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Expertentipps: Fotografieren im Sommerlicht

Fotografie braucht Licht – und für tolle Fotos muss das Licht stimmen. Da es im Sommer mindestens 15 Stunden lang hell ist, sollten Sie unbedingt verstehen, wie sich das Licht auf Ihre Bilder auswirkt.

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© Jorge Borges 2012, Canon EOS 600D

Dieses Lernprogramm beschreibt die Lichtveränderungen und ihre Nutzungsmöglichkeiten:

• Die goldenen Stunden
• Schattenspiel
• Lichtveränderungen
• Weißabgleich
• Blenden und Filter

Die goldenen Stunden
In der Fotografie gelten nur für zwei Tageslichtstunden als besonders – die Stunde nach Sonnenaufgang und die Stunde vor Sonnenuntergang. Man nennt sie die goldenen Stunden.

Bei Auf- und Untergang steht die Sonne nahe am Horizont. Daher legen die Sonnenstrahlen einen längeren Weg durch die Atmosphäre zurück, als wenn die Sonne hoch steht. Wasserpartikel in der Luft absorbieren und streuen blaue Wellen mit kurzen Wellenlängen. Je länger der Weg der Strahlen durch die Atmosphäre, desto weniger blaues Licht erreicht den Boden. Daher wirkt das Licht frühmorgens und spätabends wärmer – sein goldener Schimmer verschönert viele Motive wie Landschaften oder Gebäude.

Sie haben ca. 60 Minuten – je nachdem, wo auf der Welt Sie sich befinden. In Äquatornähe geht die Sonne schnell auf und das goldene Licht hält weniger als eine Stunde. In Polnähe hebt sich die Sonne zeitweise kaum über den Horizont und dann dauert die goldene Stunde einen ganzen Tag.

Alternativ können Sie zu einer späteren Tageszeit die goldene Stunde nachempfinden, indem Sie einen blassorangen Filter an das Objektiv anbringen.

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