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Entdecke das intelligente Autofokus-System von Canon

Erfahre, wie es das intelligente Autofokus-System der CANON EOS R5, EOS R6 und EOS-1D X Mark III „es nahezu unmöglich macht, eine Aufnahme zu verpassen“.
Ein Bräutigam und fünf Trauzeugen verschiedenen Alters, die meisten mit Sonnenbrillen, kommen breit lächelnd auf die Kamera zu.

Blätter vor dem Objektiv, Sonnenbrillen, Skibrillen oder sogar Vollvisierhelme sind kein Problem für die intelligenten Gesichtserkennungs- und Nachführungsfunktionen des Autofokus in der Canon EOS R5. Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 mit einem Canon RF 28-70mm F2L USM-Objektiv bei 30 mm mit einer Verschlusszeit von 1/3200 Sek., Blende 1:2,2 und ISO 100. © Félicia Sisco

Wie funktioniert der intelligente Autofokus von Canon, welche Canon Kameras verwenden einen Deep Learning-Autofokus, und wie kannst du mit dieser neuen Autofokus-Technologie von Canon bessere Bilder aufnehmen und deine Trefferquote verbessern?

Das ursprünglich für die Canon EOS-1D X Mark III entwickelte intelligente Autofokus-System mit Deep Learning-Algorithmen findet sich auch in der Canon EOS R5 und Canon EOS R6 wieder. Für Hochzeits-, Mode- und Portraitfotografin sowie Canon Botschafterin Félicia Sisco ist der Autofokus von unschätzbarem Wert.

„Es war verrückt! Die Hochzeitsgäste sprangen überall auf und ab“, berichtet Sisco von einem kürzlichen Auftrag. Ein solches Szenario klingt wie ein echter Alptraum für den Autofokus, aber Siscos Canon EOS R5 entging kein einziges Bild. Tatsächlich hat der AF der EOS R5 sie von ersten Shooting an beeindruckt. „Ich habe die EOS R5 erstmals bei einem sehr schwierigen Mode-Shooting mit viel Bewegung verwendet“, sagt sie. „Der Autofokus war einfach unglaublich. Ohne ihn würde ich mich regelrecht verloren fühlen.“ Sisco hat auch die Canon EOS R6 verwendet, in der der gleiche KI-gestützte Deep Learning-Autofokus zum Einsatz kommt.

Canon Europe Professional Imaging Product Specialist Mike Burnhill erklärt, dass die neueste Generation des EOS iTR AFX-Systems künstliche Intelligenz mit „Deep Learning“ nutzt. Das System basiert auf einem Algorithmus, der aktiv lernt, indem er Millionen von Bildern scannt. Im Grunde bringt sich das System so bei, wie es Köpfe erkennt, selbst wenn es sich beim Motiv um Skifahrer mit Brille, Rennfahrer mit Helm oder Turner handelt, die kopfüber oder sogar mit dem Rücken zur Kamera stehen. Deep Learning stellt einen gewaltigen Fortschritt im Vergleich zu den intelligenten Autofokus-Systemen vorheriger Canon-Kameras dar.

Eine Braut lässt sich von ihrer jungen Brautjungfer beim Anpassen des Brautkleids helfen. Das Gesicht der Braut ist von der Kamera abgewendet und sie blickt auf einen großen Spiegel.

Das intelligente Autofokus-System der Canon EOS R5 erkennt auch dann Gesichter, wenn das Objekt nicht direkt in die Kamera sieht. Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 mit einem Canon RF 50mm F1.2L USM Objektiv mit einer Verschlusszeit von 1/80 Sek., Blende 1:3,2 und ISO 1000. © Félicia Sisco

Eine fertig gekleidete Braut lehnt sich zu ihrer jungen Brautjungfer herunter und ihre Nasen reiben sich verspielt aneinander

Durch den intelligenten Autofokus der Canon EOS R5 funktioniert die Gesichtserkennung auch ohne Augenkontakt und während der Aufnahme können unterschiedliche Gesichterkennungsmodi ausgewählt werden. Aufgenommen mit einer Canon EOS R6 mit einem Canon RF 85mm F1.2L USM Objektiv bei 85 mm mit einer Verschlusszeit von 1/100 Sek., Blende 1:2 und ISO 3200. © Félicia Sisco

Automatische Gesichtserkennung

Beim hektischen Hochzeits-Shooting mit der Canon EOS R5 und EOS R6 war Sisco angenehm überrascht, dass sich die Autofokus-Systeme in beiden Kameras in nichts nachstehen. „Ich liebe es einfach, dass die Kameras über das gesamte Bild verteilt AF-Messfelder haben“, sagt sie. „So muss ich nicht mehr das Auge einer Person an einem bestimmten AF-Messfeld der Kamera ausrichten. Stattdessen erkennt das System das Gesicht und die Augen automatisch und wählt sie direkt aus.“

Über ihre 40-jährige Karriere hinweg haben sich die Objektive Canon EF 50mm f/1.2L USM und EF 85mm f/1.2L II USM mit Festbrennweite zu Siscos Lieblingen entwickelt, zu denen sie besonders in Situationen greift, in denen eine geringe Feldtiefe eine genaue Fokussierung erfordert. „Manchmal berichten Fotografen mit älterer Ausrüstung mir, dass sie mit diesen Objektiven Probleme beim Autofokus haben und keine konsistenten Ergebnisse erzielen. Dann zeige ich ihnen die Canon EOS R5 mit dem RF 85mm F1.2L USM-Objektiv, und schon hat sich das Problem erledigt.“

Blitzschnelle Scharfstellung

Sisco ist auch von der Geschwindigkeit beeindruckt, mit der der intelligente Autofokus ein Gesicht erkennen und verfolgen kann. Burnhill erklärt, dass das System die gesamte Szene 120-mal pro Sekunde scannen kann, um sich ein Bild der Umgebung zu verschaffen. Selbst bei Highspeed-Serienaufnahmen scannt der DIGIC X-Prozessor die Szene 60-mal pro Sekunde und kann gleichzeitig Bilder mit bis zu 20 Bildern/Sekunde verarbeiten und ausgeben.

Ebenfalls wichtig für die Geschwindigkeit des Autofokus ist, wie schnell die Kamera mit dem Objektiv kommunizieren kann. Hier bietet das RF-Bajonett eine bisher nie dagewesene Leistung. Burnhill verdeutlicht dies wie folgt: „1987, als wir das erste EF-Bajonett eingeführt haben, war die Geschwindigkeit so, als würde das Signal zu Fuß vom Objektiv zur Kamera gehen. Bei der Canon EOS-1D X Mark III in Kombination mit einem aktuellen EF-Objektiv haben wir schon die Geschwindigkeit eines Mopeds erreicht. Und beim RF-Bajonett ist die Kommunikation so schnell wie ein Hochgeschwindigkeitszug.“

Das Endergebnis ist, dass die Canon EOS R5 und EOS R6 mit branchenführenden 0,05 Sekunden automatisch fokussieren können und danach eine hervorragende Nachführung bieten.

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Ein bewegendes Schwarzweißbild einer Braut, die die Krawatte ihres lächelnden Vaters richtet, während sie unter dem Blick ihrer jungen Brautjunger in einem Türrahmen stehen.

Sisco überlässt nicht alles den intelligenten Funktionen ihrer Kamera. Sie nutzt auch gerne den Touchscreen, um den Fokus mit dem Daumen auf einen bestimmten Punkt innerhalb der Szene zu legen. Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 mit einem Canon RF 50mm F1.2L USM-Objektiv bei 50 mm mit einer Verschlusszeit von 1/160 Sek., Blende 1:2,2 und ISO 1250. © Félicia Sisco

Autofokus-Nachführung

Die Autofokus-Nachführung zeichnet sich sowohl im Gesichtserkennungs- als auch im Augenerkennungsmodus durch eine spektakuläre Geschwindigkeit, Genauigkeit und Konsistenz aus. „Ich habe ein Model auf einer Schaukel fotografiert, das sich vor und zurück, aber auch auf und ab bewegte“, sagt Sisco. „Der Autofokus hat sofort ihr Auge fokussiert und trotz dieser Bewegungen fehlerfrei nachgeführt.“

Noch größer wird die Herausforderung, wenn sich Hindernisse ins Bild bewegen. Früher hatte Sisco bei Hochzeiten Probleme damit, sich bewegende Personen im Autofokus zu halten, während Blumen, Reis und Konfetti geworfen wurden und ihre Gesichter verdeckten. Heute, so sagt sie, „ist es einfach unglaublich. Mit der Canon EOS R5 und EOS R6 führt der Autofokus die Augen und Gesichter der Leute zuverlässig nach, selbst dann, wenn die Kamera sie gar nicht sehen kann.“

Burnhill erklärt, dass das Dual Pixel CMOS AF II-System mit seinen 5.940 Autofokusbereichen dank der Phasenerkennungsfelder nahezu das gesamte Bild abdeckt. Sie betrachten nicht nur die fokussierten Elemente, sondern auch alle nicht fokussierten Bereiche einer Szene. Während sich also ein herkömmliches System in der Regel nur auf ein AF-Messfeld konzentriert, das im Fokus liegt, nutzt das Dual Pixel-System alle Pixel, um zusätzliche Daten zu erfassen. Es prüft die unscharfen Objekte und ermittelt, wie weit sie innerhalb der Szene entfernt sind. Wenn es erkennt, dass ein unscharfes Objekt den Weg eines fokussierten Objekts kreuzen wird, kann das System die Bewegung nachführen, errechnen, wann genau das Hauptobjekt verdeckt wird, und dann Anpassungen vornehmen, damit der Fokus bestehen bleibt.

Auch Abenteuerfotografin Ulla Lohmann findet das System erstaunlich effektiv. „Die Canon EOS R5 hat meine Art zu Fotografieren völlig auf den Kopf gestellt“, sagt sie. „Als ich gerade den Sonnenuntergang über einem schönen See fotografierte, bemerkte ich einen Schwan und habe die Fokusnachführung ausprobiert. Der Fokus blieb auf dem Schwan, selbst als er durch das Schilf schwamm. Das erweitert die Grenzen meiner Kreativität.“

Ein Mountainbiker im Sprung gegen das Sonnenlicht. Das Bild wurde von unten aufgenommen und ist von den roten Mohnblumen und Gräsern am Hang eingerahmt

Filmaufnahmen in 8K mit der Canon EOS R5

Martin Bissig und Ivan D'Antonio verraten, wie die 8K-Videofunktionen der Canon EOS R5 die Filmzeit bei zwei sehr unterschiedlichen Shootings verkürzt und dazu beigetragen haben, ihre kreativen Möglichkeiten zu erweitern.

Der rückseitige Bildschirm der Canon R6 ist im Auge der Frau als Augenerkennungs-Autofokus zu erkennen.

Fotografen mit unterschiedlichen Fachgebieten finden den intelligenten Autofokus der Canon EOS R6 nützlich.

Ein Diagramm der Dual Pixel CMOS AF II-Technologie von Canon, das zeigt, wie alle Pixel sowohl den AF nutzen als auch ein Bild erzeugen können.

Dank der jüngsten Generation der Canon Dual Pixel CMOS AF-Technologie kann jedes Pixel im Sensor sowohl für die Bildgebung als auch für den AF verwendet werden. So wird die Schärfe über das gesamte Bild hinweg gewährleistet und eine erstaunliche Anzahl wählbarer AF-Messfelder auf dem Touchscreen angeboten: 5.940 bei der EOS R5 und 6.072 bei der EOS R6.

Erkennung von Tiermotiven

Neben der Nachführung von Augen und Gesichtern können die EOS R5 und EOS R6 auch Körper und Tiere erkennen. Auch für diese Funktion mussten zunächst Millionen von bestehenden Bildern gescannt werden, um eine ausreichend große Datenbank zu erstellen. Diese Aufgabe war laut Burnhill besonders komplex. „Hund ist nicht gleich Hund. Nehmen wir beispielsweise einen Chihuahua und eine Deutsche Dogge. Wenn du nicht wüsstest, dass sie der gleichen Art angehören, würdest du sie in eine Kategorie stecken? Ähnlich ist es bei den Vögeln. Es gibt Kolibris, Strauße, Eulen und Pinguine. Obwohl sich ihre Form stark unterscheidet, sind sie doch alle Vögel.“

Die Technologie wird dieser Herausforderung gerecht, wie Naturfotograf Robert Marc Lehmann bestätigt: „Alles, was in den letzten Jahren in Bezug auf das Fotografieren sich bewegender Tiere schwierig war, ist jetzt plötzlich ganz einfach. Das wird die Naturfotografie revolutionieren. Selbst einen Seeadler, der in 100 Metern Entfernung vorbeifliegt, führt der Autofokus zuverlässig und durchgehend nach. Er kommt auch mit überraschenden Richtungswechseln klar. Alles bleibt perfekt im Fokus. Ich muss nur den Auslöser drücken und Fotos mit 20 Bildern pro Sekunde aufnehmen.“

Eine Braut und ihre beiden jungen Brautjungfern lassen ihre Kleider an einem verlassenen Strand bei Sonnenuntergang im Wind wehen.

Das Gesicht dieser Braut hebt sich als dunkle Silhouette vor dem Sonnenuntergang ab, wurde aber trotzdem sofort vom Autofokus-System der Canon EOS R5 erfasst. Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 mit einem Canon RF 28-70mm F2L USM-Objektiv bei 28 mm mit einer Verschlusszeit von 1/4000 Sek., Blende 1:2,5 und ISO 200. © Félicia Sisco

Fokussierung bei wenig Licht

Einige von Siscos Lieblingsbildern sind bei schlechten Lichtverhältnissen oder sogar in fast völliger Dunkelheit entstanden. Manchmal zieht sie bei Innenaufnahmen sogar bewusst die Vorhänge etwas zu, um das Licht einzudämmen, oder fotografiert nachts im Freien – ganz ohne Blitz. „Ganz gleich, ob es hell oder dunkel ist, der Autofokus funktioniert einfach“, sagt sie. „Ich muss mir keine Sorgen machen. Ich fotografiere einfach drauflos, und alles bleibt scharf.“ Tatsächlich können Siscos Canon RF 85mm F1.2L USM-Objektiv und die Canon EOS R5 auch noch bei Lichtwerten von -6 LW automatisch fokussieren, was ungefähr der Helligkeit eines Halbmonds mitten in der Nacht entspricht.

Laut Burnhill müssen sich Fotografen dank des intelligenten Autofokus keine Sorgen mehr machen, den entscheidenden Moment zu verpassen. „Ein Foto aufzunehmen ist ein bisschen wie Jonglieren. Man muss die perfekte Balance zwischen Fokus, Komposition, Timing und Belichtung finden. Natürlich ist es viel einfacher, mit zwei statt mit drei Bällen zu jonglieren. Der intelligente Autofokus nimmt einen der Bälle weg, sodass man sich nicht auf so viele Aspekte gleichzeitig konzentrieren muss. Das macht die Arbeit deutlich einfacher und weniger ermüdend und liefert darüber hinaus bessere Ergebnisse.“

Zusammenfassend sagt Sisco, dass die Leistung und Zuverlässigkeit des Autofokus in der Canon EOS R5 und EOS R6 ihr helfen, sich voll und ganz auf die Komposition und das Timing zu konzentrieren. „Ich habe beim Fotografieren beide Augen offen. Ich will die Emotionen erleben und sie einfangen. Dazu muss ich der Kamera in meiner Hand vertrauen können, als wäre sie ein Teil von mir, was ich bei der EOS R5 und EOS R6 auch bedingungslos kann. Ich kann einfach drauflos fotografieren und weiß, dass ich genau die gewünschten Ergebnisse bekomme, ohne mir den Kopf über technische Probleme zu zerbrechen.“

Verfasst von Matthew Richards


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