lady with flower crown

Wann wirkt ein Porträt in Schwarzweiß am besten?

Ist Ihr Bild aufgenommen und Sie sind zufrieden, gibt es zahlreiche Techniken bei der Nachbearbeitung, mit denen Sie das Ergebnis noch weiter optimieren können. Die Aufnahme in Schwarzweiß (Monochrome) oder die Konvertierung dahin ist bei Porträtfotografen besonders beliebt. Schauen wir uns einmal an, warum das so ist.

Hier sind zwei Beispiele von Porträts, die in Farbe aufgenommen wurden und später nach Schwarzweiß konvertiert wurden. Welches wirkt Ihrer Meinung nach in Schwarzweiß besser?

In diesem ersten Beispiel werden durch die Konvertierung in Schwarzweiß die feineren Details der Blumen hervorgehoben, wodurch sie zum Mittelpunkt des Fotos werden. Durch diese Konvertierung geht jedoch der lebhaft gelbe Hintergrund und das Farbenspiel zwischen Blumen und Kleidung verloren.

Im zweiten Beispiel wird durch die Konvertierung in Schwarzweiß ein deutlicher Kontrast zwischen den Gesichtszügen der Frau zu den ganzen Details der Blumen hergestellt. Dadurch stehen die Augen im Mittelpunkt, was im Farbfoto schwieriger zu erreichen ist.

Schwarzweiß ist ein effektives Stilmittel der Porträtfotografie. Der am häufigsten dafür genannte Grund ist, dass das Fehlen von Farbe weniger ablenkt und die Aufmerksamkeit voll auf dem Motiv liegt. Allerdings kann Farbe ein Porträt auch lebendiger und interessanter machen. Es bleibt immer Ihre persönliche Wahl, ob Sie in Schwarzweiß aufnehmen oder dahin konvertieren wollen. Wenn Sie noch keine Erfahrungen mit Schwarzweiß-Aufnahmen gemacht haben, dann sollten Sie in Farbe fotografieren und die besten Bilder anschließend konvertieren. So lernen Sie, was für Ihren Geschmack und Ihren Fotografie-Stil am besten wirkt.

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