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Die besten Kameras und Objektive von Canon für Naturfotografie

Die professionellen Naturfotografen Marina Cano und Markus Varesvuo verraten ihr bevorzugtes Equipment für atemberaubende Naturaufnahmen.
Zwei Birkhähne mit blauen, roten und weißen Markierungen kämpfen im Schnee, einer springt von oben auf den anderen.

Vogelfotograf Markus Varesvuo sagt, dass die Canon EOS R5 einen großen Einfluss auf seine Arbeit hatte. „Ich habe am Winterende/Frühlingsanfang zwei Wochen damit verbracht, Birkhähne beim Lek [eine Art Balzritual] zu fotografieren“, sagt er. „Das mache ich seit Jahrzehnten, einmal im Jahr. Ich habe also bereits eine große Auswahl an Kampf-Fotos und actiongeladenen Flugaufnahmen, jedoch hat die EOS R5 mich umgehauen. Man merkt einen deutlichen Unterschied.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 und einem Canon EF 400mm f/2.8L IS III USM Objektiv, Verschlusszeit 1/3200 Sek., Blende 1:2,8 und ISO 5000. © Markus Varesvuo

Für die Naturfotografie benötigt man Geduld, Durchhaltevermögen und gute Kenntnis über das Tierverhalten und die Arbeit in der Wildnis. Ein sehr langes Objektiv schadet auch nicht. Das Canon EOS System hat für Naturfotografen einiges zu bieten: eine große Auswahl an Tele- und Superteleobjektiven mit Zoom und Festbrennweiten sowie schnelle, hochqualitative Kameragehäuse, die den harten Bedingungen standhalten, denen die Fotografen bei der Suche nach seltenen Tieren ausgesetzt sind.
Aber welche Kameras und Objektive von Canon eignen sich am besten für die Naturfotografie? Um diese Frage zu beantworten, haben wir zwei Canon Botschafter – Marina Cano, Expertin für die afrikanische Tierwelt und Vogelfotograf Markus Varesvuo – gebeten, uns einen Einblick in die Kameras und Objektive zu geben, die sie für ihre einzigartigen Naturaufnahmen nutzen. Mike Burnhill, Professional Imaging Product Specialist bei Canon Europe spricht über die technischen Details.

Diese Anleitung enthält RF Objektive für die Vollbild-Systemkameras von Canon, EOS R System Kameras, sowie EF Objektive, die mit EOS Spiegelreflexkameras und EOS R Systemkameras mit einem EF EOS R Bajonett Adapter verwendet werden können, ohne Qualität einzubüßen.

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Ein Schwarzweiß-Foto eines Löwen mit beeindruckender Mähne, der auf einem Fels steht.

Marina Cano, Expertin für die afrikanische Tierwelt, schätzt die schnelle Geschwindigkeit für Reihenaufnahmen und das Autofokus-System ihrer Canon EOS-1D X Mark III Kamera. „Dank dieser Eigenschaften ist man schnell bereit, den besten Augenblick einzufangen“, sagt sie. Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D X Mark III mit einem Canon EF 600mm f/4L IS III USM Objektiv bei einer Verschlusszeit von 1/2000 Sek., Blende 1:4 und ISO 400. © Marina Cano

Hinter unfokussierten violetten Blumen sieht man deutlich einen Serval.

„Bei wilden Tieren muss man auf alle Eventualitäten vorbereitet sein“, sagt Cano. „Sie können sich schnell hinter Büschen verstecken oder sich flink zwischen Ästen hin- und herbewegen. Doch das Nachführungssystem der EOS-1D X Mark III fixiert den Fokus auf dem Motiv.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D X Mark III mit einem Canon EF 600mm f/4L IS III USM Objektiv bei einer Verschlusszeit von 1/1250 Sek., Blende 1:9 und ISO 2500. © Marina Cano

1. Die beste Spiegelreflexkamera für die Naturfotografie: Canon EOS-1D X Mark III

Mit dem High-Speed Autofokus, 20 Bildern pro Sekunde und einem robusten Gehäuse ist die Canon EOS-1D X Mark III ideal für die professionelle Naturfotografie.

„Wenn man in der Natur fotografiert, zum Beispiel wie ich in Afrika, muss man schnell reagieren können und kann nicht immer sanft mit dem Equipment umgehen“, sagt Cano. „Ich lasse meine Kameras oft auf dem staubigen Boden liegen oder im schlammverdreckten Auto. Ich muss auch auf Staubwolken oder Regen im Auto vorbereitet sein, das Wetter kann sich sehr schnell ändern.
A Canon EOS-1D X Mark III camera.

Canon EOS-1D X Mark III

Die EOS-1D X Mark III ist eine robuste, zuverlässige und intuitive Spiegelreflexkamera mit 20,2 Megapixel Vollformatsensor und 61-Punkt-AF-System, mit der du preisverdächtige Bilder noch vor der Konkurrenz einfangen kannst.
Während meiner letzten Reise nach Tansania im April 2021 fotografierte ich einen Gepard, der im starken Regen von Hügel zu Hügel rannte. Ich hatte also keine Zeit, mir Gedanken um den Regen zu machen und wusste, dass ich mich vollkommen auf meine EOS-1D X Mark II verlassen konnte.“
Ein Schwarzspecht läuft auf einem schneebedeckten Ast und schaut direkt in die Kamera.

„Der geräuschlose elektronische Verschluss der Canon EOS R5 ist ein Ass im Ärmel für jeden Vogelfotografen“, sagt Varesvuo. „Ich habe ihn in Verbindung mit dem Fernauslöser und einem Weitwinkelobjektiv genutzt, um den Schwarzspecht zu fotografieren. Das wäre mit einer lauteren Spiegelreflexkamera nicht möglich gewesen.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 mit einem Canon EF 24mm f/1.4L USM Objektiv (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell Canon EF 24mm f/1.4L II USM) mit einer Verschlusszeit von 1/800 Sek., Blende 1:2 und ISO 2000. © Markus Varesvuo

Ein Birkhahn springt mit ausgestreckten Flügeln über den Schnee, im Hintergrund sieht man orangenes Licht.

Varesvuo nutzt den Canon BG-R10 Akkugriff mit seiner EOS R5. „Ich habe die Kamera diesen Winter teilweise 5 Stunden am Stück in der extremen Kälte, bei bis zu -30 °, genutzt. Ich konnte ohne Probleme über 2.000 Bilder schießen“, sagt er. „Am Ende des Tages hatte ich noch 25 % Akkuladung übrig.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 mit einem Canon EF 400mm f/2.8L IS III USM Objektiv bei einer Verschlusszeit von 1/3200 Sek., Blende 1:3.2 und ISO 2000. © Markus Varesvuo

2. Die beste Systemkamera für Naturaufnahmen: Canon EOS R5

Die Canon EOS R5 vereint hochauflösendes Bildmaterial mit High-Speed-Reihenaufnahmen, was sie zur perfekten Wahl für das Fotografieren von Vögeln und anderen schnellen Tieren macht. „Die EOS R5 verfügt über zahlreiche Eigenschaften, die für meine Arbeit wichtig sind, was sie zu meiner ersten Wahl macht“, sagt Varesvuo.

„Dank der AF-Felder, die die gesamte Länge und Breite des Sensors abdecken, behält man Vögel leicht im Fokus. Der Augen- und Tiererkennungs-Autofokus ist wirklich beeindruckend und hält auch bewegliche Motive scharf.

Canon EOS R5

Die kompromisslose Leistung der EOS R5 revolutioniert das Fotografieren und Filmemachen.
Die Fähigkeit der EOS R5, 20 Bilder pro Sekunde mit kontinuierlicher Fokusnachführung zu schießen, macht einen großen Unterschied beim Fotografieren von Vögeln, deren Bewegungen schnell und von kurzer Dauer sind“, so Varesvuo. „Die Wahrscheinlichkeit, ein Foto aufzunehmen, bei dem alles stimmt, steigt somit deutlich.“
Eine kleine Wasseramsel landet bei voller Geschwindigkeit im Wasser und verursacht große Spritzer.

„Die breite maximale Blende des Canon EF 400mm f/2.8L IS III USM Objektivs ist der Grund, warum ich es am liebsten für Fotos mit schlechten Lichtverhältnissen verwende“, sagt Varesvuo. „Für actiongeladene Situationen ist es eine unschlagbare Wahl.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 mit einem Canon EF 400mm f/2.8L IS III USM Objektiv bei einer Verschlusszeit von 1/4000 Sek., Blende 1:3,2 und ISO 4000. © Markus Varesvuo

Zwei Schwäne schwimmen in der Abenddämmerung auf einem See. In der ruhigen Wasseroberfläche im Hintergrund spiegelt sich der Mond.

Das Canon RF 400mm F2.8L IS USM Objektiv ist eine hervorragende Wahl für das Fotografieren bei schlechten Lichtverhältnissen. „Das Team, das an dem EF 400 mm f/2.8L IS III USM Objektiv gearbeitet hat, arbeitete auch zum Teil an den RF Objektiven“, sagt Burnhill. „Sie ähneln sich also in Bezug auf die Technologie und den Schaltkreisen.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 mit einem Canon RF 400mm F2.8L IS USM Objektiv mit einer Verschlusszeit von 1/4000 Sek., Blende 1:2,8 und ISO 200.

3. Die besten Canon Objektive für die Naturfotografie bei schlechten Lichtverhältnissen: Canon RF 400mm F2.8L IS USM und Canon EF 400mm f/2.8L IS III USM

Mit den hellen, maximalen Blendenöffnungen von 1:2,8 und hochwertigem Glas liefern das Canon EF 400mm f/2.8L IS III USM Objektiv und das RF Modell Canon RF 400mm F2.8L IS USM hervorragendes Bildmaterial in den anspruchsvollsten Situationen.

„Für das Fotografieren von Vögeln im finnischen Winter ist das EF 400 mm f/2.8L IS III USM Objektiv unabdingbar“, sagt Varesvuo. „Einen Vogel im Flug bei schwachem Licht zu fotografieren wird dank der Kombination aus schneller Fokussierung und maximaler Blendenöffnung möglich."

Canon RF 400mm F2.8 L IS USM

Ein leistungsstarkes Superteleobjektiv mit klassenbester Mobilität, Leistung und Abbildungsqualität.
Die Leistung der Tele-Brennweite in Verbindung mit der maximalen Blende von 1:2,8 macht diese professionellen 400mm Objektive zur besten Wahl, um Tiere und Vögel vom Hintergrund hervorzuheben. „Ich habe das EF 400 mm F/2.8L IS III USM Objektiv bei einer Blende von 1:2,8 benutzt, um Erdmännchen zu fotografieren. Der Hintergrund hat sich ganz sanft in das Bild eingefügt“, sagt Cano.

Mit vergleichbaren Technologien und Eigenschaften bieten die Canon EF 400mm f/2.8L IS III USM und Canon RF 400mm F2.8 L IS USM Objektive ein ähnlich hohes Leistungsniveau. Du kannst also je nach Vorliebe mit der Vollformat-Systemkamera EOS R System oder mit einer Spiegelreflexkamera arbeiten und die besten Fotos schießen. „Beide Objektive sind total leicht“, fügt Burnhill hinzu.
Ein Schreiseeadler gleitet mit ausgestreckten Flügeln und Krallen über der Wasseroberfläche.

Das Canon EF 600mm f/4L IS III USM Objektiv verfügt über einen 5-Stufen-Bildstabilisator und einen schnellen Ring-USM Autofokus, der perfekt für Motive ist, die sich schnell bewegen, wie beispielsweise dem Schreiseeadler. „Ich habe mit diesem Objektiv schon alle möglichen Tiere fotografiert, wie Elefanten, Löwen, Karakale, Adler und Reiher“, sagt Cano. Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D X Mark III mit einem Canon EF 600mm f/4L IS III USM Objektiv bei einer Verschlusszeit von 1/3200 Sek., Blende 1:4 und ISO 640. © Marina Cano

Ein Buntspecht lugt hinter einem Baum hervor.

Das Canon RF 600mm F4L IS USM Super-Telezoom-Objektiv bringt dich ganz nah an die scheuesten Motive und ermöglicht die beste Bildqualität in jeder Situation. Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 mit einem Canon RF 600mm F4L IS USM Objektiv mit einer Verschlusszeit von 1/800 Sek., Blende 1:4 und ISO 800.

4. Die besten Canon Objektive für die Vogelfotografie: Canon EF 600mm f/4L IS III USM und Canon RF 600mm F4L IS USM

Auf die Frage, ohne welches Objektiv sie nicht leben könnten, wählten Cano und Varesvuo das Canon EF 600mm f/4L IS III USM Objektiv. „Die Qualität ist einfach unvergleichlich“, sagt Cano.

Varesvuo benötigt so viel Vergrößerung wie möglich, sodass er die Vögel aus weiter Entfernung fotografieren kann, ohne sie aufzuschrecken. „Das EF 600mm f/4L IS III USM Objektiv benutze ich am häufigsten“, sagt er. „Und ich nutze wenn nötig den Extender EF 1.4x III und Extender EF 2x III mit dem EF 600mm f/4L IS III USM und meinem EF 400mm f/2.8L IS III USM, ohne an Bildqualität einzubüßen. Dank der größeren Reichweite kann man sogar die scheuesten Vogelarten aus der Entfernung fotografieren.“
Ein Canon EF 600mm f/4L IS III USM Objektiv.

Canon EF 600mm f/4 L IS III USM

Das extrem leichte 600mm f/4 Objektiv mit 5-Stufen-Bildstabilisator bietet eine außergewöhnliche Abbildungsqualität und eine absolut professionelle Leistung.
Dank der erstklassigen Mobilität und Leistung gehört das RF Bajonett Canon RF 600mm F4L IS USM in die Kameratasche eines jeden Naturfotografen. Günstigere Varianten für Supertele-Naturaufnahmen sind das Canon RF 600mm F11 IS STM oder das Canon RF 800mm F11 IS STM. „Bis vor kurzem waren 800mm-Objektive viel zu teuer, groß und schwer. Wenn man mit ihnen fotografieren wollte, musste man das vorher einplanen“, erklärt Burnhill. „Hier haben wir jetzt aber ein Objektiv, das leichter als eine Wasserflasche ist und einfach in der Tasche verstaut werden kann.“
Ein Hirsch mit beeindruckendem Geweih steht auf einem Feld. Die Farbe der Gräser passt zu seinem rostroten Fell.

Die kompakte Größe des EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM Objektivs ist perfekt für Naturfotografen, die oft mit leichtem Gepäck reisen müssen. Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D X (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell Canon EOS-1D X Mark III) mit einem Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM Objektiv bei 400 mm, Verschlusszeit 1/125 Sek., Blende 1:5,6 und ISO 800.

Eine Weidenmeise sitzt im sanften Abendlicht auf einem gesplitterten Baumstumpf.

„Das Canon RF 100-500mm F4.5,-7,1L IS USM Objektiv ist leicht, ermöglicht eine sehr gute Bildqualität und fokussiert schnell“, sagt Varesvuo. Es kann aus einer Entfernung von 500 m auf 1,2 m fokussieren, sodass Varesvuo sogar die scheue Weidenmeise fotografieren konnte. Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 und einem Canon RF 24-105mm F4-7.1L IS USM Objektiv mit 472 mm, Verschlusszeit 1/125 Sek., Blende 1:4 und ISO 250. © Markus Varesvuo

5. Die vielseitigsten Objektive für die Naturfotografie von Canon: Canon RF 100-500mm F4.5-7.1L IS USM und Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM

Der Brennweitenbereich bietet viel Flexibilität, was die Objektive Canon RF 100-500mm F4.5-7.1L IS USM und Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM in Kombination mit der exzellenten Optik und dem tragbaren, wetterfesten Design zur ersten Wahl für Freihandaufnahmen in der Natur machen.

Sowohl das EF als auch das RF Objektiv besitzen effektive Bildstabilisatoren mit drei Modi, wobei das EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM Freihandaufnahmen mit bis zu vier Stufen längeren Belichtungszeiten als Objektive ohne IS bietet und das RF 100-500 mm F4.5-7.1 L IS USM sogar noch eins draufsetzt, mit 5 Stufen.
A Canon RF 100-500mm F4.5-7.1L IS USM lens.

Canon RF 100-500mm F4.5-7.1L IS USM

5-Stufen-Bildstabilisator und Qualität der Canon L-Serie: Dieses Objektiv bietet dank UD-Linsen eine einzigartige Leistung und Abbildungsqualität sowie ASC-Vergütung (Air Sphere Coating) für exzellenten Kontrast und enorme Schärfe.
„500 mm ist ein guter Einstiegspunkt für die Vogelfotografie“, so Burnhill. „Außerdem kann man das RF 100-500 mm F4.5-7.1L IS USM auch mit den RF Extendern benutzen. Das AF System der Kameras Canon EOS R5 und EOS R6 funktioniert bei so schwachem Licht, dass die Kameras sich auf die kleineren Blendenöffnungen fokussieren – auf bis zu 1:22.“

Falls Geld keine Rolle spielt, ist das Canon EF 200-400mm f/4L IS USM Extender 1.4x eine noch vielseitigere Option. „So kann man von 200 zu 400 mm mit einer konstanten Lichtstärke von 1:4 wechseln. Außerdem besitzt es einen integrierten Extender,“ sagt Burnhill.
Ein Bartkauz fliegt knapp über den Boden einer schneebedeckten Waldlandschaft.

„Das EF 70-200 mm f/2.8L IS II USM Objektiv [mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgermodell EF 70-200 mm f/2.8L IS III USM] ist eines meiner Lieblingsobjektive“, sagt Varesvuo. „Ich habe es in den letzten Jahren regelmäßig und ausgiebig benutzt und es ist immer noch meine erste Wahl, wenn ich Vögel und die Landschaft im Hintergrund fotografieren möchte, so wie diesen Bartkauz.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D X Mark III mit einem Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM Objektiv bei 100 mm, Verschlusszeit 1/2000 Sek., Blende 1:10 und ISO 10000. © Markus Varesvuo

6. Die besten Canon Objektive für Naturaufnahmen: Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM und Canon EF 70-200mm f/2.8L IS III USM

Kürzere Telezoom-Objektive wie das Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM und das EF 70-200mm f/2.8L IS III USM sind die perfekte Erweiterung für die Kameratasche eines jeden Naturfotografen, sodass auch die Umgebung mit auf das Bild passt. Die konstante hohe Lichtstärke von 1:2,8 dieser professionellen Zoomobjektive eignet sich auch hervorragend für Naturaufnahmen in schwachem Licht.

Das RF 70-200mm F2.8L IS USM ist außerdem leichter als das EF-Gegenstück und besitzt einen optischen 5-Stufen-Bildstabilisator.

Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM

Dieses leistungsstarke F2.8 Telezoom aus der Canon Trinitiy RF Reihe bietet eine beeindruckende Abbildungsqualität und kompakte Abmessungen für den Einsatz in praktisch jeder Umgebung.
„Wenn man mit dem Flugzeug reist, möchte man so viel in das Handgepäck packen wie nur möglich“, sagt Burnhill. „Größe und Gewicht spielen also eine große Rolle. Die RF Version ist viel kleiner, leichter und fokussiert schneller.“
In der Ferne dreht eine Giraffe ihren Kopf während sie beim Sonnenuntergang durch die Savanne läuft.

Cano hat dieses Bild mit einem Canon EF 16-35mm f/2.8L II USM Objektiv aufgenommen (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell EF 16-35mm f/2.8L III USM), um den beeindruckenden Himmel einzufangen. „Teleobjektive eignen sich perfekt für Naturaufnahmen, jedoch haben sie eine stauchende Wirkung“, sagt Burnhill. Ein Weitwinkel-Objektiv sorgt für mehr Tiefe und Offenheit.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D X Mark II (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell Canon EOS-1D X Mark III) mit einem Canon EF 16-35mm f/2.8L II USM Objektiv mit einer Verschlusszeit von 1/500 Sek., Blende 1:5,6 und ISO 1000. © Marina Cano

7. Die besten Canon Objektive, um Tiere in freier Wildbahn festzuhalten: Canon EF 16-35mm f/2.8L III USM und Canon RF 15-35mm F2.8L IS USM

Es kann wirklich schwierig sein, mit einem Weitwinkelobjektiv wie dem Canon RF 15-35MM F2.8L IS USM nah genug an die Tiere heranzukommen, um sie zu fotografieren. Jedoch kann man so mehr von der Umgebung einfangen. Eine WLAN-fähige EOS Kamera mit der Canon Camera Connect App von Ihrem Smartphone oder Tablet bedienen zu können, bedeutet, dass diese Objektive sich auch perfekt für Naturaufnahmen aus der Ferne eignen.

Cano nutzt das Canon Objektiv EF 16-35mm f/2.8L II USM (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell Canon EF 16-35mm f/2.8L III USM). „Ich mag es, dass man mit diesem Objektiv eine winzige Giraffe oder einen Elefanten vor einem unendlichen Himmel ablichten kann“, sagt Cano. „So kann man die ungeheure Größe von Afrika perfekt in einem Bild zusammenfassen.“

Canon EF 16-35mm f/2.8L III USM

Ein extrem leistungsstarkes Ultraweitwinkel-Zoomobjektiv der L Serie mit konstanter Lichtstärke von 1:2,8 – für allerhöchste Bildqualität selbst bei wenig Licht.
Das fortschrittliche optische Design des EF 16-35 mm f/2.8L III USM Objektivs liefert eine ausgezeichnete Schärfe und das RF 15.35mm 1:2.8L IS USM Objektiv bietet dieselbe Leistungsfähigkeit mit zusätzlichen Verbesserungen. „Es ist von der Größe und Bildqualität her ähnlich, jedoch verfügt es über deutlich mehr Funktionen, wie zum Beispiel der 5 Stufen Bildstabilisierung“, sagt Burnhill.
Ein Schmetterling mit außergewöhnlichen schwarzen und roten Markierungen in der Nahaufnahme.

Die Canon RF 100mm F2.8L Macro IS USM und EF 100mm f/2.8L Macro IS USM Objektive verfügen über Hybrid IS. „Wenn man Makrofotografie ohne Stativ nutzt, bewegt sich die Kamera nach oben und unten, nach links und rechts, anstatt sich zu neigen und zu gieren“, erklärt Burnhill. „Das Hybrid-System soll also beide Arten von Erschütterungen kompensieren.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 mit einem Canon RF 100mm F2.8L Macro IS USM Objektiv bei einer Verschlusszeit von 1/160 Sek., Blende 1:7.1 und ISO 6400 © Oliver Wright

8. Die besten Canon Objektive für Nahaufnahmen in der Natur: Canon RF 100mm F2.8L Macro IS USM und Canon EF 100mm f/2.8L Macro IS USM

Für Nahaufnahmen in der Natur ist das Makroobjektiv am einfachsten zu handhaben und bietet die beste Bildqualität. Dank der kurzen Tele-Brennweite des Objektivs Canon EF 100mm f/2.8L Macro IS USM erhältst du maßstabgetreue Bilder aus der Ferne, ohne Libellen oder andere Insekten zu verscheuchen.

Die RF Version dieses Objektivs hat mit einer 1,4-fachen Vergrößerung sogar noch mehr zu bieten. „1,4-fach hört sich im ersten Moment nach nicht viel an“, sagt Burnhill. „Aber tatsächlich kann man das Motiv so um 50 % vergrößern.

Canon RF 100mm F2.8 L Macro IS USM

Das RF 100mm F2.8L Macro IS USM ist ein professionelles Makroobjektiv mit der klassenbesten 1,4-fachen Vergrößerung und einer variablen Kontrolle von sphärischen Aberrationen zur perfekten Anpassung des Bokeh.
Ein weiterer Vorteil des Objektivs Canon RF 100mm F2.8L Macro IS USM ist die Unterdrückung des „Focus Breathing“-Effekts“, sagt Burnhill. „So kann man das Bildmaterial auch einfach mit der Focus-Stacking-Technik ausrichten, wenn Makroaufnahmen mit mehr Feldtiefe gewünscht sind.“

Verfasst von Marcus Hawkins


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