Die ganze Geschichte einfangen

Kleine und leichte Kompaktkameras eignen sich ideal für ungestellte, natürliche Bilder wie Porträtaufnahmen oder für Situationen, in denen eine große Spiegelreflexkamera zu aufdringlich wäre. IXUS und PowerShot Modelle können außerdem in die Tasche gesteckt und überall hin mitgenommen werden. Schließlich wissen Sie nie, wann ein wichtiges Ereignis eintreten wird, bei dem Sie möglicherweise als einziger Fotograf anwesend sind.

Die ganze Geschichte einfangen – Canon
© Gerry Lauzon, Canon PowerShot G12


Einsteiger

Zoomen und sich bewegen

Wenn Sie ein Ereignis wie ein Musikfestival oder einen Streik in einem lokalen Geschäft festhalten möchten, können Sie mit der weitesten Zoomeinstellung mehr vom Motiv und dessen Umgebung einfangen. Es lohnt sich immer, die eigene Position und die der Kamera zu verändern, statt sich ausschließlich auf den Zoom zu verlassen. So erfassen Sie in jedem Fall das Hauptmotiv und zeigen dennoch die Umgebung, was besonders nützlich ist, wenn Sie etwa die Emotionen in einem Gesicht einfangen und gleichzeitig den Kontext verdeutlichen möchten.

Gesichtserkennung nutzen

Porträts können eine beeindruckende Methode sein, eine Geschichte zu erzählen. Bei den meisten Canon Kompaktkameras werden Gesichter von Personen mithilfe der Gesichtserkennung auch dann fokussiert, wenn sie sich nicht in der Bildmitte befinden. Dadurch kann sich das Hauptmotiv beispielsweise am linken oder rechten Bildrand statt in der Bildmitte befinden. So können actiongeladene oder dramatische Aufnahmen entstehen.

Fortgeschrittene

Schwarzweißbilder

Einige der berühmtesten Nachrichtenfotos des letzten Jahrhunderts wurden in Schwarzweiß aufgenommen. Schwarzweiß kann bestimmten Bildern eine tiefgründige und ernsthafte Note verleihen oder die Aufmerksamkeit des Betrachters auf Gesichtsausdrücke oder bestimmte Details lenken. Viele Canon Kompaktkameras verfügen über eine Funktion „My Colours“ (Meine Farben), mit der aus aufgenommenen Bildern Schwarzweißbilder erstellt werden können. Einige verfügen auch über einen Schwarzweiß-Aufnahmemodus. Experimentieren Sie einfach etwas, um herauszufinden, welcher Modus Ihnen am besten liegt.

Die ganze Geschichte einfangen – Canon
© See-ming Lee, Canon EOS M mit EF-M 22mm f/2 STM Objektiv


Licht optimal nutzen

Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen können eine besondere Herausforderung sein – besonders wenn das dokumentierte Ereignis in der Dämmerung stattfindet und ein Blitz stören würde. Glücklicherweise sind viele Canon Kompaktkameras mit dem HS-System ausgestattet, das mit einem hochempfindlichen Bildsensor in Verbindung mit einem DIGIC-Prozessor auch bei schlechten Lichtverhältnissen hervorragende Bilder produziert.

Versuchen Sie, Bilder ohne Blitz aufzunehmen. Durch Drücken der Blitztaste an der Kamera wird der Blitz auch bei schlechten Lichtverhältnissen nicht ausgelöst. So kann die natürliche Ausleuchtung von Motiv und Hintergrund beibehalten werden. Alternativ können Sie auch den Langzeitsynchronisierungsmodus verwenden, mit dem viele IXUS und PowerShot Modelle ausgestattet sind. In diesem Modus wird das Hauptmotiv in der Nähe der Kamera ausgeleuchtet und darüber hinaus eine Langzeitbelichtung angewendet, damit der Hintergrund mit dem Umgebungslicht erfasst wird.

Weitere Tipps zum Aufnehmen bei schlechten Lichtverhältnissen erhalten Sie in unseren Video-Tutorials mit dem Naturfotografen Jamie Hall.