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Techniken zur Bildkomposition

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Meine neue Kamera, Guide 1: Bessere Bilder machen

Willkommen beim Einsteiger-Guide für die Canon EOS Serie und zu Ihren ersten Schritten beim Umgang mit Ihrer neuen Canon EOS Kamera auf dem Weg zu tollen Bildern. Wenn Sie zum ersten Mal mit einer DSLR Kamera fotografieren, gibt es zwar eine Menge zu beachten – das sollte Sie aber nicht daran hindern, sofort anzufangen und mit Ihrer Kamera Spaß zu haben.

In diesem ersten Guide machen wir Sie mit der Bildkomposition vertraut – eine einfache Methode zur Aufwertung Ihrer Bilder und Ihren fotografischen Kenntnissen (siehe Was ist eine Bildkomposition?). Wenn Sie diese Tipps und Tricks anwenden, werden Ihre Bilder wie von selbst besser – jetzt heißt es: Akku laden, Speicherkarte einlegen und fotografieren!

Am Ende dieses Guides geben wir Ihnen einige Anregungen, die Sie selbst in die Tat umsetzen können. Ihre Ergebnisse können Sie mit dem Tag #MyNewCanon #CanonComposition über unsere Facebook-Seite mit anderen neuen Canon EOS Anwendern teilen und vergleichen.

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Entdecken Sie die Grundlagen der DSLR-Fotografie, und lernen Sie Ihre Kamera besser kennen.

Erste Schritte

Eine gute Möglichkeit, mit dem Fotografieren zu beginnen, ist eine Foto-Tour zum Park in der Nähe, einem interessanten Gebäude oder einfach dorthin, wo es schön ist – dabei lernen Sie Ihre Kamera kennen.

Keine Sorge, wenn Sie nicht mit den vielen Einstellungen der Kamera vertraut sind – darauf gehen wir in einem späterem Guide noch näher ein. Für den Anfang stellen Sie das obere Wahlrad auf das grüne „A“ Symbol. Jetzt befindet sich die Kamera im Automatik-Modus und Sie können sofort los legen.

[MASTER] Guide_1 Image 01

Vor dem Start sollten Sie sich Gedanken darüber machen, was Sie fotografieren möchten. Landschaft, Architektur oder Detailaufnahmen? Stöbern Sie ruhig ein wenig im Internet und lassen Sie sich von Bildern anderer Fotografen aus Ihrer Nähe anregen.

Wenn Sie unterwegs sind, nehmen Sie sich etwas Zeit für einen Blick auf die Szene um Sie herum und was davon Ihre Aufmerksamkeit weckt. Sie müssen nicht sofort Bilder machen – Fotografie ist das Festhalten von Dingen, die Sie interessieren, deshalb achten Sie auf Details, die sich für ein interessantes Bild eignen. Nicht vergessen, die Kamera stets eingeschaltet und griffbereit zu halten – so entgeht Ihnen keine Gelegenheit.

[MASTER] Guide_1 Image 02
Das obere Bild wurde aus dem Stand am Strand gemacht und ist eine typische Aufzeichnung der Ansicht. 

[MASTER] Guide_1 Image 03
Bei diesem Bild hat die niedrige Aufnahmeposition und das Einbeziehen von Details (Säulen und Steine) in Verbindung mit der Drittel-Regel (siehe Die Drittel-Regel) zu einer sehr interessanten Bildkomposition geführt.

Es scheint offensichtlich, aber Sie sollten so oft wie möglich den Sucher (das Fenster direkt über dem Display) statt des Displays verwenden; damit ist es viel einfacher, ein gutes Bild zu komponieren. Natürlich ist das Display eine gute Sache, wenn man Aufnahmen aus Bodennähe macht und dort den Sucher einfach nicht nutzen kann.

Neue Sichtweisen entdecken

Machen Sie Ihre Bilder interessanter – das ist der erste Schritt zur Steigerung Ihrer fotografischen Fertigkeiten. Achten Sie einmal darauf, wie die Dinge in Ihren Bildern zueinander in Beziehung stehen und stellen Sie sich dann die Frage: „Wie kann ich das Bild noch besser machen?“

Achten Sie auf interessante Formen und perspektivische Linien, die das Auge des Betrachters durch das Bild leiten; die Anordnung des Hauptmotivs außerhalb der Bildmitte ist generell ein anerkannt ästhetischer Effekt.

[MASTER] Guide_1 Image 04
Wenn Sie Menschen fotografieren, sollten sie sich am Bildrand befinden. Wenn sie sich außerhalb der Bildmitte befinden, wirkt die Bildkomposition wesentlich ansprechender.

Eine gute Möglichkeit für neue Sichtweisen besteht darin, Ihre eigene Position zu verlagern. Versuchen Sie aus der Hocke zu fotografieren oder bewegen Sie sich um Ihr Motiv herum, bis Sie eine interessante Perspektive gefunden haben. Hineinzoomen, dabei interessante Details hervorheben und störende Elemente ausblenden – herauszoomen und die Umgebung und Situation einbeziehen.

Für mitreißende Bilder den Sucher nutzen und dann die Objekte und Strukturen im Bild in Beziehung setzen. Menschen einbeziehen und dem Bild noch mehr Ausdruck verleihen. (siehe Vermittlung von Größenverhältnissen)

[MASTER] Guide_1 Image 05
Das Zoomen auf architektonische Details ergibt ein interessantes Bild – aber auf einen Fußgänger zu warten, der durch das Bild geht, setzt einen zusätzlichen Schwerpunkt.

Achten Sie auf störende Elemente wie Kräne, Verkehrszeichen und Abfall, die von Motiv ablenken. Betrachten Sie vor dem Auslösen die Szene ganz genau, kontrollieren auf dem Display das Ergebnis und probieren es noch mal, wenn Ihnen das Bild nicht gefällt. (siehe Führungs- und Fluchtlinien)

Nutzen Sie die Wetterbedingungen. Strahlender Sonnenschein ist gut für lebendige Farben – aber auch graue, neblige oder Regentage eignen sich für ergreifende Bilder. Hängt der Himmel voller Wolken, sollten Sie den Bildausschnitt ändern und sie einbeziehen. Wenn es bewölkt ist, berücksichtigen Sie stärker die Details und Texturen.

Gute Dinge kommen zu denen, die warten können

Warten Sie auf einen Fußgänger mit Regenschirm, der durch die verregnete Szene läuft oder einen vorbei fliegenden Vogelschwarm – dies macht Ihre Bilder interessanter. Sie erhalten nicht immer das perfekte Bild – wenn Sie sich aber ein paar Gedanken bei der Analyse Ihre Bilder machen, sind Sie auf dem besten Weg, die Dinge so zu sehen wie ein Fotograf.

[MASTER] Guide_1 Image 06
Die Einrahmung des Gebäudes mit einer Silhouette von Ästen zieht die Aufmerksamkeit auf die Bildmitte und steigert die Attraktivität des Himmels.

Was ist eine Bildkomposition?

Bildkomposition beschreibt die Anordnung von Elementen im Bild. Sie kann enorm wichtig sein, damit sich Ihre Fotos von der Masse abheben. Es gibt viele Techniken für die Bildkomposition, die einfachste ist, den Abstand zu Ihrem Motiv zu verändern oder den Zoom zu verwenden.

Die Drittel-Regel

Dieses Hilfsmittel zur harmonischen Bildgestaltung teilt das Bild mit Gitterlinien in neun Bereiche mit identischer Größe. Sie können die Gitterlinien in den Einstellungen der Kamera einblenden und machen dann Aufnahmen, bei denen sich Ihr Motiv im Bereich der Linien oder an deren Kreuzungspunkten befindet.

Bestimmung von Größenverhältnissen

Wenn sich Personen im Bild befinden, werden die Größenverhältnisse deutlich – speziell bei Aufnahmen von weitläufigen Landschaftsaufnahmen oder Gebäuden. Unser Auge wird sich von selbst auf die Personen hingezogen fühlen, sie stellen deshalb eine wichtige Bezugsgröße in Ihrer Bildkomposition dar.

Führungs- und Fluchtlinien

Fällt Ihnen der gewundene Weg zu einem Haus oder ein aus dem Blickfeld verschwindender Handlauf auf? Dies sind Führungs- oder Fluchtlinien, denen das Auge des Betrachters folgt. Wege und Pfade durch Wälder sind typische Beispiele für natürliche Führungslinien, aber auch Straßen, Eisenbahnschienen und Stromleitungen haben einen ähnlichen visuellen Effekt und werten die Wirkung Ihrer Bilder auf.

Aufnehmen, Teilen und Betrachten mit #MyNewCanon #CanonComposition

Jetzt haben Sie den Artikel gelesen und haben ein paar neue Ideen – probieren Sie sie aus! Fotografieren Sie aus vielen unterschiedlichen Perspektiven – Bilder, die Ihnen nicht gefallen, löschen Sie einfach. Stellen Sie sich eine Aufgabe mit Verwendung einer der Techniken, die wir besprochen haben – zum Beispiel die Drittel-Regel oder das Einbeziehen von Fluchtlinien.

Sobald Sie wieder zu Hause sind, schauen Sie sich Ihre Fotos an, wählen die besten Bilder aus und teilen sie mit anderen Kamerabesitzern auf unserer Facebook-Seite. Sie werden überrascht sein, wie gut Sie schon sind!

Ihre Ergebnisse teilen

Schicken Sie uns Ihre besten Fotos, die eine oder mehrere der Kompositionstechniken zeigen, die wir in diesem Guide beschrieben haben. Und zeigen Sie uns, wie Sie sich bereits als Fotograf verbessert haben.