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Die besten RF und EF Objektive für Landschaftsfotografie

Wildnisfotograf Valtteri Hirvonen spricht über seine Lieblingsobjektive von Canon für atemberaubende Landschaftsaufnahmen.
Wellen schlagen sanft gegen zwei Felsformationen und der Himmel im Hintergrund leuchtet blutrot.

Wildnisfotograf Valtteri Hirvonen verwendet eine Vielzahl von Canon Objektiven für die Landschaftsfotografie. Diese dramatische Aufnahme eines blutroten Himmels wurde in den goldenen Stunden, um 23 Uhr im Sommer in Finnland aufgenommen. Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 mit einem Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM Objektiv bei 200 mm, Verschlusszeit 1/2000 Sek., Blende 1:2,8 und ISO 100. © Valtteri Hirvonen

Landschaftsfotografie kann dich in einige der unerbittlichsten Klimaumgebungen führen – das bestätigt auch Wildnisfotograf und Canon Botschafter Valtteri Hirvonen, der regelmäßig bei Temperaturen von bis zu -35 °C an seinem Wohnort im Norden Finnlands Aufnahmen macht. „Die Kamera und die Objektive sind für mich Werkzeuge und ich packe sie nicht in Watte ein, daher ist es wichtig, dass sie wetterfest sind“, erklärt er. „Die unglaublichsten Aufnahmen entstehen, wenn das Wetter nicht perfekt ist – eher das Gegenteil. Wenn es draußen stürmt und jeder Zuhause bleibt, dann finden in der Natur die magischen Momente statt. Ich möchte, dass meine Ausrüstung in diesen Situationen funktioniert.“
Hirvonen wechselte kürzlich von seiner geliebten Canon EOS 5D Mark IV und dem Objektiv der EF L Serie zur Canon EOS R5 mit dem Objektiv der RF L-Serie und entdeckte neuen Spielraum bei seiner Landschaftsfotografie. „Ich kann aus der freien Hand und mit einer Belichtungszeit von einer Sekunde Aufnahmen machen und das Bild ist scharf. Das ist großartig. Mir gefällt es, dass man sich mit einem Stativ mehr Zeit nehmen muss, aber Aufnahmen aus der freien Hand einem die Freiheit schenkt, sich schneller zu bewegen.“

Auch wenn die Verarbeitung bei den Spiegelreflex- und den spiegellosen Kamerasystemen von Canon unübertroffen ist, hat die Evolution von der Spiegelreflexkamera zur spiegellosen Kamera viele Vorteile gebracht. „RF Objektive bieten alles, von einer besseren Bildqualität, präzisere Fokussierung, geringere Schärfeabweichungen (eignet sich hervorragend für Focus-Stacking) bis hin zu einer besseren Bildstabilisierung sowie einem schnelleren Autofokus-Antrieb,“ erklärt Mike Burnhill, Professional Imaging Product Specialist von Canon Europe.
Ein Techniker mit weißen Handschuhen reinigt den Sensor einer Canon Kamera.

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Hirvonens erste Wahl für Landschaftsfotografie ist das Canon RF 24-70mm F2.8L IS USM Objektiv, allerdings bietet jedes seiner Objektive eine einzigartige Funktion, womit ihm viele kreative Möglichkeiten offen stehen. Hier erzählt Hirvonen uns mehr über die Objektive in seiner Ausrüstung, von Weitwinkelobjektiven für die Aufnahme eines breiten Sichtfelds bis hin zu Teleobjektiven, um kleine Details aus der Entfernung zu isolieren. Derweil erklärt Burnhill, ein Experte für Objektivtechnologie, warum diese Objektive besonders für Landschaftsfotografie geeignet sind.
Sonnenstrahlen spiegeln sich auf einer stillen Wasseroberfläche. Im Hintergrund ist die Silhouette einer kleinen Insel zu sehen.

Die Bildstabilisierung der Canon EOS R5 arbeitet in Verbindung mit dem 5-Stufen-Bildstabilisator des RF 24-70mm F2.8L IS USM Objektivs, und ermöglicht somit eine Bildstabilisierung von bis zu 8-Stufen, durch die Hirvonen Aufnahmen ohne Verwacklung. „Ich kann auf eine ganz neue Art arbeiten und muss mir weniger Gedanken um die Schärfe meiner Aufnahmen machen“, erzählt er. Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 mit einem Canon RF 24-70mm F2.8L IS USM Objektiv bei 70 mm, Verschlusszeit 1/8000 Sek., Blende 1:4,5 und ISO 100. © Valtteri Hirvonen

1. Bestes Allround-Objektiv für Landschaftsaufnahmen: Canon RF 24-70mm F2.8L IS USM

„Das Canon RF 24-70mm F2.8L IS USM Objektiv ist ein großartiges Allround-Objektiv. Mit diesem Objektiv schaffst du so ziemlich jede Aufnahme. Ich habe dieses Objektiv immer dabei und zu 80 % ist es das einzige Objektiv, das ich verwende“, sagt Hirvonen. „Bei meiner bevorzugten Brennweite von 50 mm sehe ich keinen Qualitätsunterschied zu meiner Festbrennweite – von der Bildmitte bis zum Rand – und 1:2,8 ist für die meisten Aufnahmen schnell genug. Ein großer Vorteil ist, dass die neue Version des RF über eine Objektivstabilisierung verfügt, die das EF nicht hat und trotzdem hat das Objektiv eine ähnliche Größe und Gewicht.“

Canon RF 24-70mm F2.8 L IS USM

Als Teil der Trinity Serie mit RF 15-35mm und RF 70-200mm, bietet das RF 24-70mm eine hohe Lichtstärke, einen optischen Bildstabilisator sowie einen Nano USM zur praktisch geräuschlosen Fokussierung.
Fotografen, die das EF-Bajonett verwenden, empfiehlt Burnhill das Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM Objektiv. „Ein fantastisches, leistungsstarkes Allround-Objektiv mit einem ausgezeichneten Ruf. Es gilt herstellerübergreifend als eines der besten seiner Art. Die hohe Lichtstärke von 1:2,8 eignet sich ideal für Aufnahmen bei wenig Licht. Dank der großen Blendenöffnung lässt sich ein Motiv mit Differentialfokus vom Hintergrund trennen. Und wie bei jedem Objektiv der L Serie ist der Wetterschutz hervorragend. Man kann sich darauf verlassen, dass es auch im Freien und bei schlechten Wetterbedingungen gut funktioniert.

„Die Herausforderung bei dem Design des RF Äquivalent war es, auf dem Ruf des EF Objektivs aufzubauen und eine noch bessere RF Version für das nächste Jahrzehnt zu kreieren“, erklärt Burnhill. „Wir mussten diese Grenzen noch mehr ausloten.“
Silhouette eines großen Vogels mit ausgestreckten Flügeln vor einem wolkenverhangenen Himmel.

„Bei einem Teleobjektiv musst du dir mehr Gedanken um die Schärfentiefe machen“, erklärt Hirvonen. „Was soll scharf abgebildet werden? Muss ich die Blende verkleinern? Diese Entscheidungen musst du bei Aufnahmen treffen. Normalerweise beginne ich mit einer großen Blendenöffnung und verkleinere sie dann, bis es zur Situation passt.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 mit einem Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM Objektiv bei 124mm, mit einer Verschlusszeit von 1/640 Sek., Blende 1:4,5 und ISO 320. © Valtteri Hirvonen

2. Bestes Objektiv für Landschaftsaufnahmen mit großer Weite: Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM

Teleobjektive können neue, dramatische Möglichkeiten erschaffen um Landschaften einzufangen, indem das Motiv mit einer Hintergrundunschärfe hervorgehoben wird. Hirvonen verwendet diese Technik automatisch. „Wenn ich in meinem vertrauten Heimatland bin, entscheide ich mich oft für ein Teleobjektiv“, sagt er. „Oft geht es darum, neue interessante Details innerhalb einer gewohnten Szene, die du schon oft gesehen hast, zu entdecken.“

Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM

Dieses leistungsstarke F2.8 Telezoom aus der Canon Trinity RF Reihe bietet eine beeindruckende Abbildungsqualität und kompakte Abmessungen für den Einsatz in praktisch jeder Umgebung.
Das neue RF Kamerabajonett hat ein komplett neues Design des Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM Objektivs ermöglicht. „Es ist ungefähr 35 % kürzer und mit 1,07 kg auch leichter. Tatsächlich nimmt das RF f/2.8 Objektiv-Trio weniger Platz in der Ausrüstung ein, als seine EF Äquivalente“, erzählt Burnhill. „Es gibt ja auch die Dual Nano Fokussierung, damit kannst du noch schneller fokussieren und Focus Breathing ausgleichen. Die Bildqualität bleibt erhalten, da das Objektiv über den gesamten Zoombereich verfügt. Außerdem sind Nahaufnahmen ab 0,7 m möglich und es besitzt die gleiche Wetterversiegelung wie die EF Version. Im Prinzip handelt es sich bei dem 70-200 mm, um ein multifunktionales Werkzeug für jeden professionellen Fotografen, egal aus welchem Genre.“

Burnhill empfiehlt außerdem das Canon EF 70-200mm f/2.8L IS III USM Telezoomobjektiv mit mittlerer Brennweite für DSLR-Fotografen. „Die meisten Landschaftsfotografen verwenden ein Stativ, aber wenn man öfters ohne Stativ Aufnahmen macht, eignet sich dieses Objektiv mit 3,5-Stufen-Bildstabilisator hervorragend, um gestochen scharfe Bilder zu erhalten,“ erklärt Burnhill. Wie bei anderen Objektiven der L Serie wird der Autofokus durch einen ringförmigen USM-Motor angetrieben, der sich um das Objektiv herum befindet und die Fokussierung sehr schnell steuert. Bei Bedarf lässt sich der Autofokus durch Berühren des Fokussierrings sofort manuell außer Kraft setzen. Das Objektiv besitzt eine Fluoritbeschichtung, die das Objektiv sauber hält. Bei Regen läuft das Wasser einfach ab, ohne dass es trocknen und harte Tröpfchen bilden kann, die die Bildqualität beeinträchtigen.“
Ein kleiner Vogel sitzt auf einem von grünem Laub gesäumten Ast. Einige der Blätter sind in Fokus, aber der restliche Hintergrund ist unscharf.

Ein Super-Telezoomobjektiv wie die Canon RF 100-500mm F4.5-7.1L IS USM oder sein EF Äquivalent, das Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM, ermöglichen es, Details in einer Landschaft in den Fokus zu stellen, wie ein klitzekleiner Vogel auf einem Ast. Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 mit einem Canon RF 100-500mm F4.5-7.1L IS USM Objektiv bei 500 mm, Verschlusszeit 1/1250 Sek., Blende 1:7,1 und ISO 5000. © Robert Marc Lehmann

3. Bestes Teleobjektive für Landschaftsaufnahmen: Canon RF 100-500mm F4.5-7.1L IS USM

„Teleobjektive sind nicht immer die offensichtlichste Wahl für Landschaftsfotografie“, sagt Burnhill, „aber sie ermöglichen es, eine Szene aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Besonders das Canon RF 100-500mm F4.5-7.1L IS USM Objektiv, ermöglicht eine Perspektive auf ein Motiv, das aus anderen Winkeln nicht möglich ist. So kann eine Landschaft wie beispielsweise eine Hügelkette in einer Aufnahme komprimiert, oder ein Motiv in der Ferne hervorgehoben werden. Es geht nicht immer nur um die größten Panorama-Aufnahmen.“
Ein Canon RF 100-500mm F4.5-7.1L IS USM Objektiv.

Canon RF 100-500mm F4.5-7.1L IS USM

5-Stufen-Bildstabilisator und Qualität der Canon L Serie: Dieses Objektiv bietet dank UD-Linsen eine einzigartige Leistung und Abbildungsqualität sowie ASC-Vergütung (Air Sphere Coating) für exzellenten Kontrast und enorme Schärfe.
„Mit einem Teleobjektiv ist es möglich, selbst in langweiligen Landschaften eine interessante Komposition zu entdecken“, fügt Hirvonen hinzu. „Es geht darum kleine Details zu finden, mit dem Licht in der Szene zu spielen und sich nur darauf zu konzentrieren. Mit einem Weitwinkel-Objektiv ist das kaum möglich. Außerdem ist es so viel einfacher, die Natur in dem Bild einzubeziehen.“

Das Canon RF 100-500mm F4.5-7.1L IS USM bietet ähnliche Funktionen wie das Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM Objektiv, das Burnhill für Nutzer des EF-Bajonetts empfiehlt, und ist ideal für Landschaftsfotografen, die auf der Suche nach einem Super-Telezoomobjektiv sind, geeignet. Das Objektiv verfügt über einen anpassbaren Verstellwiderstand des Zoomrings, über eine schnellere Nano USM Fokussierung und einen zusätzlichen Bildstabilisator-Stopp, wenn es in Kombination mit einer Kamera wie der Canon EOS R5 oder der EOS R6 verwendet wird. „Dieses Objektiv ist genauso groß wie das EF 100-400mm Objektiv, allerdings ist es leichter und bietet eine größere Reichweite“, erklärt Burnhill. „Die EOS R5 ermöglicht gestochen scharfe Aufnahmen aus der Hand bei einer langen Verschlusszeit von 1/8 Sek. und einer Brennweite von 500mm.

„Viele Leute denken bei diesem Brennweitenbereich vor allem an Sportereignisse und Natur, aber es eignet sich auch hervorragend für Landschaften“, fährt Burnhill fort. „Es geht darum, Landschaften auf andere Weise zu betrachten und Bereiche oder Details wie Baumgruppen zu isolieren. Eine nützliche Funktion ist der Ring, mit dem man den Verstellwiderstand des Zoomrings je nach Motiv anpassen kann. So wird auch ein versehentliches Verstellen der Brennweite verhindert, wenn man das Objektiv nach oben oder unten bewegt.“
Während die Sonne im Hintergrund untergeht, springt ein Mann von einem großen Felsen auf einen anderen. Seine Reflektion ist auf der ruhigen Wasseroberfläche zwischen den Felsen zu sehen.

Das ultraweite Canon RF 14-35mm F4L IS USM Objektiv bringt Hirvonen dazu, aus seiner Komfortzone herauszutreten und neue Winkel zu suchen, auf die er sonst möglicherweise nie gekommen wäre. „Ich hätte diese Aufnahme mit keiner anderen Art von Objektiv machen können“, sagt er. „Der Bildwinkel lässt den Teich riesig aussehen und die Person war nur ungefähr einen Meter entfernt. Ich habe in Richtung der niedrig stehenden Sonne fotografiert und dadurch eine goldene Reflektion erzielt.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 bei 14 mm, einer Verschlusszeit von 1/3200 Sek., Blende 1:4 und ISO 320. © Valtteri Hirvonen

4. Bestes Weitwinkelobjektiv für Landschaftsaufnahmen: Canon RF 14-35mm F4L IS USM

Das Canon RF 14-35mm F4L IS USM Objektiv ist kompakter als seine Äquivalenten, das Canon RF 15-35mm F2.8L IS USM Objektiv und das Canon EF 16-35mm f/2.8L III USM Objektiv, aber bietet einen breiteren Blickwinkel, auch wenn es dafür über eine Blendenzahl weniger verfügt. „Es macht Spaß, ein Objektiv wie das RF 14-35mm F4L IS USM mit der Kamera zu verwenden, da es einen herausfordert, interessante Winkel zu suchen, wie eine Spiegelung auf dem Meer“, sagt Hirvonen. „Natürlich ist es auch in manchen Situationen unabdingbar wie bei Aufnahmen mit beengten Platzverhältnissen.“
Ein Canon RF 35mm F1.8 Macro IS STM Objektiv.

Canon RF 14-35mm F4 L IS USM

Wenn der Platz knapp ist, ist dieses kompakte Ultraweitwinkel-Zoom die ideale Wahl, um alle Details in einer Szene zu erfassen. Es ist ein großartiges Objektiv für Landschafts- und Architekturaufnahmen und es eignet sich dank extrem leisem AF auch für ruhige, professionell wirkende Videoaufnahmen.
Burnhill fügt hinzu: „Bei Landschaftsaufnahmen verwendet man normalerweise eine größere Schärfentiefe mit einer Blende wie 1:8 oder 1:11. Es lohnt sich nicht, mehr für eine 1:2,8 Blende zu bezahlen und dann auch noch das zusätzliche Gewicht mit sich herumzutragen. Das Verkaufsargument für das Canon RF 14-35mm F4L IS USM Objektiv ist das größere Gesichtsfeld sowie UD [Ultra Low Dispersion] und die nicht-sphärischen Elemente, die entworfen wurden, um eine ganze Reihe von Objektiv-Aberrationen auszugleichen, die bei solchen kompakten Weitwinkelobjektiven häufig auftreten.“

Burnhill empfiehlt das Canon EF 16-35mm f/2.8L III USM Objektiv jedoch besonders für EF Nutzer, die einen Weitwinkelzoom zu Ihrer Ausrüstung hinzufügen möchten. „Es ist bei allen Brennweiten sehr scharf und besonders in der 16-mm-Einstellung, wenn das Objektiv weit geöffnet ist, beeindruckend. Die Möglichkeit, mit 16 mm aufzunehmen, erzeugt zudem eine Breite, die man normalerweise bei einem Foto nicht erreichen kann. Es eignet sich gut für Szenen mit vielen Details wie Stadtlandschaften, und das breite Gesichtsfeld ähnelt dem, was wir mit unseren Augen sehen.“
Nahaufnahme einer Baumrinde, eingerahmt von roten Farnkrautwedeln.

Das Canon RF 35mm F1.8 Macro STM ist ein kompaktes und flexibles Objektiv, das für Landschaftsaufnahmen, Umgebungsporträts und Stadtlandschaften geeignet ist. „Ich bin kein Makrofotograf, aber dieses Objektiv lässt mich umdenken und ermutigt mich, neue Ideen auszuprobieren“, erzählt Hirvonen. Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 bei 35 mm, Verschlusszeit 1/80 Sek., Blende 1:10 und ISO 100. © Valtteri Hirvonen

Ein kleines Gebäude spiegelt sich im Wasser, das leichte Wellen schlägt und so die Reflektion verzerrt.

„Mit einer kompakten Lösung wie dem Canon RF 35mm F1.8 Macro STM Objektiv kann ich die schönsten Momentaufnahmen einfangen, wenn ich sie am wenigsten erwarte“, erklärt Burnhill. Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 bei 35 mm, Verschlusszeit 1/400 Sek., Blende 1:3,5 und ISO 200. © Valtteri Hirvonen

5. Bestes Objektiv mit einer kurzen Naheinstellgrenze für Landschaftsaufnahmen: Canon RF 35mm F1.8 Macro IS STM

Das einzige Festbrennweiten-Objektiv in dieser Zusammenfassung ist das kostengünstige, vielseitig einsetzbare, kompakte und diskrete Canon RF 35mm F1.8 Macro IS STM Objektiv, welches perfekt für Hirvonens Ansatz zum Fokussieren von einzelnen Elementen in einer Szene geeignet ist und ihn dazu bewegt hat, neue Techniken auszuprobieren. „Wenn man nur mit einer Brennweite arbeitet, lernt man die Dinge anders zu betrachten“, erklärt er. „Es ist beispielsweise ungewöhnlich ein Weitwinkelobjektiv zu besitzen, dass in der Lage ist, so nah am Motiv zu fokussieren. Ich verwende es, um winzige Details im Wald hervorzuheben, aber es ist auch möglich eine Weitwinkelaufnahme zu machen, bei der die Bäume im Hintergrund zu sehen sind. Ich bin immer auf der Suche nach Details, die ich in den Fokus rücken kann. Mir gefällt es, dass der Betrachter nicht immer alles sieht.“
Ein Canon RF 35mm F1.8 Macro IS STM Objektiv.

Canon RF 35mm F1.8 Macro IS STM

Ein Weitwinkel-Festbrennweiten-Objektiv mit hoher Lichtstärke von 1:1,8 und Makro-Eigenschaften.
Der konfigurierbare Steuerungsring ermöglicht es die Belichtung anzupassen. Des weiteren verfügt die RF 35mm F1.8 Macro IS STM auch über ein neues optisches Design. „Bei DSLR-Designs muss jedes Objektiv mit einer weiteren Brennweite als 40mm eine Retrofokus-Bauweise haben“, erklärt Burnhill. „Das optische Design ist das Gegenteil von EF Objektiven, denn bei der RF befindet sich das größte Element des 35mm F1.8 Macro IS STM Objektivs an der Rückseite. In Kombination mit dem größeren RF Objektivbajonett, wird der Lichteinfall auf den Sensor begünstigt und ermöglicht so eine bessere Qualität in den Ecken des Bildes und weniger Verzerrungen durch chromatische Aberration und Lichtabfall. Außerdem ist es möglich mit einer halben Vergrößerung ganz nah ranzukommen, um beispielsweise ein Spinnennetz oder Tau einzufangen.“

Landschaftsfotografen, die auf der Suche nach einem leichten, kostengünstigen 35 mm Objektiv mit Festbrennweite sind und ein EF-Bajonett verwenden, empfiehlt Burnhill das Canon EF 35mm f/2 IS USM Objektiv. Dieses verfügt über eine 4-Stufen-Bildstabilisierung, eine schnelle maximale Blende mit 1:2 bei schlechten Lichtverhältnissen und eine kurze Naheinstellgrenze von nur 0,24 m für Nahaufnahmen. „Die Canon EF 35mm f/2 IS USM ist ein tolles kleines Objektiv – kompakt und leicht, aber trotzdem mit großartiger Leistung“, erklärt Burnhill. „Es ist eines meiner bevorzugten Objektive. Dank seiner Flexibilität ist es das perfekte Objektiv für Reisen, um urbane und herkömmliche Landschaftsaufnahmen zu machen.“

Verfasst von Tim Coleman


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