Inside a blue-green ice cave.

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5 Tipps für Aufnahmen bei kalten Bedingungen

Schnee, Frost und Eis sind ideal für spektakuläre Winterszenen. Aber die meisten Kameras können nur bis zu einer Kälte rund um den Gefrierpunkt verwendet werden – du musst also vorsichtig sein, wenn du draußen bei Minusgraden fotografieren willst.

Aufnahmen im winterlichen Klima sind oft schwierig und es kann auch deine Ausrüstung dabei beschädigt werden – deshalb geben wir dir hier praktische Tipps, die dich durch die kalte Jahreszeit bringen.

1. Verwende ein Stativ

Eine ruhige Aufnahme ist nicht einfach, wenn deine Hände vor Kälte zittern. Eine leichtes und tragbares Stativ dient zur Stabilisierung der Kamera und ermöglicht gute Aufnahmen. Denke daran, die Metallteile des Stativs bei Minustemperaturen nicht mit bloßen Händen zu berühren, denn dies kann zu Hautverletzungen führen.

Wenn du ein begeisterter Winterfotograf sind, empfiehlt der Canon Ambassador und Wintersportfotograf Richard Walch den Kauf spezieller Kletterhandschuhe. Diese praktische Ausrüstung ermöglicht mit den freien Fingerspitzen eine gute Bedienung der Kamera und wärmt zwischen den Aufnahmen deine Hände.

2. Nimm zusätzliche Akkus mit

Im kalten Wetter entladen sich deine Akkus schneller als normal. Bewahre deine Kamera und Akkus in der Tasche auf, dort bleiben sie länger warm. Denke auch daran, doppelt so viele Akkus wie gewohnt mitzunehmen, damit du bei deinen Aufnahmen auf der sicheren Seite bist.

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3. Objektivringe öfter manuell bewegen

Wenn du mit deiner Kamera draußen bist und du den Fokusring nicht ein paar mal gedreht hast oder den Autofokus verwendet hast, können Autofokus und Zoomring nach einer Weile „einfrieren“. Um dies zu verhindern, solltest du deine Kamera bei Nichtbenutzung stets gut einwickeln und in einer hochwertigen Tasche aufbewahren – oder bei Aufnahmen im Schneegestöber gut abdecken. Oder du bewegst die Einstellringe für den Fokus und Zoom häufig mit dem AF-Motor oder manuell.

4. Achte auf die Kondensation

Wenn du mit deiner Kamera aus der Kälte in eine warme Umgebung wechselst, bildet sich darin Kondenswasser, das deine Ausrüstung beschädigen kann. Richard Walch empfiehlt: „Wenn du zum Mittagessen gehst, solltest du am besten draußen bleiben, oder zumindest die Kameratasche draußen lassen. Wenn du stattdessen von der Kälte in die Wärme wechselst, um an der Kamera deine Bilder zu überprüfen, ist das Spiel vorbei. Deine Kamera wird beschlagen, auch das Objektiv zieht Feuchtigkeit und deine Kamera kann dabei Schaden nehmen. Du musst deine Kamera stets in einer konstanten Temperaturzone halten.“

5. Verwende eine Streulichtblende

Im Schneetreiben vermeidet eine Streulichtblende, dass sich Schnee auf dem Objektiv absetzt, erklärt Richard Walch. „Die Streulichtblende ist enorm wichtig, um sicherzustellen, dass der fliegenden Schnee nicht an die Frontlinse kommt. Das kann man mit einer guten Streulichtblende vermeiden.“ Deshalb lasse die Streulichtblende am Objektiv und hab stets ein paar Reinigungstücher dabei, um das Glas zu trocknen, bevor du die Kamera wieder in der Tasche verstaust.

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