Tipps für LEGRIA

Interessante Geschichten mit Bildern und Filmen erzählen

Für großartige Bilder, mit denen man eine Geschichte erzählen kann und die dem Betrachter eine gewisse Nachricht vermitteln, bedarf es einer Kombination aus technischen und künstlerischen Fähigkeiten.

Canon Kameras bieten eine breite Palette technischer Möglichkeiten und Ausstattungsmerkmale, die Sie bei der Aufnahme interessanter Geschichten technisch unterstützen. Die Entscheidung über die Bildkomposition – was soll ins Bild und was nicht – treffen Sie individuell für sich. Alle wesentlichen Entscheidungen erfordern ein gewisses Nachdenken und eine künstlerische Ader.

Ganz gleich, welche Kamera Sie verwenden, es gibt zahlreiche Methoden, um mit Ihren Aufnahmen eine Geschichte zu erzählen. Canon Tutor Brian Worley erklärt, wie Sie das Beste aus Ihrer Kamera herausholen. Zudem verrät er nützliche Aufnahmetipps für Ihre LEGRIA und erklärt, wie Sie Ihre Geschichten interessanter machen und auf Ihrem PIXMA Drucker oder Multifunktionssystem per WLAN ausdrucken können.

  • Eine Person beim Erzählen ihrer Geschichte filmen
  • Die Drittel-Regel
  • Die Kamera über Gegenstände im Vordergrund schwenken
  • Bearbeitung und Betrachten vereinfachen
  • Natürlich wirkende Abläufe bevorzugen

Eine Person beim Erzählen ihrer Geschichte filmen

Beim Erzählen einer realistischen Geschichte kommt es beim Umgang mit Ihrer LEGRIA auf die richtige Bildkomposition an. Sie haben beispielsweise vor, ein Gespräch mit einem älteren Verwandten oder einen kurzen Dokumentarfilm mit einer anderen Ihnen nahe stehenden Person zu drehen.

Interessante Geschichten mit Bildern und Filmen erzählen-Canon

Miguel Virkkunen Carvalho, Auf in die alte Stadt
Nutzungsrechte –https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Weil Sie vielleicht die Erzählung später bearbeiten möchten, ist eine gewisse Kontinuität zwischen den einzelnen Clips erforderlich. Hierbei ist wichtig, das Motiv stets aus derselben Perspektive aufzunehmen. Es ist extrem schwer, einen Film zu schneiden, bei dem sich das Motiv mal links und mal rechts im Bild befindet!

Beim Dreh eines Videos mit einer in die Kamera sprechenden Person sollte bei ihrer Positionierung im Bild die Drittel-Regel angewendet werden (siehe weiter unten).

Es kann dabei hilfreich sein, andere Gegenstände im Vordergrund in den Bildausschnitt einzubeziehen und damit den Freiraum neben dem Motiv zu füllen.


Die Drittel-Regel

Die Anordnung der Person am Schnittpunkt von zwei Linien wirkt meist besser als deren Position in der Bildmitte.

Die Drittel-Regel basiert auf zwei horizontalen und vertikalen gedachten Linien mit gleichmäßigem Abstand zueinander, die den Bildausschnitt in neun Bereiche mit identischer Größe teilen. 


Interessante Geschichten mit Bildern und Filmen erzählen-Canon


Die Kamera über Gegenstände im Vordergrund schwenken

Wenn die Kamera der Bewegung des Motivs folgt, kann beim Schwenk ein im Vordergrund befindlicher Gegenstand einbezogen werden – dies erleichtert den Übergang zu einer anders aufgebauten Szene.

  • Wählen Sie an der Kamera eine Weitwinkeleinstellung und halten Sie die Schärfe auf der sich durch den Bildausschnitt bewegenden Person.
  • Schwenken Sie dem Motiv folgend und lassen Sie hierbei einen Gegenstand im Vordergrund durch den Bildausschnitt wandern.
  • Wechseln Sie jetzt den Standort und beim Dreh aus einer anderen Perspektive wandert der Gegenstand im Vordergrund beim Schwenk auf das Motiv wieder aus dem Bildausschnitt heraus.

Bearbeitung und Betrachten vereinfachen

Wenn Sie zwei sich im Gespräch befindliche Personen filmen – sei es ein Interview oder ganz zwanglos – achten Sie bitte darauf, dass sich die Personen stets auf der selben Seite einer sich zwischen ihnen befindlichen gedachten Linie befinden. Der Grund ist, dass es bei Überschreitung dieser Grenze so scheint, als ob die Personen ihre Seiten im Film wechseln. Das verwirrt den Betrachter und macht das Schneiden des Films nicht gerade einfach.

Natürlich wirkende Abläufe bevorzugen

Wenn Sie im Film eine Geschichte erzählen, sollten Sie natürlich wirkende Abläufe bevorzugen, damit sich entscheidende Situation an der richtigen Stelle im Bild abspielen.

Eine im Flur gefilmte Situation zeigt eine Person, die sich einer Tür nähert und dann den Raum betritt, wo sich auch die Kamera befindet. Die nächste Szene zeigt den Moment, an dem sich die Hand auf die Türklinke legt – diese Einstellung hilft beim Wechsel der Szene von außen nach innen und gleicht den Helligkeitsunterschied aus.