Filmemacherin Tania Freimuth drehte ihren Kurzfilm „Change Of Heart“ mit den neuen Sumire Cinema-Festbrennweiten-Objektiven mit PL-Bajonett von Canon. © Ben Morse

Die neuen Cinema-Festbrennweiten-Objektive der Sumire Serie mit PL-Bajonett von Canon wurden entwickelt, um modernen High-End-Kinokameras einen weicheren, wärmeren Kino-Look zu verleihen. Die britische Filmemacherin Tania Freimuth, der für ihre Kurz- und Dokumentarfilme immer Kameras mit PL-Bajonett einsetzt, konnte es kaum erwarten, die neue Serie von Cinema-Vollformatobjektiven mit Festbrennweite auszuprobieren.

Um die Sumire Festbrennweiten-Objektive in einem realen Szenario zu testen, wurde sie damit beauftragt, in einer der anspruchsvollsten Umgebungen (abends in einem schwach beleuchteten Restaurant) einen Kurzfilm in Kinoqualität aufzunehmen.

Freimuth war schon immer von der Romantik der großen Leinwand begeistert. Nach vielen Jahren, in denen sie ihre Brötchen verdiente, indem sie alles von Nachrichten und Dokumentationen bis hin zu Imagefilmen drehte, ließ sie sich vor Kurzem von einigen Kollegen überzeugen, ihrer wahren Leidenschaft zu folgen und fiktionale Werke zu filmen. „Ich habe mich wieder in Filmemachen und Kino verliebt“, schwärmt sie. Und sie hatte damit Erfolg – einer ihrer Kurzfilme wurde kürzlich für das von der BAFTA anerkannte Underwire Festival nominiert.

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Dank ihrer Liebe zum cineastischen Geschichtenerzählen und ihrer einzigartigen Kombination aus technischen Kamerafertigkeiten ist sie die ideale Besetzung, um die Festbrennweiten-Objektive der Sumire Serie einem strengen Test zu unterziehen. Dazu drehte sie im Osten Londons, in der Nähe ihres jetzigen Wohnorts, eine sehr moderne Liebesgeschichte.

Der Kurzfilm mit dem Titel „Change Of Heart“ ist eine Liebesgeschichte mit einer überraschenden Wendung. Die Hauptcharaktere laufen sich rein zufällig über den Weg und treffen sich dann mehrmals. Eigentlich sind beide auf dem Weg zu ihren Dates, die im selben ruhigen Restaurant recht nahe beieinander sitzen. Als sich das Paar außerhalb des Restaurants wieder trifft, lassen sie ihre ursprünglichen Verabredungen im Stich und brechen gemeinsam in die Nacht auf. Aber ihre verschmähten Verabredungen kommen sich dann im romantischen Ende der Geschichte näher.

Der Kurzfilm wurde im lebhaften Londoner Osten von Hackney gedreht. „Es war sehr hilfreich, dort zu drehen, da ich die Vielfalt der Orte in die Geschichte einbringen konnte“, schildert Freimuth. „Wir brauchten vor allem ein Restaurant, das geschlossen ist, damit wir dort drehen können, und Restaurants in dieser Gegend sind in der Regel nur einen Tag pro Woche geschlossen. Wir wollten abends filmen, also mussten wir warten, bis es dunkel wird.“
Filmmaker Tania Freimuth filming outside a window using a Canon EOS C700 FF camera and Sumire Prime cine lens.
Freimuth drehte ihren Film mit einer kleinen Crew an den angesagten Orten im Osten Londons, England. © Ben Morse

Mit einer kleinen Crew und ohne Zeit für Neuaufnahmen musste Freimuth es gleich beim ersten Mal richtig machen. Sie hat sich entschieden, einen Großteil der Kurzfilms mit dem aufzunehmen, was sie am besten kennt: ein 85-mm-Objektiv mit Festbrennweite, in diesem Fall das neue Canon CN-E85mm T1.3 FP X Objektiv, angebracht an einer Canon EOS C700 FF Vollformatkamera.

„Ich bevorzuge eher lange Objektive“, sagt Freimuth. „Objektive wirken sich nicht nur auf die Personen aus, die man betrachtet, sondern auch auf die Orte, an denen man sich befindet. Nach meiner Erfahrung ist das Canon CN-E85mm T1.3 FP X ein gutes, solides Objektiv für meine Aufnahmen.“

Freimuth nutzte auch das CN-E35mm T1.5 FP X Objektiv für einige der breiteren Aufnahmen und probierte das Superweitwinkel-Objektiv CN-E14mm T3.1 FP X für eine große Szeneneinstellung aus. „Bei dramatischen Aufnahmen verwende ich meistens ein Teleobjektiv mit mittlerer Brennweite“, sagt sie, „aber ich verwende Weitwinkelobjektive, weil man die Kamera nicht immer für eine Weitwinkelaufnahme herumwuchten möchte.“

A Canon EOS C700 FF camera.

Ember Films im Wettlauf gegen die Zeit mit der Canon EOS C700 FF

Wie das preisgekrönte Produktionsunternehmen die Canon EOS C700 FF nutzte, um einen Trailer in Kinoqualität in nur drei Tagen zu erstellen.

Das ideale Objektiv für einen Kino-Look

Freimuth wusste sehr genau, wie der Film letztendlich aussehen sollte, was sie bei der Auswahl der Objektive beeinflusste. „Ich wollte, dass der Film romantisch, detailreich und elegant aussieht. Stark, aber nicht blechern“, sagt sie. „Ich wollte, dass eine sehr starke kinoähnliche Ästhetik erreichen. Ich wollte, dass das Objektiv Atmosphäre erzeugt.“

„Ich wollte eine gewisse Weichheit, aber auch eine gute Auflösung und einen guten Kontrast. Ich wollte den Farbton oder die Highlights nicht reduzieren. Und die Objektive mussten ihre Eigenschaften auch bei großen Blendenöffnungen beibehalten. Es ist sinnlos, ein T1.3-Objektiv zu verwenden, wenn dann alles flach wirkt. Natürlich sollten die Objektive scharf sein, aber auch nicht zu scharf. Viele moderne Objektive neigen dazu, Räume zu komprimieren und alles zu glätten. Für mich wirkt dann alles ein bisschen gequetscht. Diesen Look mag ich nicht besonders.“

In den neuen Sumire Festbrennweiten-Objektiven fand Freimuth, wonach sie suchte. Sie fährt fort: „Sie haben einen sehr weichen Look, ähnlich wie die Objektive von früher, was den Film-Look für den Betrachter nachahmt. Diese neuen Objektive sind jedoch auf die Verwendung mit Digitalkameras ausgelegt, daher weisen sie bestimmte Eigenschaften auf, die für moderne Filmproduktionen von Vorteil sind.“
On a street at night, a cinematographer shoulders a Canon EOS C700 FF camera with Sumire Prime cine lens.
Bei den handgeführten Aufnahmen wusste die Kamerafrau das geringe Gewicht der Canon Sumire Festbrennweiten-Objektive auf der Canon EOS C700 FF zu schätzen. © Ben Morse

Zu diesen Vorteilen gehören minimale Schärfeabweichungen bei großen Fokusanpassungen, Farbgenauigkeit über den gesamten Bereich hinweg, eine hervorragende Kontrolle von Streulicht und ein sanftes Bokeh. Darüber hinaus werden Objektivwechsel durch eine einheitliche Größe und eine konsistenten Fokusunschärfe schneller.

„Es geht im Grunde darum, wie das Licht reagiert, wenn es in das Objektiv fällt. Es soll keine scharfe Linie bilden, sondern sich um ein Motiv herumlegen“, sagt Freimuth. „Wie das Objektiv das sieht, ist ein wichtiges Element bei der Auswahl der Objektive.“

Laut Freimuth war das Licht sehr schwach, aber da die Canon EOS C700 FF in Kombination mit den Sumire Festbrennweiten-Objektiven, die die meiste Zeit weit geöffnet waren, über einen sehr guten Sensor verfügt, musste sie weiterhin ND-Filter verwenden – „sehr zum Ärger meines Kameraassistenten“, sagt sie.

The cast of Change Of Heart relax around a café table in the background, with a Canon EOS C700 FF camera in the foreground.
Freimuth betonte die romantische Wirkung der Lichterketten in den Restaurantszenen, indem sie Lichter vor dem Sumire Objektiv herabhängen ließ, um einen traumhaften Bokeh-Effekt zu erzeugen. © Ben Morse

„Die größte Fokusverschiebung war die des jungen Mannes, der vom Lebensmittelgeschäft in den Vordergrund geht, um die Dame in den Weinladen zu lassen. Das ist eine recht lange Verschiebung, weil er gut viereinhalb Meter von ihr entfernt war. Mein Kameraassistent richtete den Fokus erst nach vorne auf sie und dann wieder nach hinten, um ihn auf dem Weg zu ihr einzufangen. Und das wurde gefilmt, während das Canon CN-E85mm T1.3 FP X ganz geöffnet war. Die Bewegung musste schnell sein, aber ich habe keine Frame-Verschiebung beobachtet. Auch die Außenaufnahmen wurden alle handgeführt gefilmt.“

Die richtige Fokussierung ist auch bei Nahaufnahmen mit der Kamera entscheidend, beispielsweise bei der nahen Aufnahme einer Rose auf einem Teller in Freimuths Film. Während die Kamera für alle Innenaufnahmen auf einem Stativ angebracht war, erwies sich die Nahfokussierung des CN-E85mm T1.3 FP X Objektivs als ideal, um einen Wechsel zu einem speziellen Makroobjektiv zu vermeiden.

Da in der Restaurantszene weiche Lichter verwendet wurden und keine hellen, harten Lichtquellen vorhanden waren, gab es praktisch kein Streulicht. Freimuth nutzte also einen Trick verwendet, um ein paar verträumte Lichtreflexe zu erschaffen: Sie ließ eine Lichterkette vor dem Objektiv herabhängen. „Für Lichtreflexe braucht man ein bisschen hartes Licht, das im Raum herumschwirrt“, sagt sie. „Und manchmal braucht man etwas im Vordergrund. Ich musste mit also etwas ausdenken und habe die Lichter verwendet. Mit den Ergebnissen war ich sehr zufrieden.“

Camera crew pictured using a Canon EOS C700 FF with Sumire Prime lens on a stand.
„Change Of Heart“ wurde mit einer Canon EOS C700 FF mit Sumire Festbrennweiten-Objektiven aufgenommen und enthält einige lange Fokusverschiebungen. © Ben Morse

Freimuth gibt auch zu, dass sie häufig Filter und Netze verwendet, um ihren Filmen einen ganz besonderen Look zu verleihen. Dank der einzigartigen Eigenschaften der Sumire Festbrennweiten-Objektive musste sie jedoch nicht auf Tricks zurückgreifen, um den gewünschten Look zu erreichen: einen beeindruckenden Kino-Look mit echtem Leinwand-Flair, wunderschönen Hauttönen und einem großen Dynamikumfang.

Für Freimuth sieht dies wie der Beginn einer langen und glücklichen Freundschaft aus – mit den Sumire Festbrennweiten-Objektiven. „Ich würde definitiv wieder mit den Canon Sumire Objektiven arbeiten“, sagt sie. „Ich glaube, sie wären für die Filme, die ich drehe, sehr gut geeignet.“

Verfasst von Adam Duckworth


Tania Freimuths Ausrüstung

Die Ausrüstung, die Profis für ihre Filmaufnahmen verwenden

A Canon EOS C700 FF camera with Sumire Prime cine lens.

Kamera

Canon EOS C700 FF

Die nächste Generation von Canon CMOS-Vollformatsensoren nimmt 5,9K mit Oversampling auf – für 4K-Aufnahmen in überragender Qualität.

Objektive

Canon CN-E85mm T1.3 FP X

Eines der Cinema-Festbrennweiten-Objektive der Sumire Serie mit außergewöhnlich schönem Bokeh und beeindruckender Leistung bei wenig Licht. „Ein gutes, solides Objektiv für meine Aufnahmen“, sagt Freimuth.

Canon CN-E35mm T1.3 FP X

Dieses Festbrennweiten-Objektiv der Sumire Serie bietet eine schnelle Blende und präzise manuelle Steuerung für ein genau abgestimmtes Bokeh und einen gezielten kreativen Look.

Objektive

Canon CN-E14mm T3.1 FP X

Ein Superweitwinkel-Objektiv aus der Sumire Serie von Cinema-Festbrennweiten-Objektiven, das einen speziell entwickelten Kino-Look bietet, indem es Strukturdarstellungen dezent anpasst, um ein angenehmes Bokeh mit hervorragender Ausdrucksstärke zu erzielen.

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