Wie ein Independent-Film gelingt: Guter Rat von Filmemachern, die es geschafft haben

Wie du mit der richtigen Story, den richtigen Mitwirkenden und viel Kreativität auch mit einem engen Budget deine Karriere als Independent-Filmemacher beginnen kannst.
Filmemacherin und Schauspielerin Brianna Lee sitzt in ihrem Film „The Troll“ auf einem bunten Stuhl, umgeben von anderen Frauen.

Brianna Lee (oben zu sehen) wollte eigentlich Schauspielerin werden, aber die Rollen kamen einfach nicht. Anstatt zu warten, dass jemand ihr einen Part anbietet, schrieb sie sich einfach selbst welche. Dieser Instinkt, selber ein Projekt auf die Beine zu stellen, statt auf einen Anruf zu warten, brachte sie bis zum Raindance Film-Festival. Hier stellte sie ihren Feature-Film vor, „The Troll“, ein wilder psychologischer Thriller in Technicolor über die dunklere Seite der sozialen Medien. Darin geht es darum, wie ein Popstar schließlich unter dem unmöglichen Druck des Erfolgs und den Grausamkeiten des Internets den Verstand verliert.

Zu einem Independent-Film gehört zunächst eine Story, die sich realistischerweise produzieren lässt. Dann musst du Schauspieler und Crew engagieren, ein Budget festlegen, Geldmittel beschaffen, den Dreh planen und schließlich den Film nachbearbeiten. Du musst nicht unbedingt die Filmschule besuchen oder über ein üppiges Budget verfügen, aber du brauchst einen realistischen Produktionsplan – und Mitwirkende, die dir bei der Ausführung helfen. Beim Raindance Film-Festival haben wir Brianna und andere erfolgreiche Filmemacher gefragt, wie der Einstieg in die Independent-Filmbranche gelingen kann: Hier sind sieben Tipps von denen, die es wissen müssen.

1. Wie fängt man an, einen Independent-Film zu realisieren?

Für jeden, der an der Startlinie hadert, hat die Schauspielerin, Komikerin und preisgekrönte Filmemacherin Brianna aus New York diesen Rat: „Perfektionismus darf einem guten Ergebnis nicht im Weg stehen. Mach dir nicht zu viele Gedanken um dein Projekt und fange einfach an. Das ist der schwierigste Teil, alles andere findet sich schon.“

Für David Martinez, Executive Director am Raindance Film-Festival 2026, macht genau dieses Selbstbewusstsein den Unterschied zwischen Menschen, die Filme drehen, und denen, die nur darüber reden. „Auch als angehender Filmemacher bist du schon ein Filmemacher“, sagt er. Die Erlaubnis, auf die du wartest, wird niemals kommen. Schmiede einen Plan und dann führe ihn aus.

2. Wie wählt man eine Story für einen Independent-Film aus?

Das Herzstück jedes guten Films ist eine fesselnde Erzählung: Mache dir Gedanken zu Struktur, Handlungsbogen, der Spannung in der Mitte und dem Pay-off am Ende. Sieh dir deine Lieblingsfilme an und analysiere, was sie so unvergesslich macht. Das hilft dir, deine eigene Stimme zu finden und zu entscheiden, welche Filme du eigentlich machen willst.

Rob Alicea ist Regisseur und Produzent des Films Serena, der auch bei dem Festival uraufgeführt wurde. Seiner Meinung nach ist dieser Glaube alles, was zählt. „Alles beginnt und endet mit der Story. Du kannst alles Geld der Welt haben, oder keines, vergiss die Ausrüstung: Die Menschen bleiben, um sich eine Story anzusehen. Man erreicht die Menschen mit Ehrlichkeit“, sagt er.

Und es muss eine Story sein, die einzigartig ist, die nur du erzählen kannst. Für Janay Boulos von Habak Films, Co-Regisseurin und Drehbuchautorin von „Birds of War“, bedeutete das, auf ihre eigenen Erfahrungen zurückzugreifen: „Der Film ist meine persönliche Liebesgeschichte mit meinem Partner, mein Leben, mein Arbeitsleben... Im Grunde eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund von Revolution und Krieg in Syrien, und dem Krieg im Libanon.“

Aber es muss nicht unbedingt persönlich sein. Vielleicht willst du ein Gefühl vermitteln, von einem Charakter erzählen, der dir nicht aus dem Kopf geht, oder eine bestimmte Beziehungsdynamik erkunden.

Ein Techniker mit lilafarbenen Handschuhen arbeitet an einem Tisch an der Schaltung einer Canon Kamera.

Besitzt du eine Canon Ausrüstung?

Registriere deine Ausrüstung, um mit Canon Professional Services (CPS) Zugang zu Expertentipps, Gerätewartung, inspirierenden Veranstaltungen und exklusiven Sonderangeboten zu erhalten.
Rupert Evans und Matt Michalik auf dem roten Teppich am Eröffnungsabend des Raindance Film-Festivals 2026

Das Filmemacher-Duo Rupert Evans und Matt Michalik aus Australien auf dem roten Teppich bei einem Film-Screening am Raindance Film-Festival 2026, vor der Premiere ihres Debut-Features „Bloodlust“.

Brianna Lee auf dem roten Teppich am Eröffnungsabend beim Raindance Film-Festival 2026

Auch die in New York ansässige Filmemacherin, Schauspielerin und Schriftstellerin Brianna Lee kam nach London, um ihren Feature-Film „The Troll“ zu präsentieren. Für den Film wurde sie beim Raindance Film-Festival für die Auszeichnung „Beste Performance bei einem Debüt-Feature“ nominiert.

3. Wie findet man Besetzung und Crew für einen Independent-Film?

Beim Raindance Film-Festival 2026 wurde der post-apokalyptische Horrorfilm Bloodlust des australischen Duos Rupert Evans und Matt Michalik gezeigt, die als Drehbuchschreiber, Regisseure und Produzenten fungierten. Ihre Crew bestand gerade einmal aus vier Personen. Der Film entstand in einem einzigen Take und wurde dann fast ein Jahr lang nachbearbeitet. Der Großteil des Budgets wurde für Käsebrötchen und Benzin ausgegeben. Matt erklärt: „Wenn du dich einmal genau umsiehst, wo auch immer du lebst, deine Freunde, Familie, deine vorhandene Ausrüstung betrachtest... dann merkst du, dass genau hier die besten Geschichten schlummern.“ Das einfallsreiche Duo spannte Freunde und Familie ein, soweit möglich, und drehte den Film im Wombat State Forest von Victoria, da man dort im Wald keine Genehmigung braucht. Sie würdigten aber die indigenen Eigentümer des Landstrichs im Abspann. Sie hatten Schwierigkeiten, einen Hauptdarsteller zu finden, schrieben ein Casting aus und fanden Liam Maloney, der mit seiner Schauspielkarriere noch in den Startlöchern stand.

Auch Filmfeste, Events und Meet-ups sind hervorragende Gelegenheiten, um Leute zu treffen, die sich an dem Projekt beteiligen möchten. David sagt: „Networking ist wirklich wichtig, und wenn dir das nicht liegt – finde jemanden, der dir dabei hilft. Wen man so kennt, ist absolut entscheidend.“

Das Autoren-Regisseure-Produzenten-Duo Rupert Evans und Matt Michalik aus Australien sitzt mit Aron Randhawa von Canon Europe bei einer Gesprächsrunde auf dem Raindance Film-Festival 2026.

Rupert Evans und Matt Michalik im Gespräch mit Aron Randhawa, Senior Product Specialist bei Canon Europe. Sie erzählten davon, wie eine nur vierköpfige Crew den post-apokalyptischen Feature-Film „Bloodlust“ auf die große Leinwand brachte. Festivals wie Raindance geben Filmemachern Gelegenheit zum Erzählen, Lernen und Netzwerken.

Ein Bildschirm zeigt einen Film in Schwarz-weiß, im Vordergrund ist ein Mischpult zu sehen.

„Der Silberstreifen am Horizont ist kaum zu erkennen, wenn man einen Film dreht“, gibt Matt Michalik zu. „Doch es ist deine Leidenschaft, die die Menschen auf der Leinwand sehen, und es gibt kein tolleres Gefühl, als sie mit ihnen zu teilen.“

4. Muss man auf die Filmschule, um Filmemacher zu werden?

In der Filmschule erhältst du eine formelle Ausbildung in allen möglichen Aspekten des Filmemachens, vom Sound-Design über Cinematografie bis zum Drehbuchschreiben. Eine Filmschule ist für einige die richtige Wahl, doch es gibt noch viele andere Optionen, in Teilzeit zu studieren – und sogar spezielle kurze Kurse für Independent-Filme, wie sie auch im Rahmen von Raindance angeboten werden.

Die Macher von „Bloodlust“ lernten sich jedenfalls in der Filmschule kennen. „Ohne Filmschule gäbe es Bloodlust nicht, denn Matt und ich wären uns nie begegnet. Allerdings fand ich sie manchmal ganz schön einengend und etwas altmodisch. Unsere Dozenten hätten uns diesen Film niemals machen lassen“, erklärt Rupert. Matt hatte schon lange Filme gedreht, bevor er sich um eine offizielle Ausbildung in dem Bereich bemühte. „Ich drehte immer alberne Filme mit meinen Freunden und der Familie... Das war sozusagen meine eigene Schule.“

Brianna ließ die Filmschule ganz aus, um praktische Erfahrung zu sammeln. „Ich drehe nun schon seit fast zwei Jahrzehnten Filme und habe noch nie einen formellen Kurs oder eine Unterrichtsstunde besucht... Ich habe mir alles selbst beigebracht, vom Filmen und Bearbeiten bis hin zum Erstellen von Aufnahmelisten und der Terminologie am Set.“ Wie sie zugibt, sollte man ruhig „so tun, als ob man es kann, bis man es kann“. „Wenn man das Ganze oft genug gemacht hat, dann tut man nicht mehr nur so“, sinniert sie.

Haris Zambarloukos, der für BAFTA und Oscar nominierte Filmemacher hinter „Thor“ und „Mord im Orient Express“, besuchte die AFI – „wo sich alles um die Cinematografie dreht, mehr als an jeder anderen Schule, die ich kenne.“ Doch seine eigentliche Ausbildung begann viel früher, im Alter von zwölf Jahren in einer Dunkelkammer. Sein lebenslanges Lernen stammt ihm zufolge weniger aus dem Klassenzimmer, sondern ist etwas, das er sich selbst sucht: „Dir gefällt ein Buch, dann liest du es, dann das davor, dann das Buch, das der Autor gelesen hat. So lernt man, indem man rückwärts geht.“ Für ihn gingen formelle Ausbildung und Selbststudium schon immer Hand in Hand.

Die Co-Regisseure Janay Boulos und Abd Alkader Habak sitzen bei einer Gesprächsrunde beim Raindance Film-Festival 2026 auf der Canon Bühne.

Auch Janay Boulos und Abd Alkader Habak von Habak Films aus London, erzählten von Ihren Erfahrungen hinter den Kulissen. Sie sind Teil des Teams hinter „Birds of War“, einem Film, der aus 13 Jahren an gesammelten Archivaufnahmen, Erfahrung und Emotion entstand.

Eine Canon EOS C400 mit einer Sumire Festbrennweite und einem Follow-Fokusring steht auf einem Tisch beim Raindance Film-Festival 2026.

Canon Cinema EOS Kameras, darunter die EOS C50, EOS C80 oder EOS C400 (hier abgebildet) machen ein für Netflix geeignetes Kit unabhängigen Filmemachern zugänglich, auch ohne größere Budgets wie in der Vergangenheit.

5. Wie finanziert man einen Independent-Film?

Das ist eine der größten Herausforderungen für unabhängige Filmemacher: Sich das nötige Geld zu sichern, um mit dem Projekt loslegen zu können. Vom Kamera-Kit abgesehen, braucht man auch Budget für Locations, Reisen, Versicherungen, Nachbearbeitung – und nach Möglichkeit, um Schauspieler und Crew zu bezahlen.

Viele Filmemacher versuchen es mit Crowdfunding-Plattformen und nutzen die sozialen Medien, um ein Publikum aufzubauen und sich Unterstützung zu sichern. Andere versuchen, Investitionen von Produktionsfirmen, Privatpersonen oder Marken zu bekommen, zum Beispiel über das Videostipendium von Canon Europe für aufstrebende Talente. Doch der Konkurrenzkampf ist hart, erklärt Janay Boulos: „Es gibt nie genügend Gelder und Hilfen für Filmemacher.“

Die nötigen Mittel aufzutreiben, ist nur ein Teil der Gleichung. Es ist ebenso wichtig, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die deine kreative Vision teilen. „Wir haben von Anfang an entschieden, uns nicht an einen beliebigen Kanal zu verkaufen. Wir wollten uns unsere Partner aussuchen, und die Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten“, sagt Abd Alkader Habak, Co-Creator von „Birds of War“. Für viele Filmemacher kann es genauso wertvoll sein, ihre kreative Freiheit zu bewahren, wie die nötigen Gelder zu beschaffen.

Die Regisseure von „Bloodlust“ hatten Unterstützung von ihrem Netzwerk, geben aber zu, den größten Teil aus eigener Tasche finanziert zu haben. „Der wichtigste erste Schritt ist es, dir klarzumachen, was du bereits hast. Ob Ausrüstung, Zugang zu Locations, Requisiten, Fähigkeiten, Menschen im Bekanntenkreis... Sparsam sein heißt hauptsächlich, festzulegen, wo man seine Mittel, Energie und seinen Fokus einsetzt.

Umgeben von bunten Papiertüten sitzt Filmemacherin und Schauspielerin Brianna Lee auf dem Boden und trägt Lippenstift auf – eine Szene aus ihrem Film „The Troll“.

Brianna Lee erweckt in „The Troll“ den Popstar Killa B zum Leben, eine Rolle und Story, wo ihre Performance im Mittelpunkt stand, statt spektakulärer visueller Effekte.

Filmemacherin und Schauspielerin Brianna Lee in einer Szene aus ihrem Film „The Troll“.

Durch ihren Hintergrund als Coach für Improvisationskomik hat sie gelernt, am Set beweglich und flexibel zu bleiben. „Du sammelst Erfahrung, indem du ganz unten anfängst und dich mit Hingabe bis nach oben kämpfst“, sinniert sie.

6. Wie macht man einen Independent-Film mit kleinem Budget?

Beschränkungen zwingen einen dazu, Entscheidungen zu treffen, und oft sind es dann bessere, als bei einem großen Budget. Brianna Lee traf kreative Entscheidungen, mit denen sie eine viel größere Story erzählen konnte, als ihr winziges Budget vermuten lassen würde. „Ich habe mich schon früh entschieden, mich auf Schauspielkunst, Performances und Dialoge zu stützen, nicht auf kostspielige Optik. Die Popstar-Welt des Protagonisten Killa B haben wir viel mehr angedeutet, als gezeigt, und das Publikum füllt diese Lücken mit der eigenen Vorstellungskraft.“

Abd Alkader Habak hatte mit ganz anderen Einschränkungen zu kämpfen: Er ging ohne formelle Ausbildung an das Projekt heran und drehte seinen Film in einem Krisengebiet, in Syrien. „Wir verließen uns fast völlig auf die Sonne und natürliches Licht, statt auf professionelle Beleuchtung... Dabei entwickelte ich ein echtes Verständnis dafür, wie man das verfügbare Licht einsetzen kann, um Emotionen zu wecken und Stimmungen zu erschaffen.“

Beide Filmemacher setzten ihre Beschränkungen in der Identität des Films um, statt sich von einem Hindernis davon abhalten zu lassen, ihn zu drehen.

Filmemacher und Kameramann Haris Zambarloukos im Gespräch mit Ben Morse von Canon Europe, bei einer Masterclass der Cinematografie auf dem Raindance Film-Festival 2026

„Vereinfachen, nicht verkomplizieren“, rät Haris Zambarloukos bei einer Masterclass der Cinematografie beim Raindance Film-Festival 2026. Hier erzählte er von den rauen Realitäten in der Kinobranche und gab Tipps, wie man sie umschiffen kann.

7. Wie geht man mit dem Druck um, dem unabhängige Filmemacher ausgesetzt sind?

Es ist eine bekannte Tatsache, dass man sich diese Karriere über viele Jahre aufbauen muss. David Martinez sagt dazu: „Wir hatten alle noch Jobs, damit das funktionieren konnte. Das ist doch keine Schande. Hartnäckig bleiben, das ist das Wichtigste.“

Wo sich scheinbar alle einig sind, ist die Notwendigkeit, Arbeit und Privatleben zu trennen. Filmemacher haben lange Arbeitstage, und müssen ständig Probleme lösen – ein Herzensprojekt, von dem man nur schwer abschalten kann. Rupert Evans von „Bloodlust“ gibt zu: „Wir sind sehr naiv an die Sache herangegangen, und ein Filmset kann sehr stressig werden. Irgendwann waren wir geistig so erschöpft, wie wir es uns nie hätten vorstellen können... Ich finde, man kann am besten dranbleiben, wenn man da eine gewisse Trennung herstellt. Wenn ich nach einem langen Tag am Set nach Hause komme, gehe ich kurz die Checkliste für den nächsten Tag durch, und versuche dann, den Film erstmal zu vergessen. Dinge wie Lesen, Sport, Musik hören oder Kochen können helfen.“

Matt Michalik findet, dass Organisation hilft, die Nervosität im Zaum zu halten: „Am Tag vor dem Dreh packe ich meine Tasche, wasche mein Auto und lese nochmal das Skript... Es ist wichtig, sich an Kleinigkeiten zu erfreuen, um stressige Tage und Herausforderungen zu überstehen. Ich begeistere mich dann für eine Tasse Kaffee, oder freue mich, einen Song zu hören, der mir gerade besonders gut gefällt. Meiner Meinung nach musst du dich bei jedem Schritt fragen, wie du dich fühlst, und so immer auf deine Gesundheit achten.“

Haris Zambarloukos ist ein starker Verfechter von Hobbys, die nichts mit dem Filmemachen zu tun haben. Bei ihm ist es Surfen, eine Sportart, die vollen Körpereinsatz erfordert – genau das Gegenteil davon, stundenlang in der dunklen Kammer am Colour Grading zu sitzen.

Auch dabei sind sich alle Filmemacher einig: Es gibt nicht den perfekten Zeitpunkt oder das ideale Budget, um einen Film zu machen. Filme, die das Publikum berühren, werden auch gedreht. „Birds of War“ zum Abschluss zu bringen, erinnert sich Janay Boulos, war eher, als lässt sie etwas los, als dass sie es zu Ende bringt. „Es fühlte sich an, als setze ich dieses Ding in der Welt frei, als verliere ich etwas, das ich all diese Jahre festgehalten habe.“ Doch nach der Veröffentlichung, sagt sie, gehörte der Film nicht mehr ihr alleine: „Jetzt, wo der Film da draußen ist, hat er ein Eigenleben entwickelt.“


David Martinez hat hunderte Filmemacher bei ihrem Durchbruch begleitet. „Glaube an dich selbst. Wenn du hier daran glaubst“, sagt er und zeigt auf seinen Kopf, „und hier“, wobei er auf sein Herz zeigt, „dann manifestierst du es. Du verwirklichst es.“

Written by Natalya Paul

Ähnliche Artikel

Zukunft des Independent-Films

Branchenexperten und Raindance-Filmemacher sprechen über KI, Technologie, Vertrieb und die Fähigkeiten, die den unabhängigen Film prägen.

So drehst du einen Kurzfilm

Indie-Filmemacherin Tania Freimuth spricht über Ideen, wie du dein Projekt organisieren kannst, und über die Canon EOS C70.

Kinoreifes Storytelling mit der EOS C50

Wie Daniel Ernst und Luã Araújo mit der kompaktesten Cinema EOS Kamera flexibel agierten, um kinoreife Geschichten in Patagonien und Island einzufangen.

Canon bietet spezielle Förderung für Kurzdokumentarfilm

Der Canon Video Grant – Kurzdokumentarfilm würdigt das weltweit beste Nachwuchstalent im Dokumentarfilm.

Newsletter sichern

Hier klicken, um inspirierende Geschichten und interessante Neuigkeiten von Canon Europe Pro zu erhalten.