Sich mit der Dunkelheit anfreunden

Einfache Techniken

Die Motive für Ihr Foto haben Sie nun gefunden. Daher erhalten Sie jetzt ein paar Tipps, wie Sie das Beste daraus machen können.

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Fahrgeschäft, © Andreas Karnholz, Canon EOS 5D Mark III

Mit oder ohne Blitz?
Da es dunkel ist, denken Sie vielleicht, dass Sie immer das Blitzlicht der Kamera verwenden sollten. Wenn Sie Personen oder Objekte in Ihrer Nähe fotografieren, ist der Blitz perfekt geeignet. Aber wenn das Motiv weiter entfernt ist, sollten Sie den Blitz ausschalten, da er eine Landschaft nicht heller machen kann und die Stimmung nicht verbessern wird.

Aus einem anderen Blickwinkel
Alltägliche Dinge sehen nachts anders aus. Es lohnt sich also, darauf zu achten, wie Sie die Dinge sehen. Versuchen Sie, Motive mit Blick von unten oder von oben aufzunehmen. Wechseln Sie zwischen Hoch- und Querformat ab – Sie werden überrascht sein, was für Unterschiede das bewirken kann.

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Heller Funke, © Hannah Loftus, Canon EOS 450D

Schwarzweiß
Der Kontrast, der nachts aus Licht und Schatten entsteht, bietet eine hervorragende Gelegenheit, auf den Schwarzweißmodus umzuschalten. Suchen Sie bei einer PowerShot oder IXUS unter „My Colors“ (Meine Farben) nach der Einstellung „Monochrome“ (Monochrom) oder „B&W“ (Schwarzweiß). Bei EOS Kameras beginnen Sie am besten mit „Monochrome“ (Monochrom) unter „Picture Style“ (Bildstil). Wenn Sie mehr über die „Bildstil“-Funktion erfahren möchten, lesen Sie dieses Tutorial.

Nacht in der Galerie
Was auch immer Sie nachts fotografieren möchten, mit diesen Tipps sind Sie auf dem richtigen Weg zu großartigen Ergebnissen und viel Freude an Ihren Fotos. Wichtig ist, dass Sie es versuchen. Laden Sie also Ihre Kamera auf, packen Sie eine Taschenlampe ein, ziehen Sie sich warm an, und machen Sie sich auf den Weg. Genießen Sie die kürzeren Tage und längeren Nächte, und senden Sie Ihre besten Fotos an die Galerie.

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