Expertentipps: Porträtfotografie

Tageslicht

Die einfachste und kostengünstigste Lichtquelle für Porträts ist normales Tageslicht. Es kann sehr wirkungsvoll sein, wenn Sie Ihre Aufnahmen tagsüber machen und auf das geeignete Wetter warten können.

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Nutzen Sie bei Innenaufnahmen an einem hellen Tag ein Fenster, das nach Norden weist. Dadurch erhalten Sie ein weiches Licht, das die zu fotografierende Person vorteilhaft aussehen lässt. Lassen Sie sie durch das Fenster blicken, und machen Sie die Aufnahme von der Seite, um ein attraktives Profilfoto zu erhalten. Wenn die Person zur Kamera blickt, erhalten Sie eine Porträtaufnahme mit Seitenbeleuchtung. Verwenden Sie einen Reflektor seitlich neben dem Gesicht und dem Fenster gegenüber, um tiefe Schatten aufzuhellen.

Als Reflektor kann ein weißer Papierbogen oder weißer Karton oder selbst eine Zeitungsseite dienen. Falls Sie keinen Ständer für den Reflektor besitzen, bitten Sie ggf. einen Dritten, diesen zu halten. Wenn Sie Aufnahmen von Kopf und Schulter machen, kann auch die zu fotografierende Person den Reflektor so weit unterhalb ihres Gesichts halten, dass dieser von der Kamera nicht erfasst wird. Reflektiertes Licht von unten lässt das Gesicht schimmern.

Es kann auch ein Vorhang hinter dem Motiv aufgehängt werden, um ablenkende Gegenstände im Raum zu verbergen.

Achten Sie bei Außenaufnahmen darauf, dass sich die Sonne hinter dem Motiv befindet. Dadurch ist das gesamte Gesicht in Schatten getaucht, was für weiches Licht sorgt. Erhöhen Sie zur Vermeidung von Unterbelichtung die Belichtungskorrektur um ungefähr +1.

Alternativ können Sie auch den Kamerablitz aktivieren. Belichtung mit Blitzautomatik sorgt normalerweise für gute Ergebnisse ohne die Notwendigkeit weiterer Einstellungen.

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