sie könnten also jemand anderem damit helfen, wenn Sie Ihre Bilder auf diese Art teilen. 

3. Geotags weisen nicht nur Längen- und Breitengrade aus, sondern auch wann die Aufnahme entstanden ist. Das kann sehr hilfreich sein, wenn Sie sehen wollen, wie sich eine Landschaft im Laufe der Jahre verändert hat oder wie sie zu einer bestimmten Jahreszeit ausgesehen hat. Vergleicht man die Standortdaten mit den Zeitangaben erhält man eine schöne Zeitlinie von Aufnahmen einer bestimmten Gegend. 

4. Aufnahmen mit Standortinformationen sind ideal, wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt einmal den Namen eines Ortes oder einer Sehenswürdigkeit brauchen. Wenn Sie beispielsweise eine Bergkette fotografiert haben und Sie suchen jetzt den Namen des höchsten Berges darin, können Sie das Bild anhand der Standortdaten auf der Landkarte zuordnen und herausfinden, wonach Sie suchen. 

5. Ein wohl weniger offensichtlicher Vorteil ergibt sich für alle, die Umweltveränderungen oder die Entwicklung einer Gegend erforschen. So werden Bilder von Gletschern zum Beispiel für wissenschaftliche Untersuchungen zum Klimawandel benutzt oder Bilder von Küstenregionen zur Verdeutlichung der Erosion, die die Küste verändert. 

6. Wenn Sie all Ihre Aufnahmen mit Geotags versehen, können Sie ganz neue Wege bei der Organisation Ihrer Aufnahmen gehen. Versuchen Sie doch einmal die Bilder nach Längen- oder Breitengrad zu ordnen und schauen dann, was dabei heraus kommt. 

7. Wenn Sie ein Fotobuch erstellen, kann es sehr hilfreich und interessant sein, wenn Sie kleine Kartenausschnitte hinzufügen, die zeigen, wo die Aufnahme entstanden ist. 

Landschaft-Skier-Ski-Lift-Berge Above the sky, Mr Andrej Trcek

Wenn Sie wie Andrej auf Aktivurlaub sind, sollten Sie Ihre Aufnahmen mit Geotags versehen. Auf diese Weise können Sie später sehen, wo die Aufnahme entstanden ist und Ihr Bild auf der Kartenansicht betrachten. 

Landschaft-Peru-Machu-Picchu Machu Picchu, Ana Maria Marquez Conejero

Bilder von historisch oder kulturell bedeutenden Orten wie diese Aufnahme von Machu Picchu in Peru von Ana Maria Marquez Conejero können Wissenschaftlern wertvolle Daten für die Untersuchung von Umweltveränderungen liefern.

Landschaft-Lightroom-GPS-Karten

Wenn Sie Ihre Bilder in eine Software laden, die GPS-Daten darstellen kann, können Sie die Aufnahmen auf der Landkarte ansehen. Sie können auch die genaue Reiseroute nochmal sehen oder die Bilder auf Online-Plattformen wie Flickr darstellen. Alternativ können Sie die Daten auch benutzen, um in einem Fotobuch anhand der Kartenausschnitte zu zeigen, wo die Aufnahme entstanden ist.

Die Software Digital Photo Professional befindet sich im Lieferumfang aller EOS Kameras. Ein Teil davon ist die Anwendung Map Utility, die Ihre Bilder zusammen mit den Standortdaten auf einer Landkarte darstellt.

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