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Chris Fallows über die Erkenntnisse – und Risiken – von Haifotos

Als er zum ersten Mal Hai fotografierte, machte der Canon Botschafter eine bahnbrechende Entdeckung über deren Verhalten. Hier spricht er darüber, wie diese bei der Entwicklung seiner beeindruckenden Karriere geholfen hat.
Ein Schwarz-Weiß-Foto eines großen weißen Haies, der die Meeresoberfläche durchstößt.

Der Canon Botschafter Chris Fallows ist, seit er im Alter von 13 Jahren mit seinen Eltern nach Kapstadt, Südafrika, umzog, von Haien fasziniert und hat 10 wissenschaftliche Berichte über deren Verhalten veröffentlicht. Dieses Bild, mit dem Titel ‚Storm Lord’, wurde mit einer Canon EOS-1D X Mark III mit einem Canon EF 70-200mm f/2.8L IS USM Objektiv (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell Canon EF 70-200mm f/2.8L IS III USM) bei 95 mm, mit einer Verschlusszeit von 1/1600 Sek., einer Blende von 1:4,5 und ISO 400 aufgenommen. © Chris Fallows

Nur wenige Fotografen treiben ihre Ausrüstung noch näher an die Grenzen als Canon Botschafter Chris Fallows. „Von Elefanten getreten, von Weißen Haien gebissen und fast jeden Tag mit Salzsprühnebel bespritzt, von -50 °C in der Arktis bis zu 50 °C im Sambesi Tal, von Blizzards und Schneestürmen im südlichen Georgien bis hin zu Sandstürmen in Etosha in Namibia – wenn sie meine Handhabung übersteht, dann eignet sie sich für nahezu jeden“, sagt er.

Es ist offensichtlich, dass Fallows eine Vielzahl von Tieren in verschiedenen anspruchsvollen Umgebungen fotografiert. Es sind jedoch seine Bilder von Weißen Haien, für die er am bekanntesten ist. Der südafrikanische Haiexperte, bei dem es um Kunst und Wissenschaft geht, schafft visuell beeindruckende, monochrome Tierfotos und fördert gleichzeitig neue Informationen über das Jagdverhalten zutage – und das alles mithilfe von Canon Ausrüstung.
Hier spricht Fallows über die bahnbrechende Entdeckung, die dazu beitrug, seine Fotokarriere ins Rollen zu bringen, über sein berühmtes Bild ‚Air Jaws’ und warum die Canon EOS R5 heutzutage seine bevorzugte Kamera ist.

Das gesamte Gespräch findest du in dieser Episode des Canon Podcasts „Shutter Stories“:
Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Haies, der vor einem stürmischen Himmel einige Meter weit aus dem Wasser springt.

„Ich versuche fast immer, Fotos von Tieren auf deren Augenhöhe zu machen“, sagt Fallows. „Auf dem Meer mache ich die Fotos von einem speziellen Boot aus, das einem riesigen Surfbrett ähnelt. Ich finde, diese Tiere sind uns Menschen zumindest gleichgestellt, und deshalb möchte ich zu ihnen aufblicken, anstatt auf sie hinunterzublicken – und das sowohl mit meinem Objektiv als auch im Leben.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D Mark II (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell Canon EOS-1D X Mark III) mit einem Canon EF 28-300mm f/3.5-5.6L IS USM Objektiv bei 35 mm, mit einer Verschlusszeit von 1/250 Sek., einer Blende von 1:3,5 und ISO 400. © Chris Fallows

Wie hast du 1996 entdeckt, dass Haie ‚die Wasseroberfläche durchstoßen’ – in die Luft springen, um ihre Beute zu fangen?

„Als ich an Great White Shark, einer BBC Tierserie mit David Attenborough, gearbeitet habe, habe ich gesehen, wie ein Hai ein Surfbrett attackierte, das von einem Wissenschaftler ans Land gezogen wurde. So kam ich auf die Idee, dasselbe mit einer Attrappe in Form einer Robbe zu versuchen. Wir wissen, dass sich die Haie darauf stürzen. Seither haben wir festgestellt, dass Haie normalerweise die Wasseroberfläche durchstoßen, um Robben zu fangen.“

„Die Resonanz war gewaltig. Es gab sogar Berichte in der New York Times und dem Sydney Morning Herald. Es gibt keine Spezies, die mehr Aufmerksamkeit in den Medien erregt, als Weiße Haie, und fliegende Weiße Haie waren noch einmal etwas ganz Neues und Cooles. Ich hatte gehofft, dass Kinder sich für Haie begeistern und sie später schützen würden. Ich liebe es, dass jede der mehr als 500 Haiarten ihre ganz spezielle Nische hat. Jede beherrscht das, was sie tut, meisterhaft und alle haben unglaubliche Persönlichkeiten.“
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Ein von unten aufgenommenes Schwarz-Weiß-Foto eines großen Haies, der direkt unter der Meeresoberfläche schwimmt

Fallows und seine Frau Monique haben die weltweit größte Datenbank über das Jagdverhalten von Haien entwickelt. Da bei einem Shooting so viel auf dem Spiel steht, vertraut Fallows darauf, dass seine Canon Ausrüstung verlässlich ist. So kann er sich auf die ganz individuellen Persönlichkeiten der Haie konzentrieren. „Unterwasser verwende ich eine Canon EOS 5D Mark IV mit einem Canon EF 8-15mm f/4L USM Weitwinkelobjektiv in einem Gehäuse mit zwei Stroboskopen“, sagt Fallows. Aufgenommen bei 15 mm, mit einer Verschlusszeit von 1/200 Sek., einer Blende von 1:10 und ISO 500. © Chris Fallows

Du warst bestimmt in einigen außergewöhnlichen Situationen, als du Haie fotografiert hast. Welche war am schwierigsten?

„Eine der schwierigsten Situationen war, als ich versucht habe, eine besonders extreme Nahaufnahme im Weitwinkel von einem Weißen Hai zu machen, der die Meeresoberfläche in einem niedrigen Winkel durchstoßen hat. Ich musste ein speziell entworfenes Schleppboot bauen lassen, bei dem meine Kamera weniger als 30 cm über der Wasseroberfläche war. Dabei war die Objektivvorderseite den Elementen komplett ausgesetzt. Die Kamera wurde dann weniger als drei Meter von dem Punkt entfernt gezogen, an dem wir dachten, dass der Hai herausspringen würde.“

„Jeder Tag war beängstigend, da es extrem riskant war, die extrem teure Ausrüstung in der Nähe des Wassers und eines eine Tonne schweren Haies zu haben, der möglicherweise hunderte Liter Wasser auf die Kamera spritzen könnte. Ich musste über eine tragbare Fernbedienung ein Signal an einen weiteren Empfänger senden, der das Öffnen und Schließen der Kamerablende auslöste. Ich musste also extrem schnell sein, da ein Sprung nur wenige Sekunden dauert. Zwei Wochen lang habe ich nervös diesen winzigen Auslöser gehalten und auf diese nur wenige Sekunden dauernde Bewegung gewartet. Wir haben versucht, an Tagen mit Wolken und leichtem Wind rauszufahren, um die Szene dramatischer zu gestalten. Deshalb haben wir lange an Land auf diese Bedingungen gewartet, da ich meine Ausrüstung für nichts Geringeres als eine außergewöhnliche Gelegenheit aufs Spiel setzen wollte.“

„Als wir nur noch einen Tag übrig hatten, stimmte alles und plötzlich sprang ein drei Meter langer Hai unglaublich weit in die Luft und drehte sich am höchsten Punkt des Sprungs perfekt ins Profil. Das war die beste Aufnahme, die ich mir hätte wünschen können. Ein Bild, das der Athletik dieser unglaublichen Raubtiere gerecht wird. Großes Risiko, große Belohnung."
Ein Frontalfoto eines großen weißen Haies in Schwarzweiß, dessen Maul die Meeresoberfläche durchbricht, und auf dem einige Reihen scharfer Zähne zu sehen sind.

Seit er 1996 sein erstes Foto von einem Hai, der die Wasseroberfläsche durchstößt, aufgenommen hat, wurden Fallows Werke in mehr als 500 Veröffentlichungen gezeigt. Dieses Bild, mit dem passenden Titel ‚Air Jaws’, gehört zu seinen Bekanntesten. Aufgenommen mit einer Canon EOS-1V (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell Canon EOS-1D X Mark III) mit einem Canon EF 70-200mm f/2.8L USM Objektiv bei 160 mm, bei einer Verschlusszeit von 1/1250 Sek. und einer Blende von 1:5,6. © Chris Fallows

Dein Foto eines die Wasseroberfläche durchstoßenden Haies, ‚Air Jaws’, aus dem Jahr 2001 hat Kultstatus erreicht. Wie hat es sich auf deine Karriere ausgewirkt?

„Das Bild erschien auf der Titelseite von Zeitungen und dem Cover von Magazinen weltweit. Plötzlich baten mich National Geographic, der Discovery Channel, die BBC und viele andere, ihnen die Haie zu zeigen. Es eröffnete mir eine Karriere als Fotograf und Sprecher von Dokumentarfilmen, die bis zum heutigen Tag anhält.“

„Als ich das Bild aufnahm, ging es mir darum, ein scharfes Foto zu machen, das voller Action ist und einen großen Einfluss hat. Mit zunehmender Weiterentwicklung meiner Arbeit hat sich auch meine Perspektive verändert. Ich konzentrierte mich auf FineArt Aufnahmen, die das Wesen dieser bekannten Tiere festhalten. Ich mache mehr Nahaufnahmen und versuche auch, die Umgebung in meine Fotos zu integrieren. Seit ich von der Not der Tiere erfahren habe, interessiere ich mich mehr dafür, eine bedeutungsvolle Geschichte zu erzählen als dafür, einfach nur einen Moment festzuhalten.“
Ein seltenes Schuppentier läuft mit ausgestrecktem Schwanz über den Boden.

Brent Stirton: Förderung des Artenschutzes durch Fotografie

Der preisgekrönte Fotojournalist spricht über die Motivation hinter seinen Storys über in freier Laufbahn lebende Tiere, die Ausrüstung, die mit der er sie einfängt, und warum es ihm so wichtig ist, die ganze Geschichte zu erzählen.
Ein von unten aufgenommenes Schwarz-Weiß-Foto eines Haies, der nahe der Meeresoberfläche schwimmt, wobei das Sonnenlicht nach unten strahlt.

„Die meisten Menschen wissen nicht, dass Haie sehr ausgeprägte individuelle Persönlichkeiten haben“, sagt Fallows. „Wie wir, könnte jede Tierart eine eigene Kultur und Verhaltensweise an verschiedenen Orten haben.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS 5D Mark IV mit einem Canon EF 8-15mm f/4L Fisheye USM Weitwinkelobjektiv bei 15 mm, bei einer Verschlusszeit von 1/125 Sek., einer Blende von 1:8 und ISO 200. © Chris Fallows

Du hast ‚Air Jaws’ auf der Canon EOS-1V aufgenommen. Welche Kamera verwendest du heute?

"Ich liebe die Canon EOS R5. Dank der Auswahl des Fokusspunktes auf dem gesamten Display, kann ich mein Bild auf effektivere und kreativere Weise komponieren. Zusammen mit dem tollen Autofokus und der unglaublichen Bildfrequenz, eignet sie sich perfekt für rasante Actionszenen wie fliegende Haie. Als FineArt Fotograf, der große und limitierte Drucke macht, mag ich große Dateigrößen, da ich meine Bilder dadurch mit einer Breite von zwei Metern oder mehr drucken kann.“

„Wenn ich meine Kamera in einem Gehäuse an Land nutze, verwende ich eine Fernbedienung. Dank der Möglichkeit, ein Tier, oder sogar noch besser ein Tierauge, zu erkennen, bin ich sogar noch erfolgreicher.“

„Ein weiterer großer Vorteil der Canon EOS R5 ist, dass sie so leise ist. Wenn ich nahe an Löwen oder Elefanten dran bin und dabei nicht in einem Fahrzeug sitze und zu meinem Schutz nur meine Erfahrung habe, ist ein leiser Auslöser ein großer Vorteil, um eine Umgebung zu schaffen, in der du ein Tier nicht überrascht oder erschreckst.“
Eine Schwarz-Weiß-Weitwinkelaufnahme eines in Richtung Kamera laufenden Elefanten, die vom Boden aus gemacht wurde.

Die schwarzweißen Bilder von Fallows repräsentieren seine künstlerische Herangehensweise beim Fotografieren von Tieren in freier Wildbahn. „Schwarzweiß ist klassisch und elegant“, sagt er. „Ich möchte, dass Menschen meine Kunstwerke einerseits kaufen, weil sie sie lieben und sie gut bei einen ankommen und andererseits, weil sie eine Bedeutung haben.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS 5D Mark IV mit einem Canon EF 11-24mm f/4L USM Objektiv bei 19 mm, bei einer Verschlusszeit von 1/800 Sek., einer Blende von 1:8 und ISO 500. © Chris Fallows

Deine Schwarz-Weiß-Bilder werden für die Atmosphäre, das Drama und die Emotionen, die sie vermitteln, gelobt. Wie komponierst du diese berühmten Szenen?

„Ich wähle mein Motiv, das Wetter und den Hintergrund äußerst sorgfältig aus. Es ist kein Zufall, dass die männlichen Löwen, die ich fotografiere, schwarze Mähnen haben oder besonders imposante Tiere sind. Auch die Elefanten haben nicht zufällig riesige Rüssel. Ich begebe mich auf die Suche nach dem besten Beispiel für jede Spezies.“

„Viele meiner Bilder enthalten nicht durch Zufall Wolken und auch die Hintergründe sind nicht zufällig ruhig, ohne Bäume und Durcheinander. Ich bin auf der Suche nach optischen Elementen, die meinem Hauptmotiv schmeicheln und nicht davon ablenken. Ich suche ruhige, offene Landschaften mit rauen Elementen wie aufgesprungener Erde oder Sand und nutze dann den stimmungsvollen Himmel, um die Atmosphäre zu verstärken.“

„Ich mache bewusst keine Fotos, auf denen die Tiere angreifen, fauchen oder laufen. Ich mag es, wenn die Motive natürlich aussehen. So als wäre ich nicht da.“
Eine einfach gehaltene Nahaufnahme einer sitzenden Löwin.

Für Fallows gehen Fotografie und Naturschutz Hand in Hand. Zehn Prozent der Einnahmen seiner limitierten FineArt Fotos – wie diese abgebildete Löwin – gehen an Naturschutzorganisationen wie WildAid, Bushlife Conservancy, Zambezi Elephant Fund und die Forschungsprojekte zu Haien von Dr. Neil Hammerschlag an der University of Miami. Mit den restlichen 90 % wird Land im Süden Afrikas für die Wiederansiedlung und die Wiederauswilderung gekauft. „Wenn Menschen ein kraftvolles, schönes oder emotionales Bild sehen, berührt es sie – und fördert hoffentlich die Wertschätzung für das Motiv“, sagt Fallows. Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D Mark IV (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell Canon EOS-1D X Mark III) mit einem Canon EF 600 mm f/4L IS USM Objektiv mit einer Verschlusszeit von 1/160 Sek., einer Blende von 1:4 und ISO 500. © Chris Fallows

Welche Ratschläge würdest du jungen Naturfotografen, die ein ähnliches ‚episches’ Gefühl hervorrufen möchten, geben?

„Lerne deine Motive kennen, verbringe Zeit mit ihnen, finde heraus, wie du es schaffst, dass sie sich wohl mit dir fühlen – respektiere sie. Indem du ein Tier beobachtest, lernst du, was sein Verhalten beeinflusst und unter welchen Bedingungen es bestimmte Dinge tut. Wenn ich beispielsweise ein Raubtier beim Jagen fotografieren möchte, beobachte ich die Beute und positioniere mich dort, wo ich denke, dass das Raubtier hinrennen oder hinschwimmen wird. Wenn du das nicht so machst, dann bist du immer auf der Jagd nach der Handlung, anstatt dass diese zu dir kommt – und oftmals störst du auch den möglichen Ausgang.“

„Betrachte dann ihre Umgebung. Möchtest du gesättigte Bilder? Wenn ja, dann mach die Aufnahmen in der Green Season bei Tagesanbruch, wenn alles schön bunt ist. So habe ich angefangen. Du erhältst ganz viele wunderschöne Bilder. Nun bevorzuge ich die anspruchsvollsten Bedingungen, damit ich eine Stimmung schaffen kann, die zusammenfasst, wie schwierig das Überleben an diesen Orten tatsächlich ist. Lerne deine Saison kennen und denk darüber nach, was du erreichen möchtest. Plane deine Ausflüge anschließend so, dass sie mit diesen Witterungsverhältnissen zusammenfallen.“

„Meine Frau und ich haben uns dazu entschlossen, Orte zu besuchen, an denen es nur wenig Menschen gibt. Das bedeutet ein Leben unter besonders rauen Bedingungen, campen und ausschließlich das Nötigste zu verwenden. Der Vorteil ist, dass wir viel Zeit mit unseren Motiven verbringen können und sie sich an uns gewöhnen können, oftmals aus nächster Nähe. Tiere mögen Konstanz – sobald du etwas veränderst, ändern sich die Grenzen und du musst von vorne beginnen – deshalb ist es besser, wenn es weniger Variablen gibt. Nimm dir Zeit für einen genauen Blick und blicke nicht einfach nur durch den Sucher.“

Verfasst von Rachel Segal Hamilton


Die Ausrüstung von Chris Fallows

Das Kit, das die Profis für ihre Fotos verwenden

Chris Fallows' kitbag containing Canon cameras, lenses and accessories.

Kameras

Canon EOS R5

Egal, was du aufnimmst und wie du aufnimmst – die EOS R5 eröffnet dir eine Kreativität wie nie zuvor. Fallows sagt: „Das ist eine tolle Ergänzung meiner Ausrüstung und sie ist einfach unglaublich. Was mir am besten gefällt, ist, dass du den Fokus dorthin bewegen kannst, wo auch immer du ihn haben möchtest. Was für einen Naturfotograf toll ist, da man kreativer Bildkomposition schaffen kann. Ich liebe den leisen Auslöser. Wenn du ganz in der Nähe deines Motivs bist, ist das deutlich sicherer und weniger aufdringlich.“

Canon EOS 5D Mark IV

Speziell für beste Leistung in jeder Situation konzipiert, ist die EOS 5D Mark IV eine erstklassig konstruierte Allround-Kamera, die in jeder Hinsicht überzeugt. „Mir gefällt die Vielseitigkeit“, sagt Fallows. „Diese Kamera bietet dir eine hervorragende Dateigröße für FineArt Drucke, und sie ist auch gut genug, um sie als Action-Kamera zu verwenden. Der Autofokus ist toll und die Kamera leicht. Unterwasser passt sie in dasselbe Unterwassergehäuse wie das Vorgängermodell, die Canon EOS 5D Mark III. Ein neues Gehäuse ist teurer als die Kamera, das war also ein großer Vorteil!“

Objektive

Canon RF 15-35mm F2.8 L IS USM

Halte selbst bei wenig Licht noch mehr Details fest. Dieses 15-35mm Ultraweitwinkel-Zoomobjektiv mit Lichtstärke 1:2,8 der RF Serie mit 5-Stufen-Bildstabilisator ist ideal für innovative Blickwinkel, die alles entscheiden können. Fallows sagt: „Ich liebe die Bildschärfe im Weitwinkel und bei Nahaufnahmen.“

Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM

Das Gegenstück mit RF Bajonett zum Lieblingsobjektiv von Fallows setzt mit zwei Nano USM Motoren für eine unglaublich schnelle und praktisch geräuschlose Fokussierung, einem 5-Stufen-Bildstabilisator, hochentwickelten optischen Elementen für außergewöhnliche Schärfe, und einem Objektiv-Steuerring zur Steuerung von ISO, Blende und Verschluss neue Maßstäbe in Sachen Leistung.

Canon EF 70-200mm f/2.8L IS III USM

Dieses leistungsstarke 1:2,8 Telezoomobjektiv bietet eine exzellente Bildqualität in einem kompakten Gehäuse. „Dies ist mein Hauptobjektiv. Es ist mein absolutes Lieblingsobjektiv. Ich gehe gerne nahe an meine Motive heran, um ein Gefühl der Intimität zu schaffen, und dieses Objektiv ist perfekt dafür. Auf einem Boot kannst du keine großen Objektive verwenden, deshalb verwende ich immer dieses Objektiv, wenn ich auf dem Meer bin. Ich habe es für 90 % meiner brauchbaren Fotos verwendet“, sagt Fallows.

Objektive

Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6 L IS II USM

Das kompakte, leistungsstarke 100-400 mm-Zoomobjektiv ist ideal für Sport-, Action- und Naturaufnahmen. „Von den langen Objektiven verwende ich dieses am häufigsten, weil es so vielseitig ist“, sagt Fallows. „Ich mache häufig Fotos von Raubtieren am Boden, die auf mich zu kommen, und mit diesem Objektiv kann ich den Moment festhalten, wenn sie näher kommen. Der Brennweitenbereich des Objektives ist fantastisch.“

Canon EF 600mm f/4 L IS III USM

Das Nachfolgemodell des Objektives, das Fallows bevorzugt, ist das besonders leichte EF 600mm f/4 Objektiv, das ideal für professionelle Natur-, Sport- und Nachrichtenfotografen ist. Fallows sagt: „Als ich jünger war, habe ich es geliebt, dieses große Objektiv aus dem Autofenster hinauszustecken, aber heutzutage haben alle große Objektive! Was mir gefällt, ist der Bokeh-Effekt – er ist einfach wunderschön. Er isoliert dein Motiv vom Hintergrund und erzeugt diese schöne Unschärfe.“

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