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Expertentipp: RAW

RAW-Bilder bearbeiten

Ihre EOS-Kamera nimmt Bilder im „RAW“-Format auf. Dies ist weder eine Abkürzung noch ein Fachbegriff. Es bedeutet einfach „nicht bearbeitet“.

Die RAW-Daten stammen aus den Millionen von Pixeln des Kamerasensors. Jedes Pixel ist lichtempfindlich und erzeugt bei Lichteinwirkung eine geringe elektrische Spannung. Der Wert der jeweiligen Spannung wird in ein digitales Format konvertiert. Diese Datenmenge bildet den Hauptanteil der RAW-Bilddateien.

In diesem Lernprogramm erfahren Sie, wie Sie diese RAW-Dateien nutzen können, um die Entscheidungen, die Sie bei der ursprünglichen Aufnahme getroffen habe, zu verfeinern.

• RAW im Vergleich zu JPEG
• Canon Digital Photo Professional (DPP)
     - Navigation in DPP
     - Helligkeit
     - Weißabgleich
     - Bildstil
     - Kontrast
     - Farbton
     - Farbsättigung
     - Schärfe
     - Speichern von Bildern

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JPEG im Vergleich zu RAW
JPEG ist eine Abkürzung. Sie beschreibt eine Methode zur Reduzierung der großen Dateimenge, die von der Kamera gespeichert wird, in eine kleinere Datei. Zu diesem Zweck werden verschiedene Kameraeinstellungen überprüft, z. B. Weißabgleich, Bildstil, Kontrast, Farbsättigung, Farbton und Schärfe. Die Kamera verarbeitet das Bild gemäß diesen Werten und löscht überflüssige Informationen. JPEG-Bilder sind zudem komprimiert, sodass die Bildgröße beim Speichern reduziert wird, das Bild jedoch zum Anzeigen in einem größeren Format geöffnet werden kann.

Wenn Sie JPEG-Dateien aufnehmen, hat dies den Vorteil, dass Sie die Bilder drucken, übertragen und speichern können, ohne sie vorher zu bearbeiten. Der Nachteil ist, dass die Bilder im Nachhinein nur noch geringfügig geändert werden können.

Viele Fotografen ziehen es vor, RAW-Dateien aufzunehmen und zu speichern. Dabei werden alle Sensordaten mit minimaler Verarbeitung gespeichert. Der Vorteil von RAW-Dateien ist, dass Sie viele Entscheidungen im Nachhinein am Computer treffen können.

Falls Sie bei Tageslicht eine JPEG-Aufnahme machen und dabei den Weißabgleich auf Kunstlicht einstellen würden, hätten Sie ein großes Problem. Bei einer RAW-Datei wählen Sie den Weißabgleich jedoch im Nachhinein aus, sodass dies gar kein Problem ist. Und es gibt viele weitere Einstellungen, die Sie ändern und anpassen können, sodass Sie mehr Kontrolle über das Bild haben als zum Zeitpunkt der Aufnahme.

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