Himmlische Motive

Zu dieser Zeit des Jahres ist der Himmel oft ein besonders eindrucksvoller Anblick. Aber kommt das in Ihren Bildern auch richtig zur Geltung? Unser neuer Lehrgang verrät Ihnen, welche Tageszeiten am besten für die Aufnahmen geeignet sind, wie Sie mit Filtern arbeiten – und wie Sie die Farbe des Himmels auf Ihren Aufnahmen gezielt ändern!

Erste Möglichkeit: Sie können Ihre Ergebnisse verbessern, indem Sie zu einer anderen Tages- oder sogar Jahreszeit fotografieren.


Die Lichtqualität
Die Lichtqualität verändert sich im Lauf des Tages. Sonnenlicht hat am frühen Morgen und am späten Nachmittag eine warme Farbe, mittags ist es dagegen viel blauer. Wie kommt das?

Die Streuung des Sonnenlichts sorgt für diese Veränderung. Staub- und Wasserpartikel in der Atmosphäre reflektieren, brechen und absorbieren die verschiedenen Wellenlängen des Lichts in unterschiedlicher Stärke. Um die Mittagszeit steht die Sonne sehr hoch, und das Licht fällt gerade durch die Atmosphäre. Dadurch ist die Streuung gering, und das Sonnenlicht ist blau-weiß.

Morgens und abends steht die Sonne tief am Himmel, und das Licht muss einen längeren Weg durch die Atmosphäre zurücklegen. Die kurzen (blauen) Wellenlängen werden stärker gestreut als die langen (roten) Wellenlängen, was zu einem wärmeren Licht führt.

Allgemein gilt die Regel, dass warmes Licht für attraktivere Bilder sorgt, vor allem bei Landschaften und Gebäuden. Wenn Sie in den Ferien Sehenswürdigkeiten besuchen, ist die beste Zeit, Bilder aufzunehmen, der frühe Morgen und direkt nach Sonnenuntergang. Dann ist nicht nur das Licht richtig, es sind auch weniger Leute unterwegs.

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