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Entdecke die Cinema Objektive von Canon

Die Cine Objektive von Canon sind das Ergebnis eines halben Jahrhunderts Erfahrung in der Entwicklung von kinotauglichen Objektiven. Aber welches Zoomobjektiv, welche Festbrennweite oder welches Servo-Objektiv ist das Richtige für dich?
Ein Filmemacher, der hinter einer Cinema Kamera steht, an der ein Canon Flex Zoom Objektiv angebracht ist.

Die Flex Zoom Objektive sind die neusten Mitglieder der Cinema Objektivreihe von Canon. Die Bauweise der robusten CN-E20-50mm T2.4 L F / FP (im Bild) und CN-E45-135mm T2.4 L F / FP Objektive entspricht höchsten Standards. Sie wurden speziell für eine nahtlose Zusammenarbeit entwickelt und sind genau gleich schwer, gleich groß, haben dasselbe Fokuszahnrad und denselben Frontdurchmesser.

Obwohl das Cinema EOS System erst 2011 sein Debüt feierte, reicht die Entwicklung von kinotauglichen Objektiven bei Canon bereits viele Jahrzehnte zurück. Tatsächlich begann sie 1969, als Canon den Auftrag zur Konstruktion eines Cinema Zoomobjektivs für Hollywood erhielt. Zwei Jahre später erblickte das Makro-Zoomobjektiv K5x25 das Licht der Welt. Ihm folgte die kultige Festbrennweitenserie K35, die 1976 mit einem Academy Award ausgezeichnet wurde und sich weiterhin großer Beliebtheit in der Branche erfreut.

Die neuesten Canon Cine Objektive sind also das Ergebnis von einem halben Jahrhundert Erfahrung in der Konstruktion von Cinema Objektiven. Mit ihrer Kombination aus hervorragender optischer Leistung, branchenführender Verarbeitungsqualität und bewährter Zuverlässigkeit sind die Cine Festbrennweiten und Cine Zoomobjektive von Canon für die Dokumentation naturgeschichtlicher Ereignisse in HDR genauso geeignet wie am Set hochkarätiger Spielfilme.

„Seit den 1940er Jahren ist Canon ein Vorreiter im Bereich optischer Technologien. Canon hat neue Maßstäbe gesetzt, neue Möglichkeiten geschaffen und die Art und Weise revolutioniert, wie Fotografen und Filmemacher ihre Aufnahmen machen“, so Ram Sarup, Product Specialist bei Canon Europe. „Im Laufe der Jahre haben wir diverse Innovationen vorgestellt und neue Standards in Sachen Abbildungsqualität, Handhabung und Leistung gesetzt. Mit der Einführung der Flex Zoom Reihe setzen wir erneut neue Maßstäbe und erweitern unser Engagement für Filmemacher, denen wir die bestmöglichen Werkzeuge für ihre Produktionen zur Verfügung stellen möchten.“

Nahaufnahme eines Filmemachers, der ein Canon Sumire Festbrennweiten-Objektiv an einer Kamera anbringt.

Beim Dreh eines Actionfilms mit Sumire Festbrennweiten-Objektiven von Canon war Kameramann Freek Zonderland begeistert, wie leicht er das Objektiv wechseln konnte, wenn er eine andere Brennweite benötigte. Möglich wird dies durch die sehr ähnlichen Abmessungen, ergonomischen Eigenschaften und konsistenten Gewinde aller Objektive aus dieser Reihe.

Konsistenz ist einer der größten Vorteile des Cine Objektivsystems von Canon. Ganz gleich, welches Objektiv du verwendest, du kannst dich darauf verlassen, dass die Farbbalance dieselbe sein wird. „Wenn du dich beispielsweise entscheidest, deine CN-E14mm T3.1 L F Cine Festbrennweite durch das CN-E30-300mm T2.95-3.7 L S Cine Zoomobjektiv zu ersetzen, wirst du keine Farbverschiebungen bemerken, da all unsere Cine Objektive darauf ausgelegt sind, Hand in Hand zusammenzuarbeiten“, so Paul Atkinson, Product Specialist for Professional Video bei Canon Europe.

„Sie verfügen aber auch über weitere gemeinsame Merkmale. Das Getriebe in den Objektiven ist gleich, und auch der Frontdurchmesser und das Filtergewinde der Cine Festbrennweiten, Sumire Festbrennweiten und Flex Zoom Objektive ist identisch, sodass du sie einfach wechseln kannst und dabei dein Setup nur minimal anpassen musst.

Schließlich ist das Wichtigste, dass du genau das richtige Objektiv für deinen Look, deine Aufnahmebedingungen und dein Budget findest. Die freie Wahl von 14 mm bis hin zu 1.500 mm und die Gewissheit, dass dir alle Geräte eine durchgehende Leistung bieten, sorgt für unglaubliche Flexibilität“, fährt Atkinson fort.

Damit du genau das richtige Canon Cine Objektiv für deine Anforderungen findest, haben wir dir hier einen praktischen Leitfaden mit den unterschiedlichen Cinema Zoom- und Festbrennweiten-Objektiven zusammengestellt, die derzeit erhältlich sind.

Ein Mann mit einem großen Camcorder, der eine Frau filmt, die eine Teetasse in der Hand hält.

Der Kameramann Ian Murray ist schon mehr als 20 Jahre in diesem Beruf tätig. Bei Werbeaufnahmen hat er zwischen einer CN-E135mm T2.2 FP X Sumire Festbrennweite und dem Canon CN-E20-50mm T2.4 L F / FP Flex Zoom bei einer Brennweite von 50 mm hin- und hergewechselt und war vom Ergebnis beeindruckt. „Das Flex Zoom Objektiv sieht wie eine Festbrennweite aus, da es eine gestochen scharfe Auflösung und weiche Fokusgrenzen bietet. Auch die Farben und Auflösung sind identisch“, meint er.

Ein Finger, der die Gummilasche auf der Rückseite eines Canon Flex Zoom Objektivs zurückhält, um zu zeigen, wie das Auflagemaß angepasst werden kann.

Es gibt viele Aspekte der Canon Flex Zoom Objektive, die Filmemacher am Set schätzen werden. „Sie haben ein anpassbares Auflagemaß. Dieses kann im Handumdrehen mithilfe einer Gummilasche auf der Rückseite des Objektivs und eines Schlitzschraubenziehers angepasst werden“, erklärt Sarup.

Flex Zooms

Canons erste Reihe mit Cinema Zoomobjektiven für Vollformatkameras eignet sich hervorragend für zahlreiche hochwertige Produktionen, zu denen auch Kinoproduktionen zählen. Diese werden heutzutage zunehmend häufiger in diesem Sensorformat aufgenommen. Die eingeführte Flex Zoom Reihe umfasst zwei Objektive – das Canon CN-E20-50mm T2.4 L F / FP und das CN-E45-135mm T2.4 L F / FP. Gemeinsam decken sie den beliebten Brennweitenbereich von 20–135 mm ab. Bei den Objektiven der anderen Canon Reihen mit Cinema Vollformatobjektiven handelt es sich um Festbrennweiten. Benutzer würden beinahe sieben dieser Objektive benötigen, um damit denselben Brennweitenbereich wie mit den beiden Flex Zoom Objektiven abdecken zu können.

Beide Flex Zoom Objektive sind mit einem EF- und einem PL-Bajonett erhältlich und können so mit Canon Kameras wie der EOS C500 Mark II sowie mit Kameras anderer Hersteller verwendet werden. Die Objektive unterstützen zudem Metadatenkommunikationen, einschließlich Cooke /i Technologie und Zeiss eXtended Data sowie die Kommunikation über das EF-Bajonett. Ganz gleich, welche Kamera du verwendest, die Flex Zoom Objektive bietet eine standardisierte Zahnradposition und einen standardisierten Frontdurchmesser. So kannst du dasselbe Kompendium nutzen.

„Die Flex Zoom Reihe wurde speziell dafür konzipiert, eine hochwertige optische Leistung zu bieten“, erklärt Sarup. „Die Objektive beinhalten 11-Lamellen-Irisblenden, die ein wunderschönes Bokeh erzeugen. Außerdem ist der Lichtabfall in der Schärfentiefe besonders weich. Die Objektive haben eine konstante Lichtstärke von T2.4. So etwas gab es bei Cinema Objektiven für Vollformatkameras bisher noch nie. Je größer die Blendenöffnung, desto geringer die Schärfentiefe, was zu dieser Kinoqualität führt.“

Die leistungsstarken Flex Zoom Objektive bieten denselben gestochen scharfen Look wie die Cine Festbrennweiten von Canon. Sie können sowohl für die 8K-Produktionen der Zukunft als auch für die 4K-Produktionen von heute eingesetzt werden, bei denen die zusätzlichen Details und die Flexibilität genutzt werden, die man durch das Filmen in einer höheren Auflösung erhält. „Die Objektive liefern die einheitlichen Canon Farben. Selbst wenn du sie gemeinsam mit anderen Cine Objektiven nutzt, erhältst du also dieselben natürlichen Farben und wunderschönen Hauttöne“, ergänzt Sapur.

Die Canon EOS C500 Mark II mit einem CN-E30-300mm T2.95-3.7 L S Objektiv.

Die Cine Zoomobjektivreihe von Canon wurde für Super-35-mm-Kameras mit EF- und PL-Bajonett ausgelegt, wie die Canon EOS C500 Mark II, hier mit einem CN-E30-300mm T2.95-3.7 L S Objekt abgebildet. Die Integration des EF-Bajonetts bietet zahlreiche Vorteile, wie eine Vignettierungs-Korrektur und die Möglichkeit, die Dual Pixel Focus Guide-Funktion für eine genauere manuelle Fokussierung zu nutzen.

Cine Zooms

Die Cine Zoomobjektivreihe von Canon besteht aus zwei speziellen Objektivgruppen: Top-End Cine Zoomobjektive und kompakte Cine Zoomobjektive. Beide wurden für Super-35-mm-Kameras mit EF- und PL-Objektivbajonett entwickelt und bieten eine herausragende Bildqualität in 4K für hochwertige Filmproduktionen.

Am oberen Ende der Top-End Cine Zoomobjektive mit dem CN-E14.5-60mm T2.6 L S/SP und CN-E30-300mm T2.95-3.7 L S/SP stehen zahlreiche zusätzliche Brennweiten zur Auswahl, die ein breites Spektrum an Motiven abdecken. „Insbesondere das CN-E30-300mm T2.95-3.7 L S/SP verfügt über einen beeindruckenden Zoombereich und wird vor allem für Natur-, Spielfilm- und Sportaufnahmen verwendet“, so Atkinson. „Es ist ein unglaublich vielseitiges Objektiv mit einer langen Reichweite und einer großzügigen maximalen Blende angesichts seiner Größe.“

Wo mehr Mobilität mit kleineren Kameras gefragt ist, sind die kompakten Cine Zoomobjektive die bessere Wahl. „Während die ursprüngliche Canon EOS C700 mit ihrem Super-35-mm-Sensor für die Top-End Cine Zoomobjektive wie gemacht ist, eignen sich die kompakten Cine Zoomobjektive eher für die Abmessungen der Canon EOS C300 Mark III“, rät Atkinson. Obwohl das CN-E15.5-47mm T2.8 L S/SP und das CN-E30-105mm T2.8 L S/SP beide leichter und mobiler sind als die Cine Zoomobjektive, empfiehlt Atkinson, sie auf einem Gerüst mit einer Objektivstütze zu verwenden.

Alle Cine Zoomobjektive von Canon bieten eine herausragende optische Leistung dank asphärisch geschliffener Linsen und 11-Lamellen-Irisblenden sowie integrierter Fokussierung und minimierten Schärfeabweichungen, um Bildwinkeländerungen während Fokusverschiebungen zu reduzieren.

Ein Techniker mit weißen Handschuhen reinigt den Sensor einer Canon Kamera.

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Kamerafrau Laela Kilbourn auf einer Straße in der Stadt mit einem Kameragestell auf der Schulter.

Kamerafrau Laela Kilbourn hat bereits an TV-Sendungen wie Castle Rock und Jack Ryan gearbeitet und zahlreiche preisgekrönte Dokumentationen gedreht. Sie sagt, dass technologische Fortschritte die Einstiegshürden für die Branche reduzieren, insbesondere für Frauen. Foto von Constance Brimelow.

Das CN-E50mm T1.3 L F Objektiv.

Bei Cine Festbrennweiten-Objektiven, wie dem CN-E50mm T1.3 L F, handelt es sich um Vollformatobjektive, die auf ein stark definiertes, kontrastreiches Bild ausgelegt sind. Ihre 11-Lamellen-Irisblende sorgt dabei für ein wunderschönes Bokeh.

Die Canon EOS C500 Mark II mit einem CN-E85mm T1.3 L F Objektiv.

Die Cine Festbrennweitenreihe von Canon umfasst sieben Objektive, die einen Bereich von 14 mm bis 135 mm abdecken. Das robuste, kompakte und kurze Tele-Festbrennweiten-Objektiv CN-E85mm T1.3 L F ist besonders leicht und damit in Kombination mit einer Kompaktkamera wie der Canon EOS C500 Mark II vielseitig einsetzbar.

Cine Primes

Die Cine Festbrennweiten von Canon sind deutlich leichter als die Zoomobjektive, decken aber die gleichen Brennweiten ab. Sie zeichnen sich durch ein robustes Design und branchenübliche Steuerungsfunktionen aus. Sie wurden für Vollformatkameras entwickelt. Unser Sortiment aus sieben Vollformatobjektiven erstreckt sich über einen Brennweitenbereich von 14 mm bis 135 mm und bietet damit zahlreiche kreative Optionen für Profis, die die ästhetischen Eigenschaften von Cine Festbrennweiten-Objektiven bevorzugen. Kein Wunder also, dass sie häufig bei hochkarätigen Produktionen zum Einsatz kommen. Bei jedem Objektiv wurde Wert auf eine konsistente Farbreproduktion gelegt, sodass du ganz einfach zwischen den einzelnen Brennweiten wechseln kannst, ohne dich über merkliche Farbverschiebungen ärgern zu müssen.

„Hierbei handelt es sich um sehr scharfe Objektive mit hohem Kontrast und einem hervorragenden Bokeh“, sagt Atkinson. „Ihr Vorteil besteht darin, dass sie in den meisten Fällen einen weiten T-Stop von T1,5 bieten, beim CN-E50mm T1.3 L F und CN-E85mm T1.3 L F sogar von T1,3. Zudem weisen sie nur minimale Schärfeabweichungen auf. Manchmal tritt beim Fokuswechsel auf Fotoobjektiven eine merkliche Veränderung des Gesichtsfelds auf. Dieses Problem wurde jedoch in der gesamten Cine Festbrennweitenreihe von Canon deutlich reduziert.“

„Da die Objektive für Kameras mit EF-Bajonett ausgelegt sind, profitierst du vom Dual Pixel Focus Guide für eine präzise manuelle Fokussierung. Außerdem kannst du die Objektivmetadaten an die Datei übertragen. Das bedeutet, dass Kameras mit einer elektronischen Bildstabilisierung, wie die Canon EOS C500 Mark II, die Brennweite automatisch erkennen und die Stabilisierung richtig einstellen, wenn diese Funktion aktiviert ist.“

Eine Sportlerin liegt in einem Pool voll goldenem Glitzer, während sie mit Canon Sumire Festbrennweiten-Objektiven gefilmt wird.

Sumire Festbrennweiten-Objektive weisen die gleichen Brennweiten, T-Stops und die gleiche präzise manuelle Steuerung wie ihre Festbrennweiten-Gegenstücke aus der Canon Cine-Reihe auf, bieten aber ein „kinoreiferes“ Bild. „Der Schwerpunkt liegt darauf, dem Filmemacher bzw. Kameramann mehr Auswahl für den gewünschten Look zu bieten“, sagt Atkinson. Filmemacher Freek Zonderland verwendete Sumire Festbrennweiten-Objektive, um rasante Action in „Golden Girl“, der Geschichte einer Sportlerin, festzuhalten.

Kameramann Freek Zonderland schaut durch ein Canon Sumire Festbrennweiten-Objektiv, das er in einem Wald in den Händen hält.

Zonderland war von der Arbeit mit dem Sumire Festbrennweitensortiment begeistert. Besonders gefielen ihm ihre kompakte Größe, die attraktiven Lichtspiegelungen und das traumhafte Bokeh. Ihre praktische Handhabung kommentiert er wie folgt: „Wenn man die Objektive wechselt und sie unterschiedliche Größen oder Gewichte aufweisen, ändert sich die Balance jedes Mal. Die Sumire Festbrennweiten-Objektive sind nicht genau gleich, liegen aber nahe genug aneinander, sodass man innerhalb von 30 Sekunden bereit ist.“

Sumire Primes

Wenn du auf der Suche nach exzellenter Bildqualität mit deutlich anderem Charakter als bei Cine Festbrennweiten von Canon bist, dann ist die Sumire Kollektion (Aussprache: „Su-mih-reh") genau das Richtige für dich. Diese Festbrennweiten-Objektive im Vollformat verleihen Produktionen einen noch ansprechenderen Kino-Look.

Die Sumire Festbrennweiten-Produktreihe, darunter das CN-E20mm T1.5 FP X, CN-E50mm T1.3 FP X und CN-E85mm T1.3 FP X, umfasst die gleichen Brennweiten und schnellen T-Stops wie das Cine Festbrennweiten-Sortiment. Beide Festbrennweiten zeichnen sich zudem durch einen ähnlichen Farbton sowie einen ähnlichen mechanischen Aufbau mit einer konsistenten Fokusverschiebung von 300 Grad, einem aufschraubbaren 105-mm-Filtergewinde und einem Frontdurchmesser von 114 mm für Kompendien aus.

Was die Sumire Festbrennweiten so besonders macht, ist ihre optische Formel, die einen kinoartigen Look mit einem Hauch von Weichheit, natürlichen Hauttönen, dezenten Lichtreflexionen und einem üppigen, seidigen Bokeh erzeugt. Diese Eigenschaften kommen vor allen bei weiten Blendeneinstellungen zum Tragen und sorgen für weichere Fokusgrenzen. Sie sind mit einem PL-Bajonett ausgestattet, das sich von autorisierten Servicestellen ganz einfach durch ein EF-Bajonett austauschen lässt.

„Obwohl sowohl die Sumire als auch die Cine Festbrennweiten-Objektive über 11-Lamellen-Irisblenden verfügen, unterscheidet sich das Bokeh der Sumire Objektive ein wenig, insbesondere an den Rändern, wo es eine elliptischere Form annimmt“, erklärt Atkinson. „In dieser Hinsicht sind die Cine Festbrennweiten etwas universeller.“

Das CN20x50 IAS H E1/P1 Cine Servo-Objektiv.

Das Trio aus Canon Cine Servo-Objektiven, einschließlich des hier abgebildeten CN20x50 IAS H E1/P1, lässt sich flexibel an Broadcasting- oder Kinoumgebungen anpassen. Die Farbeigenschaften der Objektive sind auf das restliche Cinema Objektivsortiment von Canon abgestimmt, sodass sie problemlos in jeden beliebigen Workflow integriert werden können.

Techniker richten eine Canon EOS C500 Mark II mit einem Sumire Festbrennweiten-Objektiv an einem Russian Arm aus, der an der Dachgepäckhalterung eines Autos angebracht ist.

Als Filmemacher Brett Danton einen Werbeclip für den F-PACE, den Luxus-SUV von Jaguar, drehte, verwendete er eine Vielzahl von Setups, darunter Gimbals, Drohnen und einen U-Crane, der auf einem zweiten Auto montiert war. Dabei griff er auf eine vielfältige Auswahl an Canon Cine Objektiven zurück. © Brett Danton

Cine Servos

Die „Dreifaltigkeit“ der Cine Servo-Objektive von Canon vereint eine überragende optische 4K-Qualität mit speziell auf die Broadcasting-Branche ausgelegten Funktionen und ist damit eine vielseitige Wahl für Übertragungs- und handgeführte Anwendungen, die eine Servo-Steuerung erfordern. Diese Objektive sind sowohl mit EF- als auch mit PL-Bajonett verfügbar und wurden für Super-35-mm-Sensoren entwickelt. Das CN10x25 IAS S E1/P1 bietet darüber hinaus mit dem integrierten 1,5fach Extender eine Vollformat-Abdeckung.

Ein besonderes Highlight ist das CN20x50 IAS H E1/P1. Dank seines umfangreichen 20-fach Telezooms von 50 bis 1000 mm eignet es sich perfekt für Natur-, Sport- und Live-Performance-Aufnahmen. „Wenn man sich Aufnahmen hinter den Kulissen aktueller Sendungen zum Thema Naturgeschichte ansieht, ist das CN20 bestimmt das am häufigsten vertretene Objektiv“, sagt Atkinson.

Mit seinem integrierten 1,5fach Extender verwandelt es sich effektiv in ein 75–1500-mm-Objektiv, sodass du deine Aufnahme komponieren kannst, ohne dem Motiv zu sehr auf den Leib zu rücken. Außerdem liefert es selbst bei dieser Brennweite eine hervorragende Bildqualität.“

Wenn die Servo-Antriebseinheiten aus den Objektiven entfernt werden, lassen sie sich wie klassische Cine Zoomobjektive bedienen. „In diesem Fall kannst du nach Bedarf eine externe Fokus-/Zoom-Fernbedienung verwenden“, sagt Atkinson. „Das CN10X25 IAS S mit 25–250 mm und das CN7x17 KAS S E1/P1 mit 17–120 mm sind besonders vielseitig. Letzteres eignet sich perfekt für Dokumentationen, Features und Spielfilme. Es ist einfach ein ideales Allround-Objektiv. Wenn du es mit einer Canon EOS C700 kombinierst, bekommst du das Beste aus beiden Welten: eine kinoreife Bildqualität mit der Option für Aufnahmen auf der Schulter im Doku-Stil.“

Ein Mann mit einer Canon EOS C300 Mark II mit Canon CN-E70-200mm T4.4 L IS Objektiv.

Filmaufnahmen zur News-Sendung „Sette Storie“ mit dem CN-E70-200mm T4.4 L IS

Der Geschäftsführer und Art Director Riccardo Mastropietro nutzte das kompakte Canon Cine Servo-Objektiv, um schwierige Interviews während eines Spaziergangs auf lebhaften italienischen Straßen zu filmen.
Eine Canon EOS C200 Kamera mit einem CN-E18-80mm T4.4 L IS KAS S Objektiv.

Bei den kompakten Cine Servo-Zoomobjektiven handelt es sich um großformatige Objektive mit EF-Bajonett, die auf die Anforderungen von kleineren Produktionen zugeschnitten sind, ohne dabei Abstriche bei der optischen Qualität zu machen. Sie profitieren von drei Modi für die Bildstabilisierung und einem schnellen Autofokus mit dem Dual Pixel CMOS AF. Das Bild zeigt eine EOS C200 mit einem CN-E18-80mm T4.4 L IS KAS S Objektiv aus der kompakten Cine Servo-Produktreihe von Canon.

Compact Cine Servos

Ähnlich wie ihre größeren Cine Servo-Schwesternmodelle sind auch die schlankeren, leichteren Compact Cine Servo-Zoomobjektive auf Super-35-mm-Kameras mit 4K ausgelegt und bieten eine integrierte Servosteuerung. Dank ihrer kompakteren Bauweise lassen sie sich jedoch ganz einfach aus der Hand oder auf der Schulter verwenden und eignen sich damit perfekt für schnellere Drehs.

„Diese zuverlässigen Objektive wurden für Filmemacher entwickelt, die Dokumentationen mit kompakten Cinema Kameras aufnehmen, wie z. B. mit der Canon EOS C200“, erklärt Atkinson. „Sowohl das CN-E18-80mm T4.4 L IS KAS S als auch das CN-E70-200mm T4.4 L IS bieten einen praktischen Cine Servo-Betrieb in kleinem Formfaktor. Damit sind sie optimal für Aufnahmen aus der Bewegung heraus geeignet, bei denen es auf eine hochwertige Optik ankommt, die Montage eines größeren Objektivs aber zu aufwändig wäre. Noch praktischer ist es, wenn du den Joystick am Griff der Canon EOS C200 als Zoomsteuerung einrichtest.“

„Die maximale Blende von T4,4 ist etwas geringer als bei anderen Zoomobjektiven aus dem Cine Objektivsortiment von Canon, was aber angesichts der Leistung moderner Sensoren kein Problem darstellt. Ein präziser Autofokus, die Bildstabilisierung und eine kinoreife optische Qualität machen diese Objektive besonders praktisch und ansprechend.“

Die beiden preisgünstigen, kompakten Cine Servo-Objektive verfügen über eine Stabilisierung und sind exklusiv mit einem EF-Bajonett erhältlich, sodass sie von drei Modi zur Bildstabilisierung sowie dem genauen und zuverlässigen Dual Pixel CMOS AF von Canon profitieren.

Verfasst von Marcus Hawkins and Tim Coleman


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