EOS

Verwenden von Szenemodi

EOS

Verwenden von Szenemodi

EOS

Verwenden von Szenemodi

EOS

Verwenden von Szenemodi

EOS

Verwenden von Szenemodi

Meine neue Kamera, Guide 2: Ihre Kamera kennen lernen

Wahrscheinlich waren Sie bereits unterwegs, haben einige tolle Aufnahmen mit Ihrer neuen Kamera gemacht und die im ersten Guide über die Bildkomposition vermittelten Grundlagen in interessante Bilder umgesetzt.

In diesem Guide gehen wir ein wenig näher auf die Kamera selbst ein und sehen uns ein paar Funktionen und Einstellungen an, die Sie verwenden können, um Ihre Bilder noch weiter zu verbessern.

Nachdem Sie diesen Guide gelesen haben, hoffen wir, dass Sie einige noch kreativere Bilder machen werden. Und nicht vergessen, Ihre Ergebnisse mit anderen Canon EOS Anwendern über unsere Facebook-Seite und dem Tag #MyNewCanon #CanonSceneModes.

Alles unter Kontrolle

Im letzten Guide über die Bildkomposition haben wir das grüne „A“ Symbol am Moduswahlrad empfohlen – das war ein guter Startpunkt, um die Kamera kennen zu lernen. Dieser Modus (offizielle Bezeichnung „Automatische Motiverkennung“) übernimmt vollautomatisch alle wichtigen Einstellungen der Kamera – Sie brauchen nichts zu tun. (siehe Special-Szene-Modi)

Ihre Kamera liefert großartige Ergebnisse in diesem Modus. Dennoch gibt es Momente, in denen die Kamera die Szene nicht so im Bild festhält, wie Sie das erwarten. Für diese Fälle ist es für Sie hilfreich, wenn Sie wissen, wann und wie Sie den automatischen Modus verlassen und mehr Kontrolle über Ihre EOS erhalten.

Ran an die Special-Szene-Modi

[MASTER] Guide_2 Image 01

Die Special-Szene-Modi sind eine einfache Methode, um die Einstellungen der Kamera für die Aufnahme bestimmter Motive zu optimieren. Hierfür drehen Sie das Moduswahlrad auf das gewünschte Symbol. (siehe Kreativmodi)

[MASTER] Guide_2 Image 02
Wenn die Kamera Aufnahmen im Modus Porträt macht, werden die Hauttöne besonders attraktiv abgebildet und der Bildhintergrund wird unscharf dargestellt – hierdurch hebt sich das Motiv deutlicher vor dem Hintergrund ab. (siehe Aufnahmen mit Umgebungseffekten)

Wenn Sie zum Beispiel eine Aufnahme von einem Freund oder Familienmitglied machen möchten, wählen Sie am Moduswahlrad den Modus „Porträt“. Die Einstellungen der Kamera werden hiermit für die Porträtfotografie optimiert. Der Hintergrund des Bildes wird in leichte Unschärfe getaucht, dadurch hebt sich das Motiv besser davor ab. Außerdem werden die Farben für eine natürliche Wiedergabe der Hauttöne und Haarfarbe angepasst.

[MASTER] Guide_2 Image 03
Diese Bildserie wurde im Modus „Sport“ gemacht, der nach dem Druck auf den Auslöser für eine kontinuierliche Schärfenachführung auf sich bewegende Motive bei Reihenaufnahmen sorgt. Alternativ können Sie auch den Modus „Kinder“ ausprobieren (siehe unten).

Ähnlich geht es, wenn Sie sich bewegende Motive fotografieren wollen – dann wählen Sie am Moduswahlrad den Modus „Sport“. Die Kamera stellt dann schneller scharf und Sie können mit dem Finger am Auslöser eine Bildserie fotografieren. Probieren Sie diesen Modus aus, wenn Sie lebhafte Kinder oder Tiere oder aktive Sportler fotografieren möchten – oder wenn Sie selbst in Bewegung sind, beispielsweise bei Aufnahmen aus dem Fenster im fahrenden Zug.

Gehen Sie den nächsten Schritt

Sie haben jetzt die Vorteile kennen gelernt, die sich ergeben, wenn Sie den Automatikmodus verlassen – wie wäre es jetzt mit dem Einsatz eigener Einstellungen für Ihr persönliches Motiv? Wenn Sie zum Beispiel einen unscharfen Hintergrund bevorzugen, sind Sie hier genau richtig.

Wählen Sie am Moduswahlrad „CA“ oder Kreativ-Automatik. Dann betätigen Sie die Schnelleinstelltaste „Q“ auf der Rückseite der Kamera für den Zugang zum Menü. Hier können Sie folgendes einstellen: die „Umgebungsauswahl“ – Farbtemperatur und -ton; „Hintergrundunschärfe“ – wie stark der Hintergrund unscharf abgebildet sein soll und „Betriebsart/Selbstauslöser“ – wie viele Aufnahmen die Kamera hintereinander machen soll. (siehe Gruppenbilder machen)

[MASTER] Guide_2 Image 04
Eine stärkere Hintergrundunschärfe sorgt im zweiten Bild dafür, dass die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das Hauptmotiv gelenkt wird, in diesem Fall die Statue.

Neben den Szenenmodi, die Sie über das Hauptwahlrad einstellen können, lassen sich über das Menü weitere Special-Scene-Modi auswählen. Nutzen Sie wieder die Q-Taste, um zum Menü zu gelangen, wo Sie aus weiteren Special Scene Modi die perfekte Einstellung für Ihre Aufnahmesituation finden können. (siehe Genau hingeschaut)

Damit Sie sich gut über den Einfluss der Funktionen auf Ihr Bild informieren können, aktivieren Sie den Live View Aufnahmemodus und scrollen mit der Q-Taste durch jedes Menü. Bei Verwendung des Live View Modus sehen Sie die Veränderungen in Echtzeit. Alternativ hilft Ihnen die EOS Begleiter App mit einer vollständigen Beschreibung jeder Option und wie sie aufgerufen wird. Mehr erfahren Sie in Ihrer Begleiter App EOS 1200D EOS 100D

[MASTER] Guide_2 Image 05
Die Einstellung der Szene und der Lichtbedingungen kann die Farben verstärken und beispielsweise Sonnenuntergänge lebendiger festhalten

Das Beherrschen Ihrer Kamera hilft Ihnen, besser zu fotografieren. Sie und Ihre Kamera können tolle Bilder machen und das Verständnis der Funktionen und das Wissen über deren Einsatz helfen Ihnen sehr bei den nächsten Schritten.

Special-Szene-Modi

Es gibt einige Modi zur Auswahl, darunter Nahaufnahme, Sport, Porträt und Landschaft.

Kreativmodi

Ihre Kamera kann in den „Kreativmodi“ teilweise oder vollständig manuell gesteuert werden. In diesen Modi haben Zugang zu allen Funktionen und Einstellungen der Kamera. Abseits vom Automatikmodus befinden Sie sich im technisch anspruchsvollem Umfeld der Kamera mit Belichtungszeit, Blende und ISO. Wenn Sie diese Modi verwenden möchten, sollten Sie sich mit diesen Begriffen und deren Bedeutung beschäftigen. In späteren Guides gehen wir weiter darauf ein.

Aufnahmen mit Umgebungseffekten

Sie können die Bildwirkung in allen Special-Scene-Modi noch weiter beeinflussen; über die Q-Taste und die Schnellwahltasten finden Sie die Einstellungen für Umgebungs-basierte Aufnahmen und Licht-/Szenen-basierte Aufnahmen.

Mehr erfahren Sie in Ihrer Begleiter App

Gruppenbilder machen

Wenn Sie die Kamera auf einer stabilen Unterlage absetzen, können Sie über das Menü den Selbstauslöser aktivieren. Für mehrere Aufnahmen in Folge wählen Sie die Option „Reihenaufnahmen“, stellen diese auf 2-10 Aufnahmen ein und die Folge beginnt 10 Sekunden nachdem Sie den Auslöser gedrückt haben. Vergessen Sie nicht, der Gruppe zu sagen, dass sie sich für jede Menge Bilder in Pose werfen kann!

Genau hingeschaut

Eine großartige Möglichkeit, um herauszufinden, wie sich ein Modus oder eine Funktion auf die Aufnahme auswirkt, ist es, mehrere Bilder von einem Motiv zu machen und bei jeder Aufnahme die Einstellung zu verändern. Setzten Sie die Kamera dabei auf ein Stativ oder eine stabile Unterlage, damit die Ergebnisse besser vergleichbar sind. Am besten, Sie übertragen die Bilder auf einen Computer, wo Sie am Bildschirm die Unterschiede am deutlichsten erkennen können.

Aufnehmen, Teilen und Betrachten mit #MyNewCanon #CanonSceneModes

Finden Sie ein interessantes Motiv und machen Sie einige Aufnahmen im Automatik-Modus und im Special-Scene-Modus. Welche gefallen Ihnen besser? Dann teilen Sie das Bild mit uns und dem Tag #MyNewCanon #CanonSceneModes – vergessen Sie nicht die Angabe zu den Kameraeinstellungen. Sie können auch noch einmal auf den Seiten zur Bildkomposition vorbei schauen und Ihr Bild mit früheren Aufnahmen vergleichen – so stellen Sie fest, welche Fortschritte Sie gemacht haben.

Ihre Ergebnisse teilen

Nehmen Sie das selbe Motiv einmal mit einem Special-Szene-Modus und einmal mit der Automatik auf und teilen dann Ihren Favoriten.